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Am Sonntag: Weihnachtskonzert in der Kreuzkirche | Henstedt-Ulzburger

Am Sonntag: Weihnachtskonzert in der Kreuzkirche

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Chöre in der Ulzburger Kirche

Zu einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert am Sonntag, 15. Dezember, ab 17.00 Uhr laden die Chöre der Ulzburger Kreuzkirche ein. Die Kantorei, der Jugendchor und der Kinderchor haben zusammen mit dem Orchester der Volkshochschule „forum musicum“ ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Dietrich Buxtehude, Charles Gounod und Christopher Tambling aber auch poppigen Arrangements bekannter Weihnachtslieder vorbereitet.

Als kleines Highlight werden der Kinder- und der Jugendchor gemeinsam die schönsten Songs aus dem diesjährigen Weihnachtsmusical „Stern über Bethlehem“ von Markus Hottiger präsentieren, das am Heiligen Abend um 14.00 Uhr in der Christvesper in der Kreuzkirche zur Aufführung kommt und Liebhaber klassischer Orchestermusik dürfen sich auf das Concerto grosso Nr. 4 in D-Dur von Arcangelo Corelli, gespielt vom forum musicum, freuen. Die musikalische Leitung des Konzertes hat Martin Hageböke, der Eintritt ist frei!

pm

13. Dezember 2019

9 Kommentare zu "Am Sonntag: Weihnachtskonzert in der Kreuzkirche"

  1. Oliver Blau sagt:

    Wette, der Artikel wird kaum durchgelesen. Etwas lesen, was beruhigt, statt aufzustacheln? Wie langweilig. Und die Meinung dazu interessiert wohl auch keinen, weshalb also dazu eine abgeben?
    Jeder, der schon einmal Musik in Orchestern oder Chören gemacht hat, weiß, worauf es ankommt. Du musst Teil vom Ganzen sein, deine Rolle einnehmen, die Gesamtheit verstehen und dann deinen Part genau so einbringen, dass es gemeinsam funktioniert, die komplexen Melodien und Töne in voller Breite genießbar zu machen. Genau, wie im richtigen Leben, möchte man meinen. Zumindest in der Theorie. Gedanklich muss man sich einbringen, darf aber nicht verkrampfen, sondern in den Fluss gehen. Ständig denkt man Töne und Rhythmen voraus, während man mit Leidenschaft die momentan erforderlichen Töne spielt. Im richtigen Rhythmus, der richtigen Lautstärke. Wer dazwischen ruppig spielt, oder gar egoistisch, stört die Gesamtheit, bringt andere aus deren Flow und das Orchester, bzw. den Chor in eine schiefe Tonlage. Ein guter Dirigent erkennt das vorzeitig, weil er alle gemeinschaftlich, aber auch individuell jeden Einzelnen im Auge hat. Und er baut in den einzelnen Teilen des Orchesters verlängerte Arme ein. Dafür braucht es neben Musikalität auch eine hohe soziale Kompetenz. Letztlich haben dann alle das reine Vergnügen, die Musiker genauso, wie sie Zuhörer. Es gibt nichts, was Euphorie, Zufriedenheit und Tiefe mehr gemeinschaftlich erzeugen kann, als tolle musikalische Darbietungen.
    Was mich nochmal darauf bringt, den Bezug zum restlichen echten Leben zu finden. Wo soll der Unterschied sein? Meckern, Bemängeln, ja, auch Schadenfreude und eine daraus resultierende Rückwärtsrichtung bestimmen immer mehr unser Leben, das insgesamt einfach immer lauter statt schöner wird. Abstimmung, Vernunft, Augenmaß, Rücksichtnahme und das Finden seines geeigneten Platzes können es wieder harmonischer, wohlklingender werden lassen. Und ja, Gemeinsamkeit kostet Kraft. Welch eine Möglichkeit bietet also die Kreuzkirche dieses Wochenende? Listen and learn. Deeply.

    • Rolf Michelsen sagt:

      ….singen kann grundsätzlich (sofern gesund und nicht evtl. erkältungseingeschränkt etc.) jeder Mensch, sei es alleine oder im Verbund.
      Weihnachten hört man oft wenn ein Weihnachtsmann kommt die Familie mit den Kindern singen – oder gemeinsam musizieren – das beruhigt auch. Stimungsvoll und entspannend zu gleich. So mancher singt in der Badewanne oder nur unter der Dusche…..manchmal auch besser so.
      Aber Herr Blau: auch wer auf der Bühne und vor Publikum spielt (nach zahlreichen Proben) ist ein Mit-Spieler genau wie ein Mit-Singer im Chor. Der schönste Dank für Darsteller – egal ob wegen Gesang oder Sprache – ist der Applaus von viel Publikum.
      In jedem Fall Arbeit bevor man auf der Bühne steht und sich hinterher freut, wenn es beim Publikum gefunkt hat…..
      Das Gefühlt Applaus zu bekommrrn (am Ende der Vorstellung egal in welcher Rolle) und Begeisterung zu spüren……muss man mal erlebt haben. Das kann ich nur aus persönlicher Erfahrung bestätigen.
      So mancher unserer Politiker sollte mal singen und dadurch seine Stimme schulen – dann wird man von Bürgern auch verstanden wenn der Sprecher leise in das Mikrofon nuschelt wie einst Hans Moser. Frei, klar und deutlch singen oder sprechen / reden…..
      „man“ muss es nur wollen…… Ob Politker auch Schauspieler sind……kommt drauf an wer, wann, worüber und wo. Wohl meistens nur „im Chor“ (der Fraktion).
      Schönden dritten Advent !

      • Oliver Blau sagt:

        @Herr Michelsen: Der Applaus ist ein verdienter Lohn für Vortragende, insbesondere, wenn dem viel Mühe vorausging (Proben, etc.). Ich zucke aber im Vergleich zur Politik zusammen, denn da geht es nicht um den lautesten Applaus, sondern um die vernünftigsten Erkenntnisse, Pläne und Umsetzungen, unabhängig vom Applaus. Genau in der Missachtung dessen werden meiner Meinung nach in der gesamten Politik die meisten Fehler gemacht.

        • Rolf Michelsen sagt:

          Herr Blau. Wir sind im Grundsatz einer Meinung. Nur leider ist es in der Politik verstärkt so, daß die Popolisten in der Politik immer lauter werden.
          Die Meinung einiger Politiker nach deren persönlichen Meinung zu votieren deckt sich nicht immer mit der Meinung der Wähler, zumal wenn bestimmte Projekte realisiert werden sollen, die nicht im Wahlprogramm stehen konnten.
          Es hat schon einen Grund warum Bürgerbescheide immer öfter gefordert und durchgeführt werden.
          Das kennen wir auch hier im Ort. So mancher Politiker täte gut daran mehr zu erfahren wie das Wahlvolk bestimmte Projekte aktuell bewertet, sieht, ggf. sich betroffen oder benachteiligt fühlt. Sonst verliert man ggf. Direktmandate. Die CDU kennt das ja hier…… Und die Parteien-Landschaft wird größer dadurch und damit auch das regieren und agieren.
          Auf so manche Partei könnte man verzichten wenn es keine Frustwähler gibt. Die „Piraten“ saßen auch mal in Kiel……für eine Legislaturperiode. Warum wohl ?
          Hier im Ort herrscht der Ärger über die Infrastruktur im Ort, die langsam den Stand der alten DDR erreicht. Dort sieht man heute tolle Straßen und auch neue Verkehrswege incl. Ortsumgehungen.
          Wie u.a. das Thema Wilstedter Straße hier läuft, wo der Ball nur von der einen Seite zur anderen gespielt wird verstehen wohl nur Beamte, aber keine Bürger. Egal welches Verkehrsmittel man nutzt oder muss.

  2. Zwei hervorragende Kommentare. Es stimmt, Berichte über Kunst und Kultur erhalten fast nie Zuschriften. Schade.

  3. Horst Schmidt sagt:

    Singe, wem Gesang gegeben; doch oftmals liegt der Ton daneben. So sagte es mein früherer Musiklehrer. Lange, lange ist es her. Recht hatte er trotzdem. Und unter dem Ton daneben leiden wir heute ja leider immer mehr im außermusikalischen Bereich; auch und gerade in Henstedt-Ulzburg und besonders in den H-U-Nachrichten.

    Horst Schmidt

    • G. Willsch sagt:

      Soso, Herr Schmidt … .
      Aber aus Ihrem persönlichen Mikrokosmos heraus betrachtet, mögen Sie sicherlich recht haben. 😉

    • Oliver Blau sagt:

      @Herr Schmidt, @Herr Rieger: Grundsätzlich können alle ihre Meinung äußern, auch auf dieser Seite. In Ihren beiden Kommentaren schwingt ein Ton mit, den ich bestenfalls noch mit „unangemessen“ bezeichnen möchte. Zudem frage ich mich, warum Sie beide hier überhaupt Kommentare schreiben, wo doch ihre niedere Wertschätzung, oder ja, Verachtung für diese Seite und den Kommentaren deutlich spürbar sind. Oder noch weitergehend – warum lesen Sie die Kommentare überhaupt?
      @Herr Rieger: Ob Ihre Haltung eine breitflächige Unterstützung bei den Bürgern HUs für Ihr Anliegen bringt, hätte ich mir an Ihrer Stelle besser überlegt. Wir alle müssen auch keine Fachleute für eine einzige Straße in HU sein. Meinungsäußerungen gehen trotzdem.

      • Jan Kirmse sagt:

        Herr Blau, vielleicht haben Sie es gar nicht bemerkt, aber Ihr eigener Ton wird Ihren eigenen Ansprüchen auch nicht gerade recht…

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