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CDU zieht Antrag auf Querspangen-Gutachten zurück | Henstedt-Ulzburger

CDU zieht Antrag auf Querspangen-Gutachten zurück

Querspange runter von der Agenda, findet Michael Meschede (rechts)

Querspange lieber runter von der Tagesordnung, findet Michael Meschede (rechts)

Regiert Kandidat Holgier Diehr schon in die CDU hinein? Völlig überraschend haben die Christdemokraten ihren Querspangen-Antrag zurückgenommen. CDU Sprecher Michael Meschede sagte gleich zu Beginn der gestrigen Bauausschuss-Sitzung: „Wir nehmen den Punkt Sieben von der Tagesordnung.“ Bei Punkt Sieben sollte es darum gehen, ein Gutachten zum Bau einer Verbindungstrasse von der Maurepasstraße zur Norderstedter Straße in Auftrag zu geben.

Warum der Rückzieher?

Meschede erklärte auf Nachfrage von Kurt Göttsch, dass sich die Partei in der jüngsten Fraktionssitzung auf die Streichung des Antrags verständigt habe. Klar ist: die von der CDU ins Kalkül gezogene Straße durch die Natur ist pures Wahlkampf-Gift. Nicht ohne Grund war Bürgermeister-Kandidat Holger Diehr (CDU) in Sachen Querspange in der vergangenen Woche auf Distanz zur eigenen Partei gegangen.

Diehr selber war gestern nur Beobachter im Ratssaal, am Mittwoch wird er in der Rhener Gemeinschaftsschule dagegen im Mittelpunkt stehen – zusammen mit Ulrike Schmidt, Valentin Deck und Sascha Klupp. Dort treffen die vier Bewerber um den Bürgermeister-Posten aufeinander. Die Vorstellungsrunde beginnt um 19.30 Uhr.

cm

21. Januar 2020

8 Kommentare zu "CDU zieht Antrag auf Querspangen-Gutachten zurück"

  1. Oliver Blau sagt:

    Damit verbleiben nur noch BfB und FDP als Treiber dieser Idee … (?)

    • Uwe Eimers sagt:

      Naja, nach der Wahl wird der Punkt schon wieder auf die Tagesordnung kommen, da mache ich mir keine Sorgen.

      • Dirk Barckmann sagt:

        Ganz genau. Offensichtlicher geht es kaum!

        • Rolf Michelsen sagt:

          Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – eine alte Weisheit ! Viele Dinge „gehen erst mal von der Tagesordnung“ um später wieder aufzutauchen.
          Beispiel: Beckershof in Verbindung mit Tieferlegung AKN-Trasse – auch wieder verschoben weil für die Gemeinde nicht finanzierbar ohne Bundesmittel.
          Was sollte auch eine Verkehrszählung, die auf der TO stand, wenn kein Mensch offiziell weiß für wie viele Menschen dort gebaut werden soll. Das erzeugt nun mal jede Menge Verkehr. Neuer Wohnraum – das ist der einzige wichtige Grund für die Spange.
          Eine Verkehrszählung in diesem Tagen hätte bewiesen – keine Gefahr für die Maurepasstraße bzw. die Anwohner mangels Verkehrsaufkommen.
          Allein schon diese Idee der Zählung heute hätte keinen Sinn.
          Aber die BfB samt FDP – als stetiger Förderer neuer Immobilien werden am Thema bleiben.
          Das Baugebiet Birkenau, einst wenige Häuser oder auch Ulzburg-West / Usdomer Straße : erst eine kleine Straße und dann immer mehr Wohnbebauung. Nur die Gegend Birkenau ist kein Schleichtweg wie die Usedomer Straße……
          Mal sehen, wann Gewerbegebiet Westerwohld wieder ausgegraben wird – weil wir ja Gewerbesteuer brauchen……

  2. Michael Meschede sagt:

    Nichts ist klar, Herr Meeder…

  3. Rolf Michelsen sagt:

    ……warum fahren Politiker nicht gerne Bahn (sondern lieber mit dem Dienstwagen mit Chauffeur in einem möglichst großen Diesel-Auto) ?
    Wenn der Abfertiger über Lautsprecher sagt: „zurücktreten bitte“ – fühlt sich so mancher angesprochen…… !

  4. R. Finsterbusch sagt:

    IGEK-Bürgerwerkstatt:
    „Zum Thema Straße und PKW wird angemerkt, dass Instandhaltung der bestehenden Straßen für die TeilnehmerInnen wichtiger ist, als neue Straßen zu bauen.“
    Mit dem Vorstoß „Querspange“ „konterkariert“ man m. E. „IGEK“, Herr Ausschussvorsitzender.

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