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Grüne in Henstedt-Ulzburg stärkste Kraft | Henstedt-Ulzburger
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Grüne in Henstedt-Ulzburg stärkste Kraft

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Blick auf Henstedt-Ulzburger Grüne bei HU-Läuft

Bemerkenswertes Ergebnis der Europawahl in der Großgemeinde. Die Grünen wurden gemeindeweit stärkste Kraft, kamen auf 28 Prozent. Dahinter auf Platz zwei: die CDU. Bei den Christdemokraten machten 26 Prozent der Wähler ihr Kreuz. Nur noch eine Randfigur auf dem Wahltableau: die SPD. Die Sozialdemokraten halbierten ihr Wahlergebnis, kamen auf 16 Prozent. Vor fünf Jahren hatte die SPD in Henstedt-Ulzburg noch 34 Prozent erhalten.

Nachfolgend das Henstedt-Ulzburger Europawahl-Ergebnis:

Grüne: 28,4 %

CDU: 26,6 %

SPD: 16,3 %

AfD: 7,9 %

FDP: 7,0 %

Die Linke: 3,4 %

H-UN

  1. Mai 2019

11 Kommentare zu "Grüne in Henstedt-Ulzburg stärkste Kraft"

  1. Heinrich Winckelmann sagt:

    Eine bemerkenswerte Miss – Interpretation. Aus der Tatsache, dass die Grünen ein Europawahl-Ergebnis von 28,4, % haben zu schließen, sie seien gemeindeweit die stärkste Kraft, ist ein politisches Verständnis auf Kindergarten-Niveau.
    28,4, % der Henstedt-Ulzburger haben die Grünen bei der Europawahl in das Europa-Parlament gewählt. Nicht mehr und nicht weniger. Wie sich das in der BRD regional oder national verhält, ist eine völlig andere “ Spielwiese“

  2. Ich denke, dass nicht wenige WHU- Wähler ihre Stimme den Grünen gegeben haben.

    • A.Simader sagt:

      Hallo Herr Dultz,
      offensichtlich haben Sie vergessen, daß die Grünen die WHU verlassen haben und damit die Wähler enttäuscht haben. Sich erst für die WHU wählen lassen und dann aus machtpolitischen Gründen zu den Grünen wechseln- einfach schäbig!
      Der Grünen- Hype wird bald vorbei sein. Versprechungen alleine reichen nicht- das hat mit Realpolitik nichts zu tun.

      • Christoph Abel sagt:

        Inwieweit die HU-Grünen die Wähler enttäuscht haben muss die nächste Kommunalwahl zeigen. Mandate hängen – entgegen anhaltender Gerüchte – nicht an der Partei, sondern an der Person.
        :
        Ansonsten: Die Europawahl hat mit der Kommunalpolitik erstmal gar nichts zu tun und ich gehe davon aus, dass dies der breiten Masse der Wähler auch bewußt ist.

  3. Gerhard Göttsch sagt:

    Danke Herr Winkelmann für Ihren Hinweis. Das angesprochene Niveau ist in diesem Blatt immer öfter wahrnehmbar.

  4. Harald Witte sagt:

    Wer wählt die Kriegstreiber, Waffenlobbyisten und Umweltzerstörer???
    Außerdem sollten alle die, die Grün wählen schon jetzt ihr Auto abgeben und nicht erst 2030 !
    Solch dumme Wahlergebnisse kommen heraus, wenn man den Unterschied zwischen Europa und EU nicht kennt.

  5. Jochen Feege sagt:

    Sie mögen die SPD nicht sonderlich, richtig? Oder warum bescheinigen Sie der SPD, nur noch eine „Randfigur auf dem Wahltableau“ zu sein? Berichten Sie doch sachbezogen. Und ohne Häme.

    • Volker Geruschkat sagt:

      warum sollte man die SPD noch mögen? Ehemals die Partei des „kleInen Mannes“, – und heute? Geführt von Akademikern – Trampeltier Nahles und „Party-Olaf“ Scholz….noch Fragen?

  6. ……eines zeigt aber die Europawahl 2019: es gibt Mitbürger, die mit der AfD und den Linken sympathisieren und sie auch wählen. Und wenn sich für diese Parteien hier auch kommunale Gruppen bilden, was dann ? Wie sich diese Parteien bei der nächsten Kommunalwahl hier präsentieren weiß man noch nicht. Nun ja, in zwei Nachbarkommunen ist die AfD ja schon mal.
    Unzufriedene Bürger wählen „Protestparteien“. Die Piraten gab es ja schon mal im Landtag.
    Unsere kommunalpolitische aktuelle Elite darf sich rühmen hier so gewirkt zu haben, daß neue Parteien hier auftauchen.
    Fake News dürfte sein, daß seitens der SPD in Hartenholm beim Tandemsprung mit dem Fallschirm schon mal geübt wird…..
    Fest steht nur eines: wenn die Poltik von CDU, SPD samt FDP so toll wäre wie in der letzten Broschüre der CDU in Hochglanz zu lesen, dann hätten sich hier nicht neue Wählergruppierungen gefunden.

  7. In der Grundschule Ulzburg hat es noch so gerade gereicht, anderswo hat die Wahlbeteiligung alle Erwartungen endgültig gesprengt: https://t1p.de/xghs (Wahlzettel ausgegangen, obersten Link noch klicken).
    Wir haben bei Pulse of Europe nun 2 1/4 Jahre hart geackert, viel Zeit und Muskelmasse mit Erklärungen, Kundgebungen, Kneipenquizzes investiert und reichlich Kommunikation über soziale Medien und zuletzt sogar im Fahrgastfernsehen in der U-Bahn getätigt.
    Nach und nach hat sich wieder eine positivere, wenngleich kritisch-konstruktive Haltung durchgesetzt, in Talkshows und anderen Medien.
    —-
    Durch eine entsprechend illuminierte Paulskirche in Frankfurt/M. oder die Stadionleuchttafel im Stadion beim SC Freiburg und sogar auf der Reeperbahn sowie zahlreiche Plakatplatzierungen durch viele einzelne Geschäftsleute als auch große Ketten (Budni bspw.) erhielten wir im Endspurt sagenhaften Rückenwind, zusammen mit vielen anderen Akteuren, die in gleicher Weise für Europa und die Fortentwicklung der Institutionen und gemeinsamen Ziele geworben haben.
    —-
    Das hat sich dann doch in einer ungeahnten Wahlbeteiligung niedergeschlagen. Das die Wahlleitung sich mit einem Wahlzettelbestand für 60% bevorratet hat, war wohl gefühlt mit genug Puffer versehen, angesichts von 43% in 2014.
    —-
    Das selbst diese optimistische Planung noch getoppt wurde, ist ein schönes Erfolgserlebnis. Wir bekommen nun ein Europaparlament mit deutlich mehr Rückenwind, weil wir UNSER Parlament diesmal ernst genommen haben. Jetzt müssen wir die Diskussionen auf der europäischen Ebene aber auch weiterhin kritisch begleiten. Dies kann in Form sogenannter Hausparlamente geschehen. Einfach ein paar Freunde oder Nachbarn einladen und an einem Diskussionsthema teilnehmen. Den Tenor der eigenen Runde auf einem Ergebnisbogen notieren und hochladen. Daraus wird dann über hunderte ähnliche Diskussionsrunden hinweg eine Statistik erstellt und den Akteuren in Brüssel ebenso wie in Berlin zugeleitet. Damit die Politik-Raumschiffe dort nicht die Bodenhaftung verlieren. Zitat Frank Thelen (IT-Investor): Wir alle sind Politik.
    —-
    Infos und Anmeldung hier: http://www.homeparliaments.eu

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