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Aufgepasst Trucker im Gewerbegebiet: Bürgermeister stellt Hilfspolizisten noch dieses Jahr ein | Henstedt-Ulzburger
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Aufgepasst Trucker im Gewerbegebiet: Bürgermeister stellt Hilfspolizisten noch dieses Jahr ein

Bürgermeister Bauer und der neue Ordnungsamtleiter Colja Peglow wollen für Ordnung im Gewerbegebiet sorgen

Bürgermeister Stefan Bauer und der neue Ordnungsamtleiter Colja Peglow wollen für Ordnung im Gewerbegebiet sorgen

„Passiert eh nicht“ kommentierte ein Leser vor vier Wochen, als die HU-Nachrichten berichteten, dass der Bürgermeister die Einstellung eines Muckimanns erwäge, um gegen falsch parkende LKW-Fahrer im Gewerbegebiet vorzugehen.

Doch von wegen „passiert eh nicht“: Aus dem Liebäugeln von vor vier Wochen ist einen Monat später feste Absicht geworden. Noch in diesem Jahr wolle er einen neuen Ordnungsamtsmitarbeiter einstellen. Und zwar einen männlichen, sagte Bauer heute den HU-Nachrichten. Der Bürgermeister: „Frau Gruber wird nichts dagegen haben. Da bin ich mir sicher.“ Svenja Gruber ist die Frauenbeauftragte im Rathaus.

Hintergrund: nur Frauen sind derzeit für die Überwachung des ruhenden Verkehrs in Henstedt-Ulzburg zuständig, die Damen sind aber nach Ansicht der Verwaltung nicht robust genug für den Gewerbepark. Dort fallen insbesondere LKWs aus Osteuropa ständig wegen Ordnungswidrigkeiten auf, Bauer verzichtet aber darauf, seine Politessen ins Gewerbegebiet zu schicken – aus Angst, die Trucker könnten mehr als nur unfreundlich auf das Abzetteln reagieren…

Wenn der neue Hilfspolizist eingestellt ist, soll nun Schluss sein mit der gesetzlosen Zone im Gewerbepark, und gleichzeitig könnte sich dann auch erstmals die weibliche Ordnungsamtscrew in den Ulzburger Norden vorwagen – als Begleitung. Colja Peglow, der neue Leiter der Behörde, empfahl heute, dass zur Sicherheit zu zweit im Gewerbegebiet Streife gegangen werden sollte. Er kündigte zugleich an, sich demnächst auch ein eigenes Bild von der Situation im Gewerbepark und anderen gemeindlichen Brennpunkten machen zu wollen. Coljas Vorgänger Joachim Gädigk hatte die Altersgrenze erreicht und sich in den Ruhestand verabschiedet.

cm

6. Juni 2019

12 Kommentare zu "Aufgepasst Trucker im Gewerbegebiet: Bürgermeister stellt Hilfspolizisten noch dieses Jahr ein"

  1. Iris Geruschkat sagt:

    Das kommt davon, wenn ein Hamburger Ex Polizist in unserer schönen Großgemeinde Bürgermeister wird. Da verschafft man doch gerne einem Ex Kollegen einen bequemen Job. Wie lange wollen wir diesen Herren denn noch im Rathaus dulden?

    • Horst Schmidt sagt:

      Vielleichte lesen Sie Ihren Text noch einmal selbst, Frau Geruschkat und bitten dann unseren Bürgermeister um Entschuldigung für soviel Unsinn, Unverschämtheit, Unterstellung und Verleumdung.
      In leichter Abänderung Ihres letzten Satzes: Wie lange muss man solche Texte wie die Ihren noch erdulden/ertragen?

    • G. Willsch sagt:

      Hallo Frau Geruschkat,
      ein Bürgermeister hat (leider) keinen Zauberstab in der Hand, mit dem er bloß wedeln braucht, um Fehlentwicklungen ungeschehen zu machen. Ganz besonders Fehlentwicklungen, die nur durch ganz andere Ebenen (Land, Bund, Brüssel) korrigierbar sind. Unsere kleine Kommune ist da ziemlich machtlos. Wir können nur in einem vergleichsweise kleinen Rahmen eine Art Selbstschutz betreiben.
      Dieser ‚Selbstschutz‘ wurde im konkreten Fall mehrfach durch Bürger und auch Politik in der Vergangenheit zu recht gefordert.
      So blöd es sich aber anhören mag, so ist durch den Wechsel an der Spitze des Ordnungsamtes nun der Weg dafür frei, dieses in ihrer Agitation an die Bedürfnisse der Gemeinde anzupassen. D.h. auch eine personelle Anpassung.
      Und ja, Frau Geruschkat, es wäre sogar klug einen Ex-Polizisten für solche Aufgaben einzustellen. Der hat die erforderliche Vorbildung und Erfahrung für diese nicht ganz einfache Aufgabe.
      So fände ich es sogar lobenswert, wenn unser Bürgermeister dabei seine Kontakte nutzen würde. Einen besseren Weg an entsprechend qualifizerites Personal für den Fachbereich zu kommen, fällt mir dabei nicht ein.

      • Dirk Barckmann sagt:

        “ …es wäre sogar klug einen Ex-Polizisten für solche Aufgaben einzustellen. …“ Warum eigentlich Ex-Polizisten? Haben wir keine funktionierende Polizei vor Ort? Warum klappt das nicht mit denen? Bitte um Erklärung.

    • Jörg Säger sagt:

      Was für ein unsinniger und polemischer Kommentar Frau Geruschkat. Erinnert mich irgendwie an den sinnfreien Schrott, welcher von den meisten Populisten verbreitet wird.

  2. Heinrich Winckelmann sagt:

    Ich habe selten einen sinnfreieren Kommentar gelesen.

  3. Manfred Ram sagt:

    Das Thema ist hier ja schonmal diskutiert worden. Immer noch liegen die Probleme woanders, denn die Industriebetriebe, die Ware empfangen oder den LKW beladen wollen, nehmen die Wagen nicht 24/7 an, sondern machen um 15-16.00 zu und die armen Trucker müssen dann warten. Arm ist das nächste Wort, denn die Leute auf dem „Bock“ verdienen nun wirklich nicht viel, kommen meist aus dem Ausland (Deutsche Trucker gibt es ja kaum noch) und werden die Strafe, die dann ggf zahlen müssten, entweder nicht dabei haben, oder vom Arbeitgeber nicht ersetzt bekommen. Aufklärung ist also motwendig, d.h. Zettel verteilen, Schilder aufstellen (verschiedene Sprachen), die Unternehmen hier in HU in die Pflicht nehmen, Alternativen aufzeigen (freie Plätze). Einfach mal eben abzetteln und dann glauben, das Problem ist gelöst, so wird das nichts. In Bar abkasssieren wird mMn auch nicht funktionieren.

    • Der Fahrer hat durchaus was werthaltiges dabei: Den LKW ggf. plus Ladung.
      Wenn das beschlagnahmt/gepfändet wird, trifft es auch direkt den LKW-Eigner, der sich nicht um seine Fürsorgepflicht als Fahrzeugbetreiber und Arbeitgeber schert.

      • Manfred Ram sagt:

        .. und trotzdem trifft es die Falschen (den Fahrer), weil der sich mit nichts vor Ort helfen kann. Es bedarf einer Aufklärungs- und Erklärungstaktik gegenüber der verladenden Industrie, damit diese vernünftige Stellpläte/Wartezonen vorhält. Das Auslagern von Lagerbeständen auf die Straße ist ja schon seit Jahren Mode (siehe Autoindustrie), Deutsche Fuhruntermehnen bekommen keine Fahrer mehr, weil schlecht bezahlt (das liegt auch an den Frachteinnahmen und somit an dem Produktpreis, den wir max. bezahlen wollen) und aufgrund der ewigen Warterei, weil man vlt 10 Minuten zu spät irgendwo angekommen ist. Ich bleibe dabei: die armen Kerle am Steuer sind die Letzten, die den Ärger verdienen.

        • Das stimmt, aber unsere Gemeinde verdient weder Verpackungsmüll, Notdurft samt Klopapier und Restgrillkohle im Gebüsch, noch Bedrohung der Bediensteten vom Ordnungsamt (die uns alle in so einer Situation repräsentieren). Und rechtsfreie Räume sind nicht akzeptierbar. Wir als Kommune haben nicht das Mandat, das LKW-Wesen Deutschlands oder gar Europas zu gestalten. Wir können nur Sauberkeit in unserem Gemeindegebiet erwarten und ggf. durch Parkverbote durchsetzen. Man kann sicherlich an die Logistikbetriebe appellieren, hier Teil der Lösung zu sein und die Trucker über hiesige Abfallentsorgungsmodalitäten aufklären. Aber Widerstand gegen hoheitliches Handeln können wir uns nicht schönargumentieren.

  4. Tino sagt:

    Was mich leider an den U-N ärgert….sind Sätze wie, Russen- Trucker.
    Wer oft genug durch Industriebiet fährt wird sich wundern….über die EU Kennzeichen. dk, nl, ro und so weitet! Ich bitte die Ulzburger Nachrichten in einem Sachlichen und Ehrlichen Kontext zu berichten. Das ist Springer Presse Jargon! Und zum durchgreifen braucht es nur 1 Woche Polizeidienst. Den diese sind für derlei Verkehrsgefährdungen auch zuständig. Erbärmliche Reaktionen aus dem Rathaus!

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