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Grüne wollen Treibhausgase Henstedt-Ulzburgs zählen lassen und Klimaschutzmanager einstellen | Henstedt-Ulzburger

Grüne wollen Treibhausgase Henstedt-Ulzburgs zählen lassen und Klimaschutzmanager einstellen

Die Ortsgrünen

Die Ortsgrünen

Ganz schön eifrig die örtlichen Neu-Grünen. Mit gleich drei Anträgen auf einen Streich will die Partei den globalen Klimawandel bekämpfen. Zum einen beantragen Kurt Göttsch und Co. heute Abend die Einstellung eines gemeindlichen Klimaschutzmanagers. Der zusätzliche Ratshausmitarbeiter soll Klimaschutzmaßnahmen professionell umsetzen. In einem zweiten Antrag liebäugelt die Öko-Partei damit, sämtliche Treibhausgasemissionen Henstedt-Ulzburgs zu ermitteln. Zunächst soll die Verwaltung aber klären, was die Zählung von CO2, Methan und Co. denn kosten würde: “Der Umwelt- und Naturausschuss beschließt, die Verwaltung wird beauftragt die Kosten für die Erstellung einer Bestands- und Potentialanalyse, bezüglich der wesentlichen verantwortlichen Bereiche der Energie – und Treibhausgase (THG ) Emissionen in Henstedt-Ulzburg durch ein Fachbüro zu ermitteln und Möglichkeiten für Fördermittel zu prüfen“, heißt es ziemlich holprig im Grünen-Antrag.

Und in einem dritten Antrag wollen die örtlichen Grünen den “Klimanotstand“ für Henstedt-Ulzburg ausrufen lassen. Die Bekämpfung des Klimawandels soll damit zentrales Ziel der Gemeinde werden.

Die Sitzung des Umwelt- und Naturausschusses am heutigen Montag (21.10.) beginnt um 18.30 Uhr im Ratssaal.

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21. Oktober 2019

13 Kommentare zu "Grüne wollen Treibhausgase Henstedt-Ulzburgs zählen lassen und Klimaschutzmanager einstellen"

  1. Hans Bliedung sagt:

    Das diese Vorschläge die Gemeinde viel Geld kosten würden ist den Grünen völlig egal.
    Typisch Politiker. Man kann ja Geld der Bürger ausgeben.Es ist ja nicht das Eigene.

    • K. Honerlah sagt:

      Sehr geehrter Herr Bliedung, bereits seit vielen Jahren steht eine Energiebeauftragtenstelle im Haushalt der Gemeinde Henstedt-Ulzburg. Als Techniker können Sie sich sicherlich vorstellen, wie viele Energieeinsparmöglichkeiten es allein in unseren gemeindlichen Gebäuden wie Schulen, Kitas etc. gab und immer noch gibt. Da gibt die Politik sehr verantwortungsbewusst Geld der Bürger in Form von Personalkosten aus, um weit mehr als die Summe der Personalkosten einzusparen und die Umwelt zu schonen. Die Stelle wird in 2020 neu zu besetzen sein. Ob man die Person dann Klimamanager (wohl etwas anmaßend, diese Aufgabe HU zu übertragen) oder anders nennt, ist zweitrangig, wichtig ist nach Ansicht fast aller Fraktionen die Funktion zu besetzen.

  2. Harald Witte sagt:

    Klima ist Populismusthema Nummer 1.
    Politiker stossen sich gesund daran: „Wählt mich, dann schmelzen die Gletscher nicht mehr.“ Als ob man die Welttemperaturen mit dem Thermostat regeln kann.

    Liebe Grünen, CO2 lässt Bäume wachsen und wandeln es in Sauerstoff um.
    Ergo, kein CO2, keine Bäume,kein Sauerstoff !
    Habt ihr in der Schule nicht aufgepasst???

    • Jan Kirmse sagt:

      Ganz besonders populistisch war vor allem Ihr Beitrag. In Wirklichkeit wissen Sie aber hoffentlich schon, daß es um den CO2-ÜBERSCHUSS geht?!

      • Robin Lentfert sagt:

        Was soll denn CO2-Überschuss sein?

        • Jan Kirmse sagt:

          Wie nennen Sie denn den Anteil, der nicht durch den natürlichen Kreislauf des Lebens entsteht, sondern den der Mensch ausbuddelt und freisetzt?

          • Harald Witte sagt:

            Und was ist mit dem CO2 welches den Gewächshäusern zugesetzt wird, damit die Pflanzen schneller wachsen?
            Und was ist mit dem CO2 welches den Getränken beigemischt werden, damit sie schön sprudeln?
            Vielleicht sollten die Grünen Freitags zur Schule gehen 🙂

            • Harald Witte sagt:

              Aber eine CO2 Steuer, die nur vom „kleinen Mann“ zu berappen ist, anstatt den Verursachern, macht das Klima besser?

              • Harald Witte sagt:

                Und Herr Kirmse, wenn Sie sich informiert hätten, wüßten Sie das der CO2 Gehalt seit über hunder Jahren, weltweit bei unverändert 0,04 % liegt. Und Deutschland soll das Klima retten?
                Hier werden Kohlekraftwerke abgeschaltet, wärend China gerade 286 neue baut !

                • Christoph Abel sagt:

                  Die Keeling Kurve widerspricht Ihren Annahmen bezüglich des CO2s. Könnten Sie uns Ihre Messdaten zur Verfügung stellen?
                  .
                  Ansonsten: Nein, eigentlich sollte jeder das Klima retten – weil es richtig ist. Nur weil jemand anderer darauf pfeift ist das kein Argument es auch zu tun – Sowas lernt man idR bereits als Kind. Außerdem haben wir eh keinen Plan B 🙂

                • Jan Kirmse sagt:

                  Das klingt so, als würden ausgerechnet SIE das ganze für eine Verschwörungstheorie halten, die nur dazu erdacht wurde, um Sie zu gängeln. Da kann ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen.

                  Was meinen Sie mit „wenn ich mich informiert HÄTTE“? Wenn SIE sich informiert hätten (oder in der Schule aufgepaßt hätten, was Sie den Grünen ja absprechen), dann wüßten Sie, daß es mehr Stellen hinter dem Komma geben kann als nur zwei, genau genommen nämlich unendlich. Und wenn man sich mal mehr Kommastellen anguckt, dann stellt man fest, daß der CO2-Gehalt signifikant gestiegen ist, und zwar so signifikant und schnell, wie noch niemals in den Jahrtausenden zuvor.

                  Ihr Beispiel mit China ist hanebüchen. Falsches Verhalten anderer legitimiert das eigene Fehlverhalten? Machen wir dann jetzt wieder alle Ölwechsel im Straßengraben und deponieren unseren überschüssigen Sperr- und Sondermüll auf dem nächsten Feld, weil manche das so machen und es somit ja gleich alle machen können?

                  Wer sollte Ihrer Meinung nach eine CO2-Steuer denn sonst bezahlen, wenn nicht „der kleine Mann“? So oder so zahlt sie am Ende jeder! Je mehr Verbrauch, je mehr Abgabe. Sinnvoll wäre, sie nach Verursacherprinzip auf die entsprechenden Endprodukte umzurechnen, dann könnte sich z.B. kaum noch jemand Fleisch leisten und das wäre wenigstens mal eine ganz massive Stellschraube im CO2-Verbrauch. Und Bio wäre plötzlich teilweise günstiger als konventionell, ebenso wären regionale Produkte günstig und welche von weit weg entsprechend teuer.

                  Was soll mit dem CO2, welches in Gewächshäusern zugesetzt wird, sein? Haben Sie Daten, wie dieses CO2 gewonnen oder erzeugt wird? Ebenso wie CO2 in Getränken, wo kommt das CO2 her und welche klimatischen Auswirkungen hat es? Klingt mir nach ner Nebelkerze.

                  Wenn Sie schon gegen die Grünen schießen wollen, dann nehmen Sie doch etwas, was tatsächlich wissenschaftlicher Blödsinn ist: Tempo 130 auf der Autobahn. Kann man drüber diskutieren, aus vielfältigen Gründen (ich bin übrigens dagegen), aber mit einem hat es so gar nichts zu tun: Klimaschutz! Dafür müßten es nämlich 80km/h sein (und selbst dann wäre es ein Witz im Vergleich dazu, was man mit weniger Fleischkonsum erreichen kann).

                  • Harald Witte sagt:

                    Fangen wir mal unten an—
                    Mit dem Fleischverzehr(Massentierhaltung) bin ich ganz bei Ihnen.
                    Tempo 130–wo kann man in D denn schneller fahren? Nur wenige Autobahnabschnitte und dann auch nur Nachts.
                    Die Erhebung einer CO2 oder sonstiger Steuern zu erörtern, sollte man erst einmal das Geldsystem verstehen.(Geld ensteht aus Schulden, keine Schulden, kein Geld)
                    Beispiel China:
                    Wir leben in einer globalen Welt–Deutschland(die Regierung) will die ganze Welt retten, auf Kosten unserer Industrie und der Bürger.
                    Stellen hinterm Komma:
                    Auf Java ist gerade ein Vulkan ausgebrochen, der mehr CO2 verursacht, als wir(der Mensch) in 200 Jahren ausstoßen können.
                    Wollt ihr weniger CO2–pflanzt Bäume.
                    Und bringt den „Schulschwänzern bei die Natur zu achten, indem ihr es vormacht.

                    • Jan Kirmse sagt:

                      Das mit dem Geldsystem halte ich für ein Ablenkungsmanöver. Denn unabhängig davon, wie unser Geldsystem funktioniert, kann man trotzdem mit einer CO2-Abgabe den CO2-Ausstoß steuern: wie wir ja wissen, kauft der Großteil der Menschen vor allem die billigsten Produkte. Wenn alle Produkte gemäß ihrer CO2-Bilanz besteuert werden, dann sind plötzlich die umweltfreundlichsten Dinge am günstigsten (momentan ist es ja eher umgekehrt). Und das hätte Ihrer Ansicht nach keinen positiven Effekt? Fleisch würde dann 3x(!) soviel kosten wie aktuell, ich bin überzeugt, daß das eine Rückkehr zum Sonntagsbraten (wenn überhaupt noch) bewirken würde, weil wer würde das schon bezahlen wollen?

                      Daß eine Vorreiterrolle im Klimaschutz unangenehme Folgen für die Wirtschaft und folglich für die Bürger hat, das ist mir bewußt. Gegenfrage: wer fängt denn dann an mit dem Klimaschutz? Besonders arme Länder? Macht irgendwie auch keinen Sinn. Verglichen mit wirklich armen Ländern dieser Welt, wissen wir doch überhaupt nichts von Armut und Elend. Daß wir unseren Luxus (stark) werden einschränken müssen, setze ich als bekannt/bewußt vorraus.

                      Zu Ihrer Aussage, ein Vulkan auf Java verursache gerade mehr CO2, als der Mensch in 200 Jahren ausstoßen könne, finde ich keinerlei Informationen, halte ich entsprechend für fragwürdig.

                      Das reine Bäume pflanzen hilft leider nicht. Die leben nämlich nicht von CO2 allein, sondern benötigen auch andere Nährstoffe, die nicht zeitgleich im Boden zunehmen. Als wenn es so einfach wäre…

                      Freut mich aber tatsächlich, daß wir uns in immerhin zwei Dingen mal einig sind.

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