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Fluglärm – CDU fordert mobile Messstation am Immbarg | Henstedt-Ulzburger
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Fluglärm – CDU fordert mobile Messstation am Immbarg

Mitteilung der örtlichen CDU

Am 13.05.2019 berichtete Herr Axel Schmidt, Leiter des Zentralbereichs Umwelt der Flughafen Hamburg GmbH, auf Antrag der CDU im Umweltausschuss über das Thema Fluglärm auf dem Rhen. Laut seinen Zahlen hätte sich die Anzahl der An- und Abflüge im Vergleich der Jahre 2015 und 2018 kaum verändert. Auch würde sich an den Flugrouten nach seinem Dafürhalten in der Zukunft nichts ändern. Eine Entlastung für Henstedt-Ulzburg und insbesondere für den Rhen wäre daher nicht in Sicht.

Die CDU gibt sich mit diesen Ausführungen nicht zufrieden. Nach Aussagen der Ortsvorsitzenden Margitta Neumann hätten sich viele Anwohner des Rhens gerade im vergangenen Jahr über zunehmenden Fluglärm beschwert.

Aus diesem Grund wird die CDU in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses den Antrag stellen, im Bereich des Immbargs eine mobile Messstation zu installieren, um damit valide Vergleichswerte und eine solide Datenbasis für zukünftige Verhandlungen zu erhalten.

pm

13. Juni 2019

13 Kommentare zu "Fluglärm – CDU fordert mobile Messstation am Immbarg"

  1. Klaus-Rüdiger Daust sagt:

    Guten Tag,
    der obige Bericht über den Fluglärm in Henstedt-Ulzburg ringt mir doch
    nur ein kleines Lächeln ab! Ich kann als Anwohner des Ortsteiles Henstedt
    natürlich nicht beurteilen ob der Rhen besonders betroffen ist, doch auch
    hier ist je nach Start/Landebahn in Fuhlsbüttel ein Flugverkehr festzustellen!
    Jedoch bin ich der Meinung,daß dies durchaus erträglich ist!
    Es müssen schon honorige Personen auf dem Rhen wohnen, daß die CDU
    sofort eine mobile Messanlage im Umweltausschuss beantragen will!

    Eine solche Anlage sollte man einmal in der Norderstedter Straße,Ortsteil
    Henstedt aufstellen, denn dann würde man wahrscheinlich zu Werten
    kommen ,die weit über denen des Fluglärmes liegen werden.
    Warum? Die Belastung dieser Straße ist durch den zunehmenden Verkehr ,
    insbesondere durch den Schwerlastverkehr ( Kieslaster Wentzel usw.)
    zu einer großen Lärmbelästigung geworden! Die ersten Wagen fahren ab morgens
    4.30-5.00 Uhr und das bedeutet weniger Schlaf.
    Da die Fahrbahndecke ,die Siele und der Wasserablauf durch diese ständig hohe
    Belastung bereits beschädigt sind ,kommt es zu einer unglaublichen Lärmbelästigung!
    Dagegen ist der FLUGLÄRM eine lahme Ente!
    Man sollte um Fahrbahn und Anwohner zu schützen für diese Fahrzeuge
    Tempo 30 einführen !
    Die Stadt Norderstedt ist in Sachen Lärmschutz der Gemeinde Henstedt-Ulzburg
    weit voraus!
    Die Gemeinde wurde über diese Misstände bereits informiert, reagiert aber nicht!
    Da könnte sich doch auch einmal die CDU drum kümmern!.
    Am Rhen gehts doch auch!

    • Oliver Blau sagt:

      Sehr gut, Herr Daust!

    • G. Willsch sagt:

      Hallo Herr Daust,
      Sie sagen es ja schon selbst: „Ich kann als Anwohner des Ortsteiles Henstedt
      natürlich nicht beurteilen ob der Rhen besonders betroffen ist, …“.
      Denn genauso ist es. Man muss dort wohnen, um ein Urteilsvermögen entwickeln zu können. So weiß ich aus eigener Erfahrung, dass auch schon 200 Meter einen enormen Unterschied bei Fluglärm ausmachen.
      Aus der gleichen Erfahrung heraus kann ich beurteilen, dass im Sommer jegliche Gespräche auf vielen rhener Terrassen ihr jähes Ende finden, sobald ein Flugzeug von/nach Fuhlsbüttel über die Köpfe donnert. Besonders in der Ferienzeit, wenn die Urlaubsflieger in engster Taktung starten und landen, ist es illusorisch, auf der Terrasse oder im heimischen Garten nach Erholung oder Entspannung zu suchen.
      Und wer bei offenem Fenster schlafen möchte, sollte spät ins Bett gehen und früh wieder aufstehen.

      • Definitiv. Hab mal hier gewohnt:
        https://goo.gl/maps/zzUQJUq8Ph6rAR6x7
        Total ruhig, was man angesichts des nahen Flughafens nicht erwarten würde.
        Liegt genau zwischen den Lärmteppichen der Startbahnen.

        • Jan Kirmse sagt:

          Moin Herr Schneider, so unterschiedlich ist die Wahrnehmung. Ich habe ein Stück südlicher von Ihnen gewohnt und meine Fenster waren nach Osten, bei schönem Wetter (Ostwind) war es sehr laut (natürlich nicht vergleichbar damit, in Stellingen oder Lokstedt direkt in der Einflugschneise zu wohnen). Aber letzten Endes wußte man das (hat seinerzeit sogar der Makler ganz ehrlich drauf hingewiesen) und entsprechend verstehe ich die Beschwerden auf dem Rhen nicht. Was genau glaubt man denn zu erreichen? Herr Sazmann hatte doch mal Zahlen, wie viele Menschen jeweils an welchem Ende der Startbahnen betroffen sind. Natürlich legt man es so, daß möglichst wenige Menschen betroffen sind, also hauptsächlich Norden.

          • Ah, wir lagen nach Westen raus, das mag geholfen haben. Ob eine Messung (selbst wenn sie die Lärmbelästigung belegt) einen Hebel darstellt, um den Flugbetrieb zu beeinflussen, würde ich auch bezweifeln. Aber es hilft vielleicht, Ansprüche gegen den Flughafen geltend zu machen, um Lüfter und Lärmschutzfenster bezuschusst zu bekommen. So war das bei uns in HH-Lokstedt. Aber die Messung muss sicherlich auch zu verhältnismäßigen Kosten machbar sein. Mal schauen, ob dazu im Ausschuss was gesagt wird. Grundsätzlich müssen wir aber dringend unsere Wohnverhältnisse gegen Faktoren verteidigen, die uns die Lebensqualität vergällen.

            • Jan Kirmse sagt:

              Bei allem Verständnis für die Menschen auf dem Rhen, die unter dem Fluglärm leiden, würde ich jetzt aber Rhen nicht mit Lokstedt vergleichen wollen, das sind doch komplett unterschiedliche Flughöhen.

    • Oliver Blau sagt:

      Herr Daust hat hier einen Kern angesprochen, der immer noch offensichtlich ist. Der Fluglärm ist auf dem Rhen lauter, als in Henstedt, das ist sicher. Das ist weder neu, noch überraschend. Aber das dieses uralte Problem von einer Partei besonders hervorgehoben wird, die in dem Ortsteil bei den letzten Kommunalwahlen ihre letzten Hochburgen genau dort hat, kann man mit einem Fragezeichen des (Ver-)Wunderns versehen. Damit verbunden auch die Frage nach einer Priorisierung der Probleme im Ort, die auf welcher Basis erfolgt …? Wir haben immer noch ein viel zu stark klientelgesteuertes Management im Ort, gerade bei den Parteien.

  2. Dietrich Adam sagt:

    Sehr geehrter Herr Daust !

    Einen solchen Kommentar kann nur jemand schreiben , der nicht auf dem Rhen wohnt , und von Fluglärmbelästigung keine Ahnung hat !!!!!!!

  3. G.Brauns sagt:

    Moin Moin
    Ich wohne auf dem Rhen und bilde mir ein , dass die Flugzeuge direkt über unser
    Haus fliegen , wenn sie die Startbahn Nord also über die Ohe Chaussee starten .
    Aber , da wir schon fast 70 Jahre dort wohnen kann ich es nicht als Lärmbelästigung
    empfinden . ( Ich will nicht schreiben es sind meistens Zugereiste die lärmempfindlich sind
    aber der Flughafen war zuerst da )
    Hiermit stelle ich den Antrag , dass diese Station in Wilstedter Str . zwischen
    der Str Gräflingsberg und Krankenhaus aufgestellt wird .
    Wenn dort Fahrzeuge mit Anhänger vorbei fahren und die Ladung nicht gesichert ist
    welches wohl 90% der Fall ist kann man vor extremer Lärmbelästigung reden
    und ist auch einiges lauter als ein Flugzeug .
    Wenn einer meint ich übertreibe kann er sich ja mal auf die Bank vors Krankenhaus setzen.
    Allen ein schönes Wochenende

  4. G.Brauns sagt:

    Korrektur

    in der Wilstedter

  5. Überflüge in zu geringer Höhe kenne ich aus HH-Stellingen und HH-Lokstedt. Man gewöhnt sich schon an, das Gespräch routiniert zu unterbrechen, als wärs das normalste der Welt. Lebensqualität ist anders. Es wurden nun auch schon Netto-LKW gesehen, wenn Meyer auf einem LKW draufsteht, wird der häufig auch für Netto fahren. Rewe ist noch nicht mal im Bau, kommt aber vermutlich schon noch. Es ist wirklich bedauerlich, Grünverlust und Zusatzlärm allüberall. Leider haben wir uns über das schwer vermeidbare (wie Flugverkehr und A7-Umleitungen) noch mit Schwung weiteren Lärm selbst herangezogen. Jetzt ist guter Rat teuer.

  6. Stephan Holowaty sagt:

    Der Jamaika-Koalitionsarbeitskreis „norddeutsche Kooperation“, dem ich als FDP-Landtagsabgeordneter angehöre, hat am vergangenen Freitag ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Flughafens, Herrn Eggenschwiler, zum Thema Lärmschutz geführt.
    .
    Dabei wurde festgestellt, dass gerade im vergangenen Jahr aufgrund der bekannten Probleme bei der Flugsicherung und den extrem vielen Verspätungen insbesondere bei den „Nachtflügen“ eine deutliche Zunahme zu erkennen war. Diese sind in diesem Jahr bereits wieder nachweislich sehr deutlich zurückgegangen. Besonders verspätungsgefährdete Flieger (z.B. LH2086 aus München) sind zudem umgeplant worden, um das Risiko von Nachtankünften zu verringern.
    .
    Da Fluglärm eine sehr subjektive Angelegenheit ist, wie von einigen Autoren geschildert von wenigen 100m abhängen kann und zudem z.B. wetterabhängig ist (gutes Wetter=viel Aufenthalt im Freien=andere Lärmwahrnehmung als bei schlechtem Wetter=viel Aufenthalt im Gebäude), habe ich angeregt, in bekannten „hotspots“ wie z.B. auf dem Rhen permanente und nicht nur gelegentliche Messstationen einzurichten, mit denen dann auch Veränderungen zeitnah und objektiv erkannt werden können.
    .
    Langfristig gesehen muss aber auch eingeräumt werden, dass die Fluglärmbelastung über die Jahre massiv zurückgegangen ist – einerseits bleibt trotz erheblicher Steigerung der Fluggastzahlen das Aufkommen an Flügen kaum verändert (größere Flugzeuge, höhere Auslastung), andererseits sind modernere Flugzeuge deutlich leiser als frühere Modelle. Der Flughafen unterstützt dies durch z.B. deutlich geringere Landegebühren für Typen wie den A320 NEO.
    .
    Und noch eine Frage muss auch gestellt werden dürfen: Flachstart oder Steilstart? Steilstartverfahren reduzieren die Fluglärmbelastung, kosten aber deutlich mehr Kerosin und stoßen damit mehr CO2 aus. Flachstartverfahren sparen CO2, führen aber zu größerer Lärmbelastung …
    .
    Und noch etwas: Der Flughafen selber (nicht der Flugverkehr) will bis 2022 CO2-neutral sein. Auch mal eine gute Nachricht.

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