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Bürgermeisterkandidat Sascha Klupp: Man muss nicht auch noch die letzte Fläche zubauen | Henstedt-Ulzburger

Bürgermeisterkandidat Sascha Klupp: Man muss nicht auch noch die letzte Fläche zubauen

Sascha Klupp

Sascha Klupp

Dieser Name fehlte noch im Reigen der Kandidaten. Optiker Sascha Klupp ist der vierte Bewerber für die Bürgermeisterwahl am 1. März. Klupp ist 51 Jahre alt, wohnt mit Frau und zwei Kindern im Birkenau-Wohngebiet. Er gestern zu den HU-Nachrichten: „Es ist einfach an der Zeit sich zu engagieren.“ Und wofür? Klupp: „Für eine Politik mit Augenmaß, man muss nicht auch noch die letzte Fläche zubauen.“

Klupp hatte für seine Bewerbung Unterschriften sammeln müssen, für parteiunabhängige Kandidaten sind mindestens 155 Unterstützer-Signaturen Pflicht. Als Kandidat einer Partei oder Wählervereinigung anzutreten, kam für ihn hingegen nicht in Frage – auch wenn die örtlichen Gruppierungen offensiv nach Bewerbern gefahndet hatten und dazu aufgerufen hatten, bei ihnen vorstellig zu werden. Klupp dazu: „Ich hatte keine Lust, mich von irgendwelchen Parteigremien durchchecken zu lassen, um zu klären, ob ich denn dem uneingeschränkten Wachstum fröne oder sonst irgendwelche Geschichten.“

Die HU-Nachrichten haben gestern eine gefühlte Viertelstunde mit Klupp telefoniert, nach dem Gespräch scheint klar: Mit ihm wird es im Wahlkampf eher nicht abstrakt zugehen – sondern vielmehr um ganz konkrete Themen gehen. Ein Beispiel: die Sicherheit für Fuß- und Fahrradfahrer im Straßenverkehr. Klupp berichtete etwa vom Schulweg seines 12-jährigen Sohnes, der das Alstergymnasium besucht. Der unabhängige Kandidat: „Was sich da an der Ecke gegenüber der Polizei abspielt, um welche schmalen Fuß- und Radwege, die sich da alle prügeln, das ist unglaublich.“ Was müsste passieren? Klupp: „Es kann nicht sein, die Kinder da im Massenkonvoi um die schmalsten Ecken zu schicken, da müssen sofort Lösungen her. Klupp weiter: „Die Radwegsituation muss generell sicher gestaltet sein.“

Es sind jetzt nicht mal mehr zwei Monate bis zur Wahl, ein erstes öffentliches Aufeinandertreffen aller vier Kandidaten gibt es am Mittwoch, den 22. Januar auf dem Rhen –  um 19.30 in der Gemeinschaftsschule.

cm

8. Januar 2020

Ein Kommentar zu "Bürgermeisterkandidat Sascha Klupp: Man muss nicht auch noch die letzte Fläche zubauen"

  1. C.Rothe sagt:

    Sehr konkret und wenig abstrakt, wenn auf die Frage, „Was müsste passieren“ die Antwort lautet „Es kann nicht sein […], da müssen sofort Lösungen her“ 😉

    Mag aber auch einer gekürzten Wiedergabe des Antwort geschuldet sein…

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