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Klimaprotest auf Ulzburgs Straßen: „Ihr wollt überall baun, da wolln wir nicht mehr zuschauen“ | Henstedt-Ulzburger
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Klimaprotest auf Ulzburgs Straßen: „Ihr wollt überall baun, da wolln wir nicht mehr zuschauen“

Klima-Demo heute in Henstedt-Ulzburg

Klima-Demo heute in Henstedt-Ulzburg

Staunende Blicke heute bei Autofahrern und Passanten auf Henstedt-Ulzburgs Straßen. Ein Protestzug, begleitet von Polizeifahrzeugen, bewegte sich von der Grünen Schule im Zickzack auf das Rathaus zu, legte dabei gleich zweimal den Verkehr auf der Hamburger Straße lahm. Auf hochgehaltenen Plakaten waren Sätze wie „Wir sind jung und brauchen die Welt“ oder „Ohne Erde bringt Geld uns nichts mehr“ zu lesen, gleichzeitig wurden Parolen wie „Lasst das Auto lieber stehen, um die Natur auch mal zu sehen, oder „Ihr wollt überall bauen, da wolln wir nicht mehr zuschauen“ gerufen. Am Rathaus angekommen blickte ein staunender Bürgermeister auf den Klimaprotest, sagte zu den HU-Nachrichten, das sei, so weit er es überblicken könne, die größte ‚Friday for Future‘ Demonstration in Schleswig-Holstein. Wenig später war Bauer dann fast schon Teil des Protestes, forderte ein gemeindliches Klimakonzept um Klimaschutzprojekte in die Wege leiten zu können, bei denen sich jedermann beteiligen könne. „Dazu lade ich Euch alle ein“, so Bauer zu den umstehenden Teilnehmern der Demonstration, die dem Bürgermeister applaudierten.

Wie viele sind heute mitgelaufen?

Veranstalterin Kaatje Dürfeld sprach von 280 Teilnehmern, Grünen-Fraktionschef Kurt Göttsch von etwas weniger. „Ich hab mit der Polizei gesprochen, die nannte 200“, sagte Göttsch als der Protestzug gerade von der Reumannstraße in die Hamburger Straße einbog. Unter den Marschierern waren insbesondere viele Kinder und Jugendliche und deren Eltern, aber auch Mitglieder der gemeindlichen Umweltinitiative „HU-Blattwerk- Grünerhalt für Lebensqualität“, liefen mit. Ebenfalls gesichtet: Kommunalpolitiker der WHU und der Grünen. Die Ökopartei will am Montag den kommunalen „Klimanotstand“ für Henstedt-Ulzburg ausrufen lassen, die Partei hat einen entsprechenden Antrag im Umwelt- und Naturausschuss eingereicht. Darin heißt es: “ Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg ruft den Klimanotstand aus. Mit der Ausrufung des Klimanotstandesverpflichtet sich die Gemeinde Henstedt-Ulzburg zu klimaschützenden Maßnahmen…. Ziel ist, dass Henstedt-Ulzburg eine klimaneutrale Gemeinde wird.“

Die Sitzung am Montag (26.08.) beginnt um 18.30 Uhr. Der Termin für den nächsten Friday for Future Protest in der Großgemeinde steht übrigens auch schon fest. Am 25. Oktober soll erneut demonstriert werden.

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23. August 2019

Auch interessant: Schützengilde besteht Lärmtest nicht – Bauer: Es wird Veränderungen geben

15 Kommentare zu "Klimaprotest auf Ulzburgs Straßen: „Ihr wollt überall baun, da wolln wir nicht mehr zuschauen“"

  1. Andre Kulis sagt:

    Und jeder der da mitgelaufen ist hat es gefilmt. Tolle Klimademo. Handyakku? Lithiumabbau?
    Tolle Klimaaktivisten. Sollen lieber zur Schule gehen und was vernünftiges lernen.
    Klar ich bin auch für Nachhaltigkeit. Und ich trenne meinen Müll und mache keine sinnlosen Autofahrten. Aber jeder muss bei sich selbst anfangen und unser Konsum von Gütern muss aufhören. Wir alle sind selbst in der Pflicht was zu tun.

    • Christoph Abel sagt:

      Hallo Herr Kulis,
      diese Demonstration war bei einem Start um 1530 doch völlig kompatibel mit dem Schultag.
      Demonstrationen sind ein legitimer Weg der Meinungsäußerung, ich sehe nicht dass man ein sein Anliegen im Extrem befolgen muss um für das Anliegen einzutreten. Klar, wenn man mit Telefon in der Hand gegen Smartphones demonstriert setzt man sich (wohl auch berechtigt) dem Spott aus, hier wird hingegen eher allgemein eine höhere Sensibilität für Umwelt und Klima eingefordert.

    • H. Sazmann sagt:

      Angeblich hatten die Leute sogar Klamotten an. Einige gar aus nicht fairer Produktion. Und waren um 15.30 Uhr am Freitag nicht in der Schule.

      Ich denke, es reicht völlig, wenn wir für Nachhaltigkeit und so sind, den Müll trennen und sogar auf sinnlose Autofahrten verzichten. Das ist ja schon eine ganze Menge und ziemlich nah dran an „unser Konsum von Gütern muss aufhören“.

    • tina jordan sagt:

      Ups- nicht aufgepasst? Die Demo startete um 15.30 Uhr- da fiel kein Unterricht aus!

  2. Falls sich bei Rewe nochmal was tut, könnten wir sie in einer schnellen, viralen Aktion per Bürgerentscheid doch noch vor die Tür setzen. Spart uns dann eine gewaltige Bodenversiegelung, auch nach alternativer Ansiedlung mehrerer kleinerer Gebäude bliebe unterm Strich noch viel übrig. Und wenn sich daraus Jobs für derzeitige HH-Pendler ergäben, kämen weitere Autos von der langen Strecke, auch hier ersparte Fahrkilometer. Bin gespannt, ob sich unser Bürgermeister dann an alte Wahlversprechen erinnert. Die Gelegenheit für eine ‚Weiterentwicklung‘ der Meinung ist ja nun vorhanden.

  3. Jens Daberkow sagt:

    Klimaschutz in der Autogemeinde?
    Der Brühwürfel wird vom SUV bis in die eigenen 4 Wände gebracht dank einer antiquierten Stellplatz Satzung die für Wohnungen über 60m2 2 Auto Abstellplätze fordert. Anstatt Fahrräder so zu fördern das diese Griffbereit in der Nähe des Eingangs geparkt werden können. Gibt es in der Tiefgarage irgendeine Ecke wo diese im Chaotischen System gelagert werden können. Also bleibt der Griff zum Auto weiterhin 1.Wahl

  4. Carsten Schäfer sagt:

    Den Veranstaltern vielen Dank für ihre Einsatz. Die Demonstration machte was her.
    Wer mochte, konnte sich zu Beginn aus einem Korb ein selbst hergestelltes Schild
    nehmen. Kenne ich vom Erzählen nur von den Gewerkschafts-Demos.

    Mir fiel auf: es waren zahlreiche 6 bis 12 – jährige unterwegs. Die Gruppe darüber,
    von 13 bis 20, war schwach vertreten.

    In den Reden nahm das Thema: Abbau von Braunkohle, viel Zeit ein. Betrifft uns in
    Henstedt-Ulzburg ja nicht so sehr.

    Beim Abschluss vor dem Rathaus hielt ein mittel – alter Mann einen ellenlangen Vortrag mit Kapitalismus-Kritik. Trocken und 100 % humorlos.

    Vor überwiegend Kindern. Selten war ein Beitrag so deplatziert wie dort.

    (den Kapitalismus kann man kritisieren. Das im Sozialismus oder anderen Systemen
    umweltschonender gelebt wird, ist unbewiesen. Gerade China ist einer der größten Umweltverschmutzer dieser Welt).

    Der SPIEGEL schreibt am 27.7. auf Seite 25, dass die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands angeblich versucht, ganze Ortsgruppen von „Fridays for Future“ zu übernehmen. Hier sehe ich bei der Henstedt-Ulzburger Gruppe Klärungsbedarf.

    Auch das Thema: Linde, fiel in einem Nebensatz. Ja, möchte ich den guten Menschen zurufen:
    Was nützt es, wenn in Henstedt-Ulzburg EINE Linde gefällt wird, während in Brasilien
    angeblich alle 17 Sekunden eine Fläche so groß wie ein Fußballfeld gerodet wird?

    Viele weitere Themen wurden in den Wortbeiträgen genannt: Müll in den Meeren, Überfischung, Landwirtschaft allgemein, Kastrierung von Ferkeln.
    Was man in der Schule, in der Familie, im Wohnort ändern kann, kam mir zu kurz. Kann sein, dass ich es am Ende der Demo-Gruppe auch nicht mitbekommen habe.

    Liebe Veranstalter: Ihr wollt die Welt retten, das ist okay. Sagt uns mal, was wir in Henstedt-Ulzburg konkret alles anders machen sollen.

    • Burkhard Bach sagt:

      Lieber Carsten Schäfer,
      ich kann viele der Argumente, die Sie in Ihrem Beitrag nennen, überhaupt nicht einordnen. Das man sich ein Plakat nehmen konnte, war für solche Teilnehmer gedacht, die kein eigenes Plakat mitgebracht hatten. Eine Demo ist allemal aussagekräftiger, wenn das Demonstrationsthema mit einem Slogan untermauert wird.
      Was soll der Hinweis auf die Altersstruktur der Teilnehmer? Das hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun. Ich habe eine gute Mischung aus jung und alt beobachtet.
      Der Abbau von Braunkohle ist einer der größten Verursacher der klimaschädlichen Ausstöße von Treibhausgasen auch in unserer Region. Das betrifft uns in Henstedt-Ulzburg genauso, wie überall sonst in Europa und der Welt. Ebenso waren die vielen Hinweise auf die Eigenverantwortung der Menschen hinsichtlich ihres Einkaufsverhaltens, die Nutzung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren u.v.m. sehr gute Redebeiträge.
      Sie lassen sich über einen ellenlangen Vortrag eines Teilnehmers vor dem Rathaus aus. Ein wenig mehr Respekt vor der Meinungsäußerung dieser Person wäre m.E. angebracht. Alle Teilnehmer haben nur ein Ziel vor Augen: den fortschreitenden Klimawandel einzudämmen, und dazu ist ein jeder Beitrag gerechtfertigt.
      Ihr Statement, zu der unrechtmäßig gefällten Linde, finde ich ebenso wenig hilfreich. Es gibt zu jeder kleinen Schweinerei zig Beispiele, wo andere größere Schweinereien veranstalten und diese die kleinen Verbrechen relativieren. Hier hat jemand aus Gier und in Aussicht auf ein gutes Geschäft Fakten geschaffen. Ein solch egoistisches Vorgehen wollen viele Menschen nicht, aber offenbar interessiert es den Verursacher nicht.
      Was nützt uns die Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland, wenn die Nachbarn in Europa weiterhin Atomkraftwerke betreiben. Eine solche Argumentation führt m.E. immer in eine Sackgasse.
      Ihnen kam zu kurz, was man in der Schule, in der Familie, im Wohnort ändern kann. Dazu gibt es unendlich viele Vorschläge, die von diversen Bürgern über Jahre eingebracht wurden. Leider passten viele der Vorschläge nicht in die Matrix der Lobbyisten hier im Ort.
      Haben Sie denn gar keine Ideen, wie wir Vorbilder sein können und nachhaltig leben. Bitte keine Phrasen, davon kursieren schon genug.

      • tina jordan sagt:

        Forderung jetzt: saftige Geldbußen für die Baumfäller! neue Gesetze gegen derartige Rabauken, die unerlaubt roden, um noch mehr Geld zu machen! Ups- das wollte ich nicht- ups, das tut uns leid- das zählt nicht mehr!

        • Horst Schmidt sagt:

          Und den Namen des Baumfrevlers und Immobilienmenschen sollte man sich mal merken, falls man mal selbst einen seriösen Immobilienfachmann braucht.

          Horst Schmidt

        • Plus Wiederherstellung des alten, rechtmäßigen Zustands. Und es gibt ziemlich große Bäume zu kaufen, die man mit einem Spezialfahrzeug auch tatsächlich umpflanzen kann. Sehr teuer, aber möglich. Ohne Anwachsgarantie, aber notfalls müsste es eben solange versucht werden, bis es mal klappt. Wer sägen kann, könnte auch zahlen.
          —-
          Wie kostbar käme einem dann ein schon stehender Baum vor? Oder gar mehrere? Ein Bußgeld ist ja leider locker einkalkulierbar, wenn dafür mehr zugebaut werden kann. Leider sind wir hier recht zahnlos unterwegs.

          • Christoph Abel sagt:

            Der Punkt ist, dass das Vergehen von Amts wegen eben nicht die Fällung des Baumes, sondern der Zeitpunkt der Fällung ist. Aus Amtssicht ist die zu machende Kohle unerheblich, da es nicht um die Frage „Wird überhaupt gefällt?“, sondern um „Wird heute oder in zwei Monaten gefällt?“ geht. Selbst falls man nachweisen könnte dass dadurch der Baufortschritt beschleunigt wird ist der finanzielle Vorteil ausgesprochen überschaubar

            Noch einmal: Mir ist klar, dass es vielen hier um die unerlaubte Schaffung von Tatsachen zur Vermeidung von Interventionen aus Gemeinde oder Politik geht. Das kann aber nicht die Perspektive der Rechtsprechung sein. Aus deren Perspektive ist das Vergehen nicht die Fällung des Baumes (die war grundsätzlich in Ordnung), sondern der Zeitpunkt zu dem die Fällung geschehen ist.

            Mit einer Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands wäre wohl niemandem gedient. In diesem Fall würde man jetzt eine 80jährige Linde kaufen, einpflanzen und zum ersten Oktober fällen. Kann das irgendwer wollen?

            • Für den aktuellen Fall ist der Fisch geputzt, da wird hoffentlich ein höchstmögliches Verwarngeld verhängt, mehr kommt nicht. Aufgrund der Wegbereitung dreier Parteien…
              —-
              Aber für die Baumschutzsatzung gilt ja keine Höchstbuchstabenzahl.

  5. Oliver Blau sagt:

    Die reine Menge an Teilnehmern ist für mich sekundär. Wenn sich Menschen offen aufmachen, um ihre Meinung kund zu tun, zolle ich dem Respekt.
    Was mir aber auf den Nerv geht, ist das mittlerweile zu viel Symbolaktionismus betrieben wird. Wenn man sich plakativ aufmacht, sollte das eigene Verhalten den eigenen Anforderungen standhalten. Und man sollte sich auch umfangreich auskennen, insbesondere in Bezug auf Wechselwirkungen, Bedingungen oder Resultaten. Da fehlt es zumeist schlichtweg an Kompetenz und übergreifendem Interesse.
    Was der Verbraucher ablehnt, zeigt Wirkung! Wenn z. B. kein einziges KfZ mit einem Verbrauch über 1,5t Eigengewicht, oder einem Verbrauch >9 Liter verkauft wird, gibt es diese schnell nicht mehr. Aber nein, stattdessen wird die Schuld „denen da“ (politische Führung, Unternehmen, sog. Elite) gegeben. Und mit Plakaten rumgelaufen.
    Ich unterstelle den Teilnehmern nicht generell, dass Sie sich nicht umweltbewusst verhalten. Für einige, vielleicht viele, trifft das sicher zu. Aber diejenigen, die dazwischen waren, um für eine grüne Umwelt zu demonstrieren, aber gleichzeitig im Winter monatelang ihr Haus innen wie außen hell mit Lichterketten ausleuchten, halte ich für blanke Aktionisten, die irgendwelche anderen Defizite auf diese Art und Weise ausleben.
    @Herr Schäfer: Topp Beitrag! Könnte einiges mehr anführen. Z. B. das, was mir kürzlich ein älterer Entwicklungshelfer aus Dänemark über Afrika erzählt hat. Wer hier leichtfertig von „Bekämpfung von Fluchtursachen“ spricht, hat keine Ahnung, was das für das Weltklima bedeuten wird.

  6. Harald Witte sagt:

    Wir haben kein Klimanotstand !
    Wir haben geistigen Notstand in der Politik.
    Der Regierung fehlt Geld und mit einer CO2 Steuer sollen die Kassen gefüllt werden.
    Es werden natürlich weitere Steuern folgen.
    Jetzt werden sogar Kinder für politische Zwecke instromentalisiert.
    Das die Grünen nur allzugerne auf den Zug aufspringen ist ja klar.
    Doch schaut euch die Grünen genau an—es ist nichts weiter als eine Kriegspartei.
    Und wenn ihr anfangt zu denken, fragt euch warum es Steuern heißt.
    Ich behaupte, das sie uns mit unseren Steuern steuern.

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