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Abgesagt: Kein HU-Läuft im nächsten Jahr | Henstedt-Ulzburger

Abgesagt: Kein HU-Läuft im nächsten Jahr

HU-Läuft 2019

Auch Politiker der Grünen liefen mit: HU-Läuft 2019

„13. HU-Volkslauf am 15.05.2020“, heißt es in dicken Lettern auf der HU-LÄUFT-Webseite, darunter zählt eine Countdown-Uhr die Zeit runter bis zum vermeintlichen ersten Startschuss.

Das Problem dabei: die Wirklichkeit ist eine andere. Im kommenden Jahr wird es keinen dreizehnten Volkslauf geben. Das Rennen, bei dem im Mai noch knapp 2.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene um die Wette liefen, fällt 2020 aus. Das wurde gestern im Rathaus bekannt. Der Grund: Im Stadion ist es nach Verwaltungsangaben zu gefährlich um Leichtathletik zu betreiben, die Sportstätte soll deswegen im Frühjahr generalüberholt werden. Bürgermeister Stefan Bauer gestern zu Kurt Göttsch, der fragte, ob man die Sanierungsarbeiten nicht etwas nach hinten verschieben könne, um HU-Läuft noch stattfinden zu lassen: „HU-LÄUFT fällt nicht wegen der Sanierung aus.“ Sondern die Sicherheit sei nicht gewährleistet, weswegen saniert werden müsse.

Seit knapp zwei Wochen ist die Benutzung der Leichtathletikanlagen im Beckersbergstadion bereits untersagt. Noch nicht vom Stadionverbot betroffen sind die Fußballer.

cm

2. Oktober 2019

8 Kommentare zu "Abgesagt: Kein HU-Läuft im nächsten Jahr"

  1. Dirk Barckmann sagt:

    Nur mal so für mich als überzeugten Nicht-Läufer… Was ist da im Stadion so gefährlich, was gefährlicher sein könnte als wenn die Läufer über gnubbellige ungepflegte Wege und Pisten laufen, Straßen kreuzen usw. Warum startet man nicht einfach aus dem Bürgerpark heraus?

    • Jan Kirmse sagt:

      Exakt das würde mich auch interessieren.

    • Fußballer sagt:

      Die Schäden, die die letzten JAHRE bereits dort waren, wurden nun als gefährlich eingestuft. Für das Auge erkennbar geht es um Kleinigkeiten an der Laufbahnabgrenzung zum Fußballplatz, ausreichend wäre es zur Not auch die Innenbahn zu sperren. Die Generalüberholung hätte ich auch gern mal erklärt.

  2. Norbert Wollweber sagt:

    Das dürfte im Haftungsrecht liegen. Beim Stadion haften Gemeinde und Betreiber (Sportverein?), je nach Vertragslage. Bei Schäden durch die Benutzung öffentlicher Wege zuckt der Bürgermeister mit den Schultern „Passt einfach besser auf, stehen doch an den Gemeindegrenzen Schilder „Straßenschäden“ „….

    • Thomas Jäger sagt:

      Das ist vermutlich wirklich die Politiker Logik. Da erkennt man warum es auch in Deutschland nicht mehr voran geht.

      • Ina Krause sagt:

        Herr Jäger, würden Sie mit Ihrem Privatvermögen haften wollen, wenn einer Läuferin/einem Läufer etwas gravierendes auf der Sportanlage passiert? Sicher nicht. Ich habe Verständnis dafür, daß sich das weder der Bürgermeister noch der Veranstaltern zumuten wollen. Es ist sicherlich bedauerlich, daß mit der Sanierung der Leichtathletikanlagen zu lange gewartet wurde, aber das ist im Moment nicht zu ändern.

  3. Stefan Kubath sagt:

    Wie so häufig wird gar nicht erst nach Alternativen gesucht. In vielen anderen Städten und Gemeinden (wir brauchen z.B. nur nach Norderstedt schauen) sind solche Laufveranstaltungen auch ohne ein Stadion möglich. Ich bezweifle daher den ernsten Willen überhaupt Alternativen geprüft zu haben. Typisch Henstedt-Ulzburg.

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