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Norderstedter Feuerwehr unterstützt Henstedt-Ulzburg zukünftig auf dem Rhen

Die Norderstedter Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder und der Bürgermeister von Henstedt-Ulzburg, Stefan Bauer, unterzeichneten den Kooperationsvertrag.

Die Norderstedter Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder und der Bürgermeister von Henstedt-Ulzburg, Stefan Bauer, unterzeichneten den Kooperationsvertrag.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Norderstedt und der Gemeinde Henstedt-Ulzburg

Die Feuerwehren von Norderstedt und Henstedt-Ulzburg arbeiten in Zukunft enger zusammen. Bei größeren Feuerwehreinsätzen im Henstedt-Ulzburger Ortsteil Rhen wird die Norderstedter Stadtfeuerwehr zukünftig mit ausrücken.

Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder und Bürgermeister Stefan Bauer unterzeichneten im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Norderstedt heute den öffentlich-rechtlichen Vertrag, mit dem die Zusammenarbeit bei Einsätzen auf dem Rhen geregelt ist. Zuvor hatten die politischen Gremien in Henstedt-Ulzburg und Norderstedt grünes Licht für die Kooperation gegeben.

Bürgermeister Stefan Bauer freut sich über die Vereinbarung mit der Stadt Norderstedt: „Durch die Zusammenarbeit unserer Feuerwehren werden die Menschen auf dem Rhen in Brandfällen schneller erreicht. Die Kooperation ermöglicht uns mit der nötigen Sorgfalt einen Standort für eine Feuerwache auf dem Rhen auszuwählen. Mein Dank gilt der Norderstedter Stadtvertretung und Oberbürgermeisterin Roeder für ihre Unterstützung!“

Die Norderstedter Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder sagt über die Kooperation der Nachbarkommunen: „Diese Zusammenarbeit symbolisiert den Grundgedanken der Feuerwehr – sich gegenseitig im Notfall beizustehen. Und sie ist Ausdruck eines guten und nachbarschaftlichen Miteinanders innerhalb der kommunalen Familie.“

Konkret wird die Norderstedter Wehr zukünftig bei den Einsatzstichworten „Feuer mittel“, „Feuer groß“, „Feuer Krankenhaus/Altenheim“, „Feuer Kfz und Verkehrsunfall (Person klemmt)“ alarmiert.

Hintergrund für den öffentlich-rechtlichen Vertrag ist die Einhaltung der Hilfsfristen für den Ortsteil Rhen. Aufgrund der relativen Entfernung der Henstedt-Ulzburger Feuerwache in der Maurepasstraße wird sich die zusätzliche Alarmierung der Norderstedter Feuerwehr positiv auf die Einsatzzeiten auf dem Rhen auswirken, da die Feuerwache im Norderstedter Stadtteil Friedrichsgabe dichter am Rhen gelegen ist.

Der öffentlich-rechtliche Vertrag zur Zusammenarbeit der Feuerwehren gilt für drei Jahre beziehungsweise bis zum Zeitpunkt, an dem die Gemeinde Henstedt-Ulzburg eine zusätzliche Feuerwache im Ortsteil Rhen in Betrieb genommen hat.

„Ein geeignetes Grundstück für die zukünftige Feuerwache wurde hierfür schon identifiziert“, sagt Bürgermeister Stefan Bauer. „Ich bin guter Dinge, dass wir zeitnah in die konkreten Planungen zur neuen Feuerwache einsteigen können.“

pm

3. April 2019

2 Kommentare zu "Norderstedter Feuerwehr unterstützt Henstedt-Ulzburg zukünftig auf dem Rhen"

  1. Peter Borchert sagt:

    E N D L I C H !!
    Warum dauert das alles so lang? Vor 6 Jahren hatte ich das zum Bürgerhaushalt 2013 unter der Nr. 293-Einsparungen durch kommunale Zusammenarbeit- schon vorgeschlagen.
    Es gäbe noch weitere Themen zu diesem Komplex:
    –Gemeinsamer Baubetriebshof HU/Kaki
    – Erweiterte Verwaltungszusammenarbeit mit Norderstedt, denn die Feuerwehr muss nicht das
    einzige und letzte Thema sein..

  2. ……wenn man mal so darüber nachdenkt…… Die Bewohner auf dem Rhen leben nur ein wenig sicherer. Im Grunsatz sehr schön. Aber blamabel für die Groß-Gemeinde HU. Überregional arbeiten die Hilfsorganisationen schon immer zusammen. Das hat u.a. Norderstedt hier bei Großschadensfällen ja schon gerne und mehrfach bewiesen.
    Vor einigen Monaten plagte sich unsere „Elite“ mit dem Thema und am Ende nicht effektiv mit „Feuerwehr-Highway“ in Ulzburg Süd“ – und nun Cooperation.
    Das Problem, daß die Ehrenamtler erst mal zur Wache kommen müssen und sich dann durch den evtl. dichten Feierabendverkehrs quälen ist ja nicht neu und war zu erwarten.
    Dank fehlender ausgebauter Infrastruktur eine logische Folge – wenn man zeitnah nachgedacht hätte bei Neubaugebieten. Das das schafften die Freizeitpolitiker nicht und niemals. Da fehlt es eben an Vorausdenken – höflichst ausgedrückt.
    Anläßlich eines reglmässsigen mittaglichen Freundestreffen in Norderstedt schlug man mir vor, daß die Verwaltungen auch co-operieren und der Bgm. in Norderstedt samt Bauamt und Vorplanungsdenken und Erfahrungen hier das Ruder übernimmt…..war ironisch gemeint,
    aber……
    Die FW in HU wurde unlängst weil notwendig erweitert. Nun eine zweite Wache. Wovon soll das finanziert werden ? Etwa von der Gewerbesteuer der Logistik ?
    Wenn der Bürgervorschlag schon 6 Jahre braucht von Herrn Borchert, dann sind die 3 Jahren Vertragslaufzeit mit Norderstedt nur ein erster Vertrag, dem weitere folgen werden….
    Das neue Problem der Rettungszeiten durch innerörtliche Bebauung bzw. Verdichtung und noch mehr Individualverkehr – damit wird man leben müssen nicht nur in den nächsten Generationen. Was „gestern“ und „heute“, teilweise auch „morgen“ geplant wurde und weiterhin den Investoren an Diensten erwiesen wird entpuppt sich zum Nachteil für Natur und Lebensqualität.
    Gemeinde im Grünen……das war einmal und kommt nie wieder….

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