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Neues Gesetz: Henstedt-Ulzburg muss Kindergartengebühren senken – Freiwillige für Hortbetreuung gesucht | Henstedt-Ulzburger
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Neues Gesetz: Henstedt-Ulzburg muss Kindergartengebühren senken – Freiwillige für Hortbetreuung gesucht

Stephan Holowaty

Stephan Holowaty

Überraschung aus Kiel. Von der Landesregierung gibt es für die Kommunen des Landes zukünftig doppelt so viel Kita-Geld wie bisher, gleichzeitig werden die Elternbeiträge gedeckelt. Das teilte heute der FDP-Landtagsabgeordnete Stephan Holowaty mit. Der Freidemokrat: „Landesweit werden Eltern damit künftig nicht mehr als 288 Euro monatlich für einen Ganztagsplatz in der U3-Betreuung bezahlen müssen. Für einen Ü3-Platz fallen künftig nicht mehr als 233 Euro im Monat an. Dies sind verlässliche Maximalbeträge, die nicht überschritten werden dürfen.“

Für die Großgemeinde bedeutet das: Die Kindergartengebühren müssen ab dem kommenden Jahr sinken. Derzeit zahlen Eltern für die Ganztagsbetreuung ihrer Sprösslinge im Kindergarten (Ü3) 261 Euro, für einen Ganztagskrippenplatz müssen 343 Euro berappt werden. Ab wann gilt die neue Regelung? Holowaty: „Die Reform geht jetzt in das Gesetzgebungsverfahren und tritt zum 1. August 2020 in Kraft.“

Kinderbetreuung wird zukünftig also günstiger für Henstedt-Ulzburger Eltern, denen aber noch viel wichtiger sein dürfte, dass ihre Kinder überhaupt einen Betreuungsplatz bekommen. Am Abend (14.März, 18.30 Uhr im Rathaus) tagt dazu der neue Kita-Ausschuss, vorab präsentierte heute der Bürgermeister eine erste Idee, um der Hort-Misere Herr zu werden. Danach ist die Verwaltung auf der Suche nach Personen, die sich ehrenamtlich in der Hortbetreuung engagieren möchten und ruft Interessierte dazu auf, sich am 28. März um 15 Uhr im Ratssaal zu einem Informationsnachmittag einzufinden. Mathias Schilling, pädagogischer Leiter des Kita-Eigenbetriebs sagt: „Wir möchten mit diesem Aufruf Menschen erreichen, die in der Zeit von 11 bis 15 Uhr bei der Betreuung von Grundschulkindern in den Horten mithelfen wollen. Zu den Aufgaben gehört beispielsweise die Unterstützung während der Essenszeit oder bei den Hausaufgaben.“ Pädagogische Vorkenntnisse sind laut Verwaltung für die zukünftigen ehrenamtlichen Hortbetreuer nicht erforderlich. Eine Aufwandsentschädigung ist nicht vorgesehen.

cm

14. März 2019

10 Kommentare zu "Neues Gesetz: Henstedt-Ulzburg muss Kindergartengebühren senken – Freiwillige für Hortbetreuung gesucht"

  1. Christiansen sagt:

    Zur Zeit zahlt man 343 Euro minus 100 Euro Zuschuss fuer einen Ganztagskrippenplatz. Also belaufen sich die Kosten zur Zeit auf 243 Euro. Neu sollen es 288 Euro werden!!!!! Und die 100 Euro Zuschuss werden gestrichen.

    Günstiger kann man das nicht wirklich nennen, wenn man nun 45 Euro mehr fuer ein Kind bezahlen darf.

    Wie war das mit der Entlastung fuer Eltern, wir nennen das Mehrbelastung!!!! Da sieht man wie gut sich die Redakteure hier auskennen!

    Wer rechnen kann…….

  2. …..die ehrenamtliche Unterstützung im Bereich KiTa macht eine sehr gute Bekannte von mir schon seit einigen Jahren……in Hamburg, einer Staat ist das also normal.
    H-U ist ein Dorf……das wächst an Häusern und Bewohnern, aber nicht in der Infrastruktur.
    Verkehrschaos ist die Folge…..oder warum erklärt Herr Holowaty seinen Kollegen im Gemeinderat wie er den Stau auf der A 7 unfährt, wenn er aus Hamburg kommt und die Hamburger Straße meidet……
    Dazu jetzt das neue Debakel um den Bereich Usodomer Straße……
    H-U wird in einem bekannten Buch als Schlafgemeinde bezeichntet bzw. bewertet…..das stimmt wohl in jeder Hinsicht.

  3. G.Brauns sagt:

    Guten Morgen Herr Michelsen
    Ein paar Anmerkungen zu ihren Kommentaren .
    1. lesen sie sich ihre Kommentare durch , bevor sie von ihnen eingestellt werden
    2. Sie sind meistens der Erste , der zu jedem Thema ein Kommentar schreibt
    und glaubt darüber Bescheid zu wissen .
    3. von ihnen kommt zu jedem Thema immer das Gleiche , das keiner mehr lesen will
    4. ihre seitenlangen Kommentare liest eh keiner mehr
    5. mein Tip : suchen sie sich eine ehrenamtliche Tätigkeit gegen die lange Weile ,
    da gab es von ihnen leider keine Kommentare ???
    Für einen Neuanfang ist es niemals zu spät
    packen wir es an Gerhard Brauns

    • Stefan Kubath sagt:

      Volle Zustimmung, deshalb setzt sich auch kaum jemand mehr damit ernsthaft auseinander. Sinnlos.

      • Danke für die Fanpost ais der Wilstedter Straße……von zwei Nachbarn…..war wohl abgestimmt und so veraberedet….
        Wer meckert und keine Vorschläge mache ggf. Ideen hat und immer alles so hinnimmt wie es von oben kommt hat keinen Grund sich zu beschweren.
        Wir reden mal weiter wenn Ihre Straße Baustelle wird…..und die Verkehrsströme danach….
        Schließlich ist Ihre Straße auch eine Abkürzung wer den Stau auf er S-H-Straße umfährt…aber das finden Sie ja offensichtlich gut……

    • …….wir leben in einer Demokratie – Maulkörbe lasse ich mir ncht verpassen von irgendwelchen Leuten, die meinen mir Vorschriften machen zu können…..
      Bisher kann ich mich nicht erinnern vonl zwei Pseudo-Kommentatoren nur einen Beitrag gelesen zu haben mit irgendwelchen Inhalten, die brauchbar sind für die Verbessung dank guter Vorschläge hier im Ort…..

  4. Dani Lenser sagt:

    Ich als Pädagoge kann dieser Idee absolut nichts abgewinnen. Wir können Pädophile kaum in Schach halten und nun sollen wir jeden der Lust hat in die Kiten lassen, das geht nicht. Wer mit Kindern arbeitet, sollte eine Ausbildung besitzen, denn wir reden auch von Bildung die hier durch Hausaufgaben angeboten wird. Ebenso ist für viele Eltern nicht verständlich, dass eine natürliche Rotation in den Kiten vorherrscht, das bedeutet, dass vor einem neuen bzw zum ende des Schuljahrs, die meisten Kinder die Kiten verlassen, weil sie z.B. die Grundschulen absolviert haben oder die Eltern an sich ihre Kinder aus persönlichen Gründen herausnehmen. Durch diese Nachrichten, entstand genau das Gegenteil, die Eltern lassen ihre Kinder, obwohl sie es gar nicht bräuchten, trotzdem in den Kiten und erst durch dieses Verhalten, ist die natürliche Rotation zerbrochen und es entsteht ein Problem, was es vorher nicht gab.

    • Stephan Holowaty sagt:

      Es bedrückt mich sehr, dass Sie schon jetzt jeden, der bereit sein könnte, ehrenamtlich an der Kitas zu unterstützen, zu allererst pauschal als Pädophilen verdächtigen.
      .
      Damit leisten Sie nicht nur dem Ehrenamt, sondern vor allem auch allen Bemühungen, mehr Menschen für wichtige pädagogische Berufe zu gewinnen, einen gewaltigen Bärendienst.

    • Alfred Simader sagt:

      Ich finde es unverschämt, hilfsbereite Rentner in eine Schublade mit Pädophilen zu setzen.
      Offensichtlich haben Sie vergessen, wieviel Ehrenämter mit sogenannten „Alten“ besetzt werden ( z.B. im Krankenhaus, in Pflegeheimen etc) und wieviel Omis und Opas Kinder betreuen und Ihr Wissen und ihre Erfahrung an diese weitergeben.
      Mit Ihrer Meinung haben Sie alle Interessenten für so ein Ehrenamt vor den Kopf gestoßen.

      • Rentner/-innen mit Pädophilen in einen Topf zu werfen ist unverschämt.
        Ich habe diesen Beitrag von Dani Lenser an meine aktiven Ehrenamtler in diesem Bereich nach Hamburg-Eppendorf übermittelt, die dort sein Jahren entsprechend aktiv sind….
        Die Reaktion von Leuten mit Hochschulaufbildung, Kindern und inzwischen großen Enkelkindern war wie erwartet.
        Noch ein Hinweis: es gibt hier auch Tagesmütter / Tagesväter in der Region – müssen die sich auch vedächtigen lassen pädophil zu sein ?
        Da mache ich mir doch Sorgen was es hier für sehr seltsame Ansichten von Pädagogen gibt……

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