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Verwaltung präsentiert Verkehrsunfallstatistik | Henstedt-Ulzburger

Verwaltung präsentiert Verkehrsunfallstatistik

Mitteilung aus dem Rathaus

Wann und wo hat es in Henstedt-Ulzburg 2018 im Straßenverkehr „gekracht“? Wurden Personen verletzt? Gab es besondere Unfallschwerpunkte? Antworten hierauf enthält die Verkehrsunfallstatistik für 2018, die kürzlich im Polizeibeirat vorgestellt wurde.

Tragischerweise gab es 2018 einen tödlichen Verkehrsunfall im Gemeindegebiet, auf der L 75 von Henstedt-Ulzburg in Richtung Wakendorf II. Ein Motorradfahrer kollidierte mit einem Reh und erlag seinen Verletzungen. 2018 wurden insgesamt 145 (2017 = 137) Unfälle mit 101 (92) Leicht- und 8 (5) Schwerverletzten registriert.
Die Unfälle mit Radfahrerbeteiligung 26 (33) sind im Jahr 2018 leicht rückläufig, wobei anzumerken ist, dass die Unfälle mit Pedelecs/E-Bikes zunehmen und hier auch zu erwarten ist, dass diese Unfälle in Zukunft weiterhin zunehmen werden.

„Eindeutige Haupt-Unfallschwerpunkte lassen sich auch in 2018 in Henstedt-Ulzburg nicht ausmachen“, sagt Bürgermeister Stefan Bauer. „Somit befinden sich in unserer Gemeinde keine Straßen, die aus straßenverkehrsbehördlicher Sicht verkehrsrechtliche oder -bauliche Maßnahmen erforderlich machen.“
Der ehemalige Unfallhäufungspunkt Kreuzung Schulstraße / Usedomer Straße / Eschenweg ist bereits im zweiten Jahr in Folge wiederholt unauffällig. 2018 waren es 2 (1) Unfälle, die auf Missachtung der Vorfahrtregel sowie auf die Unachtsamkeit eines Pedelec-Fahrers zurückzuführen sind. Es entstanden nur Sachschäden.
Mit geringen, aber dennoch vorhandenen Unfallzahlen, kam es – wie in der Vergangenheit – an folgenden Kreuzungsbereichen zu Unfällen:
Am Bahnbogen / Kirchweg ereigneten sich 3 (2) Unfälle mit zwei leichtverletzten Personen,
Hamburger Straße (L 326) / Gutenbergstraße / Ulzburger Straße (L 233) insgesamt 3 (7) Unfälle, alles Abbiegefehler, eine Person wurde leicht verletzt, Hamburger Straße / Maurepasstraße / Lindenstraße ereigneten sich 5 (1) Unfälle. In drei Fällen handelt es sich um Abbiegeunfälle, in einem Fall wird ein Radfahrer schwerverletzt, in einem anderen Fall fuhr ein Pedelec-Fahrer gegen einen wartenden Pkw und stürzt.

Auf der L 75, Abschnitt 110, außerhalb der geschlossenen Ortschaft ereigneten sich im Jahr 2018 insgesamt 3 (0) Unfälle, die überwiegend auf Fehler beim Einbiegen vom Kadener Weg bzw. Beckershof auf die L 75 in Richtung Alveslohe zurückzuführen sind.

Unfälle unter ADM-Einfluss (Alkohol, Drogen, Medikamente) waren in Henstedt-Ulzburg im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Unter Alkoholeinfluss ereigneten sich im vergangenen Jahr 5 (8) Unfälle, bei 1 (1) Unfall wurde bei einer Person der Konsum berauschender Substanzen festgestellt.
Die Schulwegunfälle wurden auch für 2018 bei den Schulen in Henstedt-Ulzburg direkt abgefragt. Hier haben sich 4 (4) Verkehrsunfälle ereignet. Zum einen wurde eine Schülerin aufgrund von Regen und Dunkelheit vom Gegenverkehr geblendet und kam von der Straße ab, verlor ihren Halt und kippte mitsamt dem Roller um. In einem anderen Fall wollte ein Schüler mit dem Rad auf dem Gehweg einem Fußgänger mit Hund ausweichen und stürzte dabei. In der Norderstedter Straßen stießen zwei entgegenkommende Fahrradfahrer zusammen und stürzten und in der Habichtstraße stürzte eine Schülerin, die mit dem Fahrrad einem Auto auswich. Alle weiteren Unfälle, die den Schulen gemeldet wurden, sind Alleinunfälle, Stürze aus Unachtsamkeit und werden nicht als Verkehrsunfälle gewertet.

Auch wenn die Verkehrsunfallstatistik aktuell keine abzuleitende Handlungsnotwendigkeit gibt, Unfallschwerpunkte durch bauliche Maßnahmen zu entschärfen, behält die Verwaltung die Verkehrssituation in Henstedt-Ulzburg das gesamte Jahr über im Blick. „In enger Zusammenarbeit mit der Polizei prüfen wir auch Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern, und reagieren frühzeitig, sollten sich Problemlagen bei der Verkehrssicherheit ergeben“, sagt Bürgermeister Stefan Bauer.

pm

7. Mai 2019

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