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Au Backe: Hamburger Straße soll wieder saniert werden | Henstedt-Ulzburger

Au Backe: Hamburger Straße soll wieder saniert werden

Archivbild aus 2014; damals ebenfalls vom Landesamt für Verkehr angeleierte Sanierung auf Initiative der Ortspolitiker dafür genutzt worden, Fußwege zu verbreitern und zusätzliche Abbiegespuren zu bauen.

Archivbild aus 2014; Großbaustelle auf der Hamburger Straße

Das kann ja wieder heiter werden. Noch in diesem Jahr soll die Hamburger Straße instandgesetzt werden. Und zwar der Straßenabschnitt zwischen dem Ortsausgang Ulzburg-Süd und der Wilstedter Straße auf dem Rhen. Das teilte am Montag Bauamtsleiter Jörn Mohr mit. Die Strecke war vor fünf Jahren ausgesparrt worden. Damals war nur die innerörtliche Fahrbahn, also der Abschnitt zwischen den Ortsschildern, neu geteert worden.

Wann genau solls losgehen? Das weiß so richtig keiner. Bauamtsmann Mohr konnte nur berichten, dass der Abschnitt in diesem Jahr saniert werde, das habe ihm der Landesbetrieb Verkehr mitgeteilt. Aber auch das Amt in Kiel stochert im Nebel. Die Behörde zu den HU-Nachrichten: „Die betreffende Maßnahme ist zurzeit noch in der Vorbereitungsphase. Der Ausführungszeitraum muss noch mit anderen Maßnahmen koordiniert und abgestimmt werden. Vor diesem Hintergrund kann leider noch keine Terminierung benannt werden.“ Auch einen ‚ungefähren‘ Zeitpunkt wollte oder konnte eine Sprecherin auf Nachfrage nicht nennen, die HU-Nachrichten gehen deswegen davon aus, dass bis zu den Sommerferien nichts passiert.

Geht die Sanierung los, droht allerdings Verkehrschaos. Bei der innerörtlichen Instandsetzung der Fahrbahn vor fünf Jahren war die Hamburger Straße abschnittsweise voll gesperrt worden, die ausbaldowerten Umgehungsstrecken waren permanent überlastet gewesen. Acht Monate hatten die Bauarbeiten seinerzeit gedauert. Kleiner Trost für viele, die aufs Auto angewiesen sind: Vor fünf Jahren war die zu sanierende Fahrbahnstrecke 4,4 Kilometer lang, diesmal sind es nur 1,2 Kilometer.

Übrigens: 2014/2015 war die Sanierung auf Initiative der Ortspolitiker dafür genutzt worden, Fußwege zu verbreitern und zusätzliche Abbiegespuren zu bauen. Das ist bisher nicht vorgesehen.

cm

22. Januar 2020

13 Kommentare zu "Au Backe: Hamburger Straße soll wieder saniert werden"

  1. K. Honerlah sagt:

    Kleine Ergänzung:
    Auch der Radweg wird in diesem Zuge erfreulicherweise neu asphaltiert.

    Und wenn sich der Landesbetrieb Straßenverkehr schon mal in unserer Gegend aufhält, dann wäre eine Begutachtung und anschließende Sanierung der L432 in nördlicher Richtung auch wünschens- und sehr lohnenswert. Sowohl Straßenbelag als auch der Radweg zwischen Kaki und Ulzburg sind in ziemlich jämmerlichen Zustand.

    • Peter Borchert sagt:

      Hallo Frau Honerlah, vielen Dank für die Zusatzinfo der Radwegsanierung, das hatte ich schon vor 5 Jahren angeregt. Natürlich ist die Sanierung der Fahrbahn seit Jahren überfällig und ebenfalls die Sanierung zwischen HU und Kaki dringend erforderlich. Aber ich mache mir unter Beachtung der Finanzschwäche des Landes S.-H. mit €23Milliarden Schuldenstand keine Illusionen, mehr ist einfach nicht möglich.
      Es passiert beim Land wenigstens etwas, bei der Gemeinde hingegen gar nichts, das gilt insbesondere für die Wilstedter Str, über die seit mehr als 10 Jahren permanent ergebnislos diskutiert wird und weitere Schlaglochstraßen (Anliegerstraßen) auf dem Rhen, die man als Radfahrer nicht mehr sicher befahren kann. Da nun auch keine Co-Finanzierung durch Anliegerbeiträge mehr erfolgen soll, wird wohl weitere 10 Jahre nichts mehr saniert werden.

      • K. Honerlah sagt:

        Hallo Her Borchert,
        der WZV (als Baulastträger dieser Gemeindeverbindungsstraße) ist wild entschlossen die Wilstedter Straße in diesem Jahr zu sanieren. Es ist definitiv in deren Jahresplanung 2020 aufgenommen und der WZV wird hierzu spätestens im 2.Quartal auf die Gemeinde HU zugehen. Die Gemeinde(verwaltung) muss dann die Ausbauvariante bestimmen und beschließen lassen. Hier ist die Politik nicht Taktgeber, sondern die Tiefbauabteilung des Rathauses.

  2. Dirk Barckmann sagt:

    Wer darf denn diesmal die Billig-Fahrbahnmarkierungen mit der Farbkarte aussuchen? 😉

  3. G.Brauns sagt:

    Hallo Leute !
    Vergesst die Wilstedter Strasse nicht !!!???

  4. Ronald Hillers sagt:

    Lieber Herr Barckmann, soweit ich weiß, waren die Fahrbahnmarkierungen in der Hamburger Strasse nicht billig, ganz im Gegenteil. Die sehen zwar billig aus, sind aber im Gegensatz zu den normal- weissen Streifen bei Regen und Dunkelheit sichtbar, was sehr positiv ist !

    • G. Willsch sagt:

      Hallo Herr Hillers,
      es wäre auch ein Unding, wenn die ‚Streifen‘ bei Regen und Dunkelheit nicht sichtbar wären. 😉

    • Dirk Barckmann sagt:

      Vielleicht spielt mir meine Optik zu oft einen Streich, aber meiner Meinung nach sehen die Markierungen schon sehr fertig aus, da habe ich schon wesentlich sichtbareres gesehen.

  5. R. Finsterbusch sagt:

    Die Sanierung der südlichen Hamburger Straße war meines Wissens schon in 2019 vorgesehen. Hoffen wir mal, dass es nun in 2020 in Angriff genommen wird.
    – – –
    Anmerkung zu HU:
    Verkehrsstrukturkonzept 2015: „Die straßenbegleitenden Fußwege mit Erschließungsfunktion entlang der Hauptverkehrsstraßen sind vorwiegend als kombinierte Geh- und Radwege ausgewiesen und weisen dafür unzureichende Breiten auf.“
    Beispiel Hamburger Straße – östliche Seite – Falkenstraße bis zur Kadener Chaussee. Hinzu kommt, dass sich hier der Asphalt bereits seit ca. 1 1/2 Jahren wölbt und aufbricht (Risse). Warnschilder Fehlanzeige.
    – – –
    Und was ist eigentlich mit den Straßen, die ebenfalls sanierungsbedürftig sind? Es wird immer nur von der „Wilstedter Straße“ besprochen.

    • Hans-Werner Gall sagt:

      Dass es einen kombinierten Geh- u. Radweg auf der östlichen Seite der Hamburger Straße zwischen Falkenstraße und Kadener Chaussee gibt, habe ich noch garnicht bemerkt.
      Falls Sie den westlichen Kombi-Weg bis zur Wilstedter Straße meinen, gebe ich Ihnen Recht! Er weist eine unzureichende Breite auf und ist in schlechtem Zustand!
      Ich finde es übrigends symptomatisch, dass die Neu-Asphaltierung des Radweges (genauer gesagt: des kombinierten Geh- und Radwegs für beide Richtungen in unzureichender Breite) besonders erwähnt wird. Die dadurch entstehenden Mehrkosten sind im Vergleich zu den Kosten für die Fahrbahnerneuerung sicherlich „Peanuts“ und sollten eine Selbstverständlichkeit sein!
      Aber nach wie vor ist die Betrachtungsweise von Verbesserungsmaßnahmen für die Verkehrssituation ausschließlich aus Autofahrersicht üblich!
      Ich bin gespannt, ob im Rahmen der Neu-Asphaltierung des Kombi-Radweges die gesetzlich vorgeschriebene Mindestbreite von 2,5m erreicht wird oder ob es wieder nur bei z.T. unter 1,5m bleibt!

    • G.Brauns sagt:

      Hallo Frau / Herr Finsterbusch

      Sie haben natürlich recht , es gibt auch andere Straßen die saniert werden müssen.

      Aber in unserem Dorf , muß man erst länger als 10 Jahre auf die Sanierung warten

      damit diese Straßen auch mit Namen genannt werden .

  6. R. Finsterbusch sagt:

    gesprochen

  7. R. Finsterbusch sagt:

    Unzureichende Breite von kombinierten Geh- und Radwegen.
    Beispiel Hamburger Straße – westliche Seite – Falkenstraße bis zur Kadener Chaussee. Hinzu kommt, dass sich hier der Asphalt bereits seit ca. 1 1/2 Jahren wölbt und aufbricht (Risse). Warnschilder Fehlanzeige.
    Danke Herr Gall für den Hinweis.

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