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Neue Nachverdichtungsidee: Aufstockung von Wohnblocks | Henstedt-Ulzburger
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Neue Nachverdichtungsidee: Aufstockung von Wohnblocks

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Die Experten sehen hier Potential für Nachverdichtung: Wohnviertel Norderstraße/Norderkamp

Geld ausgeben mit Sinn und Verstand. Die Ortsentscheider haben sich für teures Geld neue Vorschläge eingekauft, wo und wie man überall innerorts noch neuen Wohnraum schaffen kann. Und die Euros sind bestimmt gut angelegt. Denn auf manche Ideen, die in der neuen ‚Innenentwicklungspotentialanalyse‘ stehen, wären Stefan Bauer, Kurt Göttsch, Dietmar Kahle und Co. hoffentlich nicht selber gekommen. Neben ollen Kamellen, etwa Platz zu schaffen, indem man Einfamilienhäuser abreißt und durch Wohnblocks ersetzt, gehen die eingekauften Ideengeber nämlich einen Schritt weiter und schlagen eine „Qualifizierung von Mehrfamilienhausquartieren“ vor.

Was damit gemeint ist?:

Die Stadtplaner von ‚Weber & Partner‘ und der ‚SWUP GmbH‘ haben zehn Gebiete in der Großgemeinde ausfindig gemacht, die mit Wohnblocks bebaut sind, und die ihrer Meinung nach Nachverdichtungspotential aufweisen. Im Ortsteil Henstedt etwa haben die Stadtplaner zwei Wohnviertel entdeckt, die sich für eine sogenannte „Qualifizierung“ eignen würden. Im Innenentwicklungskapitel der Analyse zu Henstedt heißt es zum Beispiel: „Zwei Quartiere haben Potenziale für Qualifizierung und Nachverdichtung im Mehrfamilienhausbestand: entlang der Breslauer und der Bürgermeister-Steenbock-Straße durch den Ausbau von Dachgeschossen, durch Aufstockung, durch Parkplatzflächen-Überbauung oder durch Ergänzungsbauten auf den Freiflächen zwischen den Häusern.“

In Ulzburg haben die Planer sogar sechs Mehrfamilienhaussiedlungen ausgemacht, die ihrer Meinung nach Aufstockungen oder Ergänzungsbauten vertragen könnten. Genannt werden z.B. Wohnviertel in der Rostocker Straße, in der Norderstraße oder im Birkenweg. Und auch in Ulzburg-Süd sind die Experten fündig geworden. Dort gebe es bei den Mehrfamilienhäusern in der Habichtstraße Nachverdichtungpotential. Nur für Henstedt-Rhen machen die Planer keine Vorschläge was Wohnblockverdichtung angeht.

Die Innenentwicklungspotentialanalyse ist knapp 100 Seiten stark, rund 40.000 Euro hat die Gemeinde für das Papier hingelegt. Darin geht es kurioserweise auch um die Bebauung von Flächen außerhalb des Siedlungsgebiets: Die von der Gemeinde bezahlten Planer bezeichnen auch die Äcker und Wiesen rund um Beckershof als Nachverdichtungsflächen. Am Montag (14. Januar) nächster Woche hat Bürgermeister Bauer eine Abstimmung im Ratssaal über das Gutachten angesetzt. Er schlägt vor, die Analyse als “ Grundlage für künftige städtebauliche Planungen“ zu verwenden.

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6. Januar 2019

32 Kommentare zu "Neue Nachverdichtungsidee: Aufstockung von Wohnblocks"

  1. Westermann sagt:

    Immer höher und dichter bauen… Hoffentlich wird dabei auch an den Verkehr gedacht… Gerade in der breslauerstrasse oder in der norderstraße wird schon heute so eng geparkt, dass diese Straßen schon an Hamburger Verhältnisse erinnern…zudem wird der Verkehr in der Siedlung rund um die Rostocker Straße(im übrigen ein 30er zonengebiet) , die ja heute schon als ausweichstrecken zur völlig überlastet Hamburger Straße genutzt wird , nicht weniger durch derartigen verdichtungsmassnahmen. Wieso wird seitens der Politik das Wachstum ungebremst fortgeführt, während man nichtmal eine Idee hat, wie der verkehrsfluss verbessert werden kann. Man kann nur davor warnen, dass der verkehrskollaps immer näher rückt! Es bleibt dann nur zu hoffen, daß die Fraktionen im Ort endlich mal aufwachen und erkennen, warum die WHU stärkste Fraktion geworden ist und aufhören gegen diese Politik der WHU zu arbeiten.

    • Westermann sagt:

      P. S. Aus der Usedomer Straße (im Gebiet der Rostocker Straße) liegt ja bereits eine Klage seitens der Bürger gegen die Gemeinde vor! Auch das zeigt, dass man mit dort mit der aktuellen Verkehrspolitik nicht zufrieden ist!

  2. Sascha Denecke sagt:

    40.000 Euro die für endlose andere Dinge sinnvoller gewesen wären.

    Wann lernt die Politik in der Gemeinde mal das irgendwann das Maß voll ist? Die Bürger dieses Ortes haben mehrfach deutlich gemacht das sie keine massive innenverdichtung wollen, also warum hält man so wehemend daran fest?

    Wenn man doch nur diese Energie in den Ausbau der Straßen und verwirklichen von SINNVOLLEN Verkehrskonzepten stecken würde, wäre jedem hier im Ort geholfen.

    • wolfgang sievers sagt:

      40.000€ : Da gebe ich Ihnen Recht, aber das schreibt leider Paragraf 1 Absatz 6 Nr. 11 BauGB vor.
      Habe ich gerade nachgelesen auf der Gemeinde Seite in Allris Tagesordnung Planungs- und Bauausschuss 14.1.2019. Die Karten der einzelnen Ortsteile sind interesssant, weit interessanter wird sein was die Politik daraus macht.

    • Christoph Abel sagt:

      Die Frage ist: Welche Verkehrskonzepte sind sinnvoll? Klar, ich habe da konkrete Vorstellungen, Sie vermutlich auch. Aber keiner von uns muss den Kram entscheiden und sich an der Sinnhaftigkeit der Vorschläge messen lassen. Ich kann also sorglos nach „Flugtaxis“ brüllen und ohne jeden Zweifel erklären dass das Konzept spitze und fehlerlos sei – Es wird ja nie dazu kommen dass das umgesetzt und als Dummfug entlarvt wird. Die Gemeindevertreter haben diesen Luxus nicht und ich denke dass es durchaus Sinn macht sich Wissend das man nicht hat einzukaufen.

  3. Hans-Heinrich Möller sagt:

    Mir gefällt die Aussage nicht:
    „Zwei Quartiere haben Potenziale für Qualifizierung und Nachverdichtung im Mehrfamilienhausbestand: entlang der Breslauer und der Bürgermeister-Steenbock-Straße durch den Ausbau von Dachgeschossen, durch Aufstockung, durch Parkplatzflächen-Überbauung oder durch Ergänzungsbauten auf den Freiflächen zwischen den Häusern.“

    Hauptsache Bauen ohne Rücksicht

  4. h.Kretschmer sagt:

    Immer mehr Wohnungen .. denkt jemand auch an die, die mt dem Auto unterwegs sein müssen und Parplätze benötigen? Wo sollen die her kommen? Pakplätze sind rar in Ulzburg oder so eng, dass man sich die Autos gegenseitig unabsichtlich verschrammt.

    Wenn ein Geschäft eröffnen will oder neu gebaut wird, müssen eine gewisse Anzahl von Pakplätzen vorhanden sein.. wie schaut es bei Wohnungen aus? Wer bedenkt dies? Wo sollen denn die Pakplätze entstehen? Tiefg

    Statt sich um mehr Wohnraum zu kümmern, sollten mal lieber Straßen saniert werden und an einer Ortsumgehung gebastelt werden…

  5. Christoph Abel sagt:

    Naja, fairerweise haben wir drei Möglichkeiten:
    1. Das Boot ist voll, hier ist kein Platz mehr für andere Menschen.
    2. Wir verdichten und erhalten Grünflächen
    3. Wir verdichten nicht und bebauen Grünflächen.
    .
    Glaubt irgendwer dass Option 3 keinen Widerspruch nach sich ziehen würde? Ich würde eine Wette darauf eingehen dass auf den ersten drei Kommentaren zweimal zynisch die „Gemeinde im Grünen“ erwähnt wird 🙂

    • G. Willsch sagt:

      Bitte haben Sie mehr Verständnis für die Bürgerinnen und Bürger, die innerhalb des Ortes wohnen, und von pervertierten Innenverdichtungsmaßnahmen unmittelbar betroffen sind. Diese spüren es am eigenen Leib und fühlen sich in ihrer Haut immer unwohler: und das 24 Std. am Tag. Die wissen, wovon sie reden.

      Wenn es absehbar wäre, dass für den Individualverkehr keine nennenswerte Verkehrsinfrastruktur vorgehalten werden müsste, könnte man in der Tat über sinnvolle Innenverdichtungsmaßnahmen nachdenken. Aber bis dahin ist nun mal jegliche Wohnbebauung in den bereits dicht besiedelten Wohngebieten H-Us obsolet.
      Wenn Henstedt-Ulzburg weiterwachsen soll, geht das nur über die Erschließung neuer Bau- und Wohngebiete mit eigener Infrastruktur. Sollte das nicht gehen, oder gewollt sein, dann geht’s nun mal nicht mehr. So einfach ist das. Aus dem Bauch heraus ist noch nie gesundes Wachstum entstanden.

      Apropos Wachstum: Bei Geburtenraten in Deutschland von jährlich etwa 700.000 wird die Gesamtbevölkerung langfristig um etwa ein Drittel sinken. Wer soll also zukünftig in unattraktiven, bis zum Erbrechen innenverdichteten und vor Beton strotzenden Hochhausgebieten unter Einflugschneisen und an Stauadern wohnen wollen?
      Sogar jetzt zeichnen sich bereits deutlich die planerischen Fehler der Vergangenheit ab: In Ulzburg wurden im Lühmannpark an der AKN-Trasse Reihenhäuser gebaut. Schon grenzwertig bei Grundstücksgröße, ruhiger Lage und ästhetischem Umfeld. Mehr Retorte, als heimisch anmutende Wohlfühloase. Der z.Zt. vorherrschenden ‚Wohnungsnot‘ geschuldet, wurden dennoch alle Reihenhäuser (noch) gut und hochpreisig verkauft.
      Nun, da alle Reihenhäuser ihre Bewohner gefunden haben, zog man über eine zweite Bauphase direkt vor die Reihenhäuser einen für manches Auge unästhetischen, riesigen Wohnblock hoch, der neben einem Verschattungscharakter auch zukünftig viele neugierige Blicke auf die Terrassen der Reihenhäuser mit sich bringt. Resultat: die ersten Reihenhäuser stehen wieder zum Verkauf.

      Was lernen wir daraus? Innenverdichtung ist kein Allheilmittel. Wohnbebauung sollte so attraktiv sein, dass die Menschen auch dauerhaft bleiben. So sollte man als Entscheider auch erkennen, wann ein Zenit erreicht ist – unabhängig von der persönlichen Situation.
      Sich stur nach einem Baugesetzbuch zu richten, das kaum einen Zenit kennt, und sich an pervertierte Weisungen von Landes- oder Bundesregierungen zu halten, die Henstedt-Ulzburg höchstens vom Papier kennen, führt langfristig dazu, unserem Ort den Atem zu nehmen.

      Es ist an der Zeit, die Garage nicht weiter voll zu stellen. Stattdessen sollte man sie lieber mal entrümpeln.

      • Christoph Abel sagt:

        Hallo Herr Wilsch,
        zuallererst haben Sie Recht, die Situation der betroffenen Bürger muss berücksichtigt werden. Sie kann nicht alleine ausschlaggebend sein, aber sie muss berücksichtigt werden. Ich nehme aber an dass dies auch geschieht/geschehen wird.
        :
        Darüber hinaus: Bei der demographischen Entwicklung ignorieren Sie die Zuwanderung – und die wird gerade in Zeiten in denen wir Stabilität bieten während vielerorts die Populisten Aufwind haben sicherlich nicht sinken.
        Außerdem erwarten wir von der Politik (zu Recht) dass sie sich akuter Probleme annimmt und diese nicht mit „in 20-30 Jahren löst sich das Problem von alleine“ abtut. Die aktuellen Verkehrsprobleme dürften sich beispielsweise auch erledigen falls die Bevölkerung drastisch schrumpfen sollte – Problem erledigt? 😉
        :
        Zu guter Letzt möchte ich mal eine Lanze für die Mitbewerber von den hiesigen Parteien brechen. Ich habe absolut nicht den Eindruck als würden sich die Ortsverbände von CDU, SPD und FDP als Befehlsempfänger des Landes- oder Bundesverbands sehen. Das populärste Beispiel dafür ist die Stromtrassen-Problematik.
        :
        Abschließend muss ich aber mal fragen: Wenn die Innenverdichtung für Sie absolut kein Weg ist, welchen würden Sie dann beschreiten: ggf Grünflächen bebauen oder auf erhöhte Wohnraumnachfrage einfach nicht mehr reagieren?

        • Dirk Barckmann sagt:

          Mal auf die ganz naive …. Wenn ein Ort aufgrund fehlender Infrastruktur die im Verhältnis zur Wohnbebauung schon jetzt um Jahre über Jahre hinterherhinkt und verpennt wurde, offensichtlich einfach keinen Mehrverkehr mehr verkraftet, der ÖPNV nicht ausreichend passt, die Radwege marode sind und und und … dann kann/muss ein STOP! auch eine (begrenzte) Alternative sein.

        • Westermann sagt:

          Man sollte schon auf die steigende Nachfrage reagieren, aber dann doch bitte nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen… Und wenn wir für den ersten Schritt (Ausbau der Verkehrswege z. B. Umgehungsstraße.. ) mehr als 40jahre brauchen, dann kann man eben erst danach mit dem zweiten Schritt weitermachen! Ansonsten fällt man damit gewaltig auf die Nase!… Und da es nichtmal Ideen dafür gibt, wie der erste Schritt aussehen kann, kann man den zweiten Schritt (verstädterung und Wachstum) aus meiner Sicht nur abhaken und als Wunschtraum einiger Politiker ad akta legen! Also ein apell an die Politik… Hausaufgaben machen, aktuelle Probleme lösen und erst dann am politikertraum Metropole ulzburg weiterarbeiten!

        • G. Willsch sagt:

          Sie werden die heutigen Probleme nicht mehr durch Entscheidungen lösen können, die erst fruchten, wenn die Probleme sich von selbst gelöst haben. Denn dann werden wir andere Probleme haben.
          Die Umsetzung, um den heutigen Wohnraumbedarf in ausreichender Form zu begegnen, kann und wird viele Jahre beanspruchen – soweit dann auch noch die nötigen Ressourcen vorhanden sind, und die komplizierte Gesetzgebung nicht noch mehr Steine in den Weg legt.

          Vorausschauendes Denken ist dabei stets hilfreich: So ist ein Haus zu einem langfristigen Nutzen gebaut. Diesen erfüllt es auch weit über das Ableben des ‚Erstbesitzers‘ hinaus, und trägt auf diese Weise wieder einen Teil zur Befriedigung des zukünftigen Wohnraumbedarfs bei.
          Der zukünftige Wohnraumbedarf in Henstedt-Ulzburg lässt sich anhand aktueller Zahlen wie folgt ermitteln: In der Altersklasse der 61 – 80jährigen wurden mit Stand 30.09.2018 in Henstedt-Ulzburg rund 6.400 Menschen gezählt (Quelle: Allris). Sachlich gesehen, werden diese 6.400 Menschen in rund 20 bis 25 Jahren im Wesentlichen nicht mehr leben. Im logischen Umkehrschluss wird also von 6.400 Menschen nutzbarer Wohnraum frei, und es kommt zu einem natürlichen Wohnraumwechsel.
          Übernehmen werden diesen Wohnraum im Wesentlichen diejenigen, die sich dann auf dem Immobilienmarkt tummeln. Heute sind diese noch in der Altersklasse zwischen 0 und 10 Jahren zu finden, in 20 bis 25 Jahren aber erwachsene und berufstätige Menschen sind. Das wären aktuell in Henstedt-Ulzburg nach gleicher Quelle rund 3.100 Menschen. Und die sollen dann den Wohnraum von 6.400 Menschen übernehmen + den Wohnraum, der durch unattraktive Innenverdichtung irgendwann zwischendurch noch hinzu gebaut wurde?

          Ob Zuwanderung dabei einen realistischen Ausgleich herbeiführen würde, wage ich nicht zu beurteilen. Dennoch sollte man im Auge behalten, dass Zuwanderung, zumindest so, wie sich diese bis dato gestaltet, auch verstärkt Abwanderung erzeugen könnte.

          • H. Sazmann sagt:

            „Heute sind diese noch in der Altersklasse zwischen 0 und 10 Jahren zu finden, in 20 bis 25 Jahren aber erwachsene und berufstätige Menschen sind. Das wären aktuell in Henstedt-Ulzburg nach gleicher Quelle rund 3.100 Menschen. “

            Dass die Altersgruppe 0-10 etwas kleiner ist als die Gruppe 61-80, dieser Gedanke ist Ihnen schon gekommen beim Schreiben, oder? 😉 Wohnen bei Ihnen in Henstedt-Ulzburg die Menschen zwischen 11 und 25 mittlerweile alle in eigenen Häusern?

            • G. Willsch sagt:

              Ich sprach auch nicht von Wohneigentum, sondern generell von Wohnraum.

              Die von Ihnen beschriebene Altersgruppe wird dann zwischen 30 und 45 Jahren sein und im Wesentlichen bereits den Wohnraum der heute 80-110jährigen übernommen haben. Auch dürfte innerhalb dieser Altersgruppe bereits heute schon ein großer Teil über eigenen Wohnraum verfügen.

              Welche Altersgruppe man auch betrachtet, faktisch belegen die Zahlen, dass es auch ohne Innenverdichtung zukünftig zu einem Überangebot von Immobilien kommen kann. Sie dürfen aber gerne weiterhin Erbsenzählerei betreiben. 😉

              • H. Sazmann sagt:

                Es geht mir mehr darum, dass Sie mit verschieden großen Gruppen hantieren. Warum vergleichen Sie nicht die Zahl der Menschen zwischen 0 und 20 mit der Zahl der 61- bis 80-Jährigen? Das sähe vermutlich ganz anders aus.

          • Christoph Abel sagt:

            Hui, jede Menge Resonanz.
            1.) Ich bin kein Verkehrsexperte, aber mWn ist die Idee der Umgehungsstraße überwiegend tot. Der deutlich überwiegende Teil des Verkehrsaufkommens ist kein Durchgangsverkehr, so dass sowohl der Nutzen beschränkt ist, als auch Fördergelder durchs Land wegfallen. Kostet also viel und bringt wenig.
            2.) Bei der Zuwanderung muss man zweierlei unterscheiden: Zuwanderung nach HU und Zuwanderung nach Deutschland. Über die Zuwanderung nach Deutschland kann man spekulieren, ich sehe bisher aber noch keine ernsthaften Abwanderungsbewegungen.
            Spannender ist die konkrete Zuwanderung nach HU. Angesichts des überhitzenden Wohnungsmarkts in HH sind wir ein natürlicher Ausweichmarkt für Pendler. Betrachtet man die Tendenzen Großstädte für den Individualverkehr unattraktiver zu machen wird der Druck auf unseren Wohnungsmarkt in der Zukunft ob der AKN-Anbindung sogar eher noch zunehmen als nachlassen.
            3.) Natürlich sind schicke Einfamilienhäuser mit ruhigem Garten attraktiver, aber die müssen auch bezahlt werden können und das ist nun einmal nicht für jeden drin. Insbesondere wenn die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot übersteigt und daher die Mieten steigen.

            • Jan Kirmse sagt:

              zu 1) Gab es im Verkehrsstrukturkonzept nicht den Vorschlag einer kleinen Umgehung irgendwo ab zwischen Ulzburg und Süd und dann bis in den Gewerbepark? Gefühlt macht das den meisten Verkehr aus. Irgendeine Straße muß ja mal irgendwo gebaut werden, denn nur mit irgendwelchen Konzepten wird man das Verkehrsaufkommen ja kaum noch beeinflussen können.
              zu 2) In HH-Stellingen werden gerade 600 Wohnungen und nur 200 Stellplätze dafür gebaut. Nur mal als Anmerkung, falls irgendwer unterschätzen sollte, WIE unattraktiv der Individualverkehr in Hamburg gemacht werden soll.
              zu 3) Ich denke, mancher kennt die aktuellen Preise gar nicht. Herr Willsch schrieb z.B., daß die Häuser im Lühmannpark hochpreisig verkauft wurden. Ich würde eher behaupten, die waren seinerzeit preiswert, wenn nicht sogar günstig. Wenn ich mir aktuell angucke, was Wohnungen und Häuser kosten (habe ich letzte Woche mal getan), dann bin ich wirklich erschrocken und kann mir kaum vorstellen, daß das noch irgendwer bezahlen kann (über 200t€ für ein 30 Jahre altes, unrenoviertes Mittelreihenhaus, mal so als Beispiel).

              • H. Sazmann sagt:

                zu 2)
                In Hamburg sind für Wohnungsneubauten seit 2012 keine Stellplätze mehr nachzuweisen. Egal ob in der Innenstadt oder am Ochsenzoll: 600 Wohnungen brauchen exakt 0 Parkplätze. Strikte Parkraumbewirtschaftung wird in Hamburg noch brauchen, aber Anwohnerparken kommt für Externe nah dran. Und Anwohnerparken wird, mein Tipp, in 10 Jahren hamburgweit eingeführt sein.

                • Ihre Perspektive in Sachen Ochsenzoll hat Tunnelröhren-Charakter.
                  Da ist die U 1 „um die Ecke“ entweder Ochsenzoll oder Kiwittssmor. Dazu noch Buslinien, z.B. zum Flughafen etc.
                  Die U 1 fährt alle 10 Minuten. Hier wird schon gejubelt wenn die A 1 / A 2 alle 20 Minuten fährt. Der Bus 293 alle 40 Minuten.
                  Die A 1 fährt werktags um ca. 08.30 h ab HU nach Hamburg über Langenfelde bis zum Hauptbahnhof, aber ohne Elbgaustraße. Eine Rückfahrt oder eine solche Fahrt an Wochenende gibt es nicht.
                  In Hamburg-Eppendorf und Umgebung ist das Rad oder die Bahn DAS Verkehrsmittel. Parkplatz Glückssache oder Park-Ticket. Im UKE parken gegen Gebühr in der TG.
                  Hier unsere Radwege – bekannt. Gutachten ohne Ende (zuletzt € 40.000,00 für Baulücken – ein Job den unsere Experten mit Beamtenstatus im weichen Sessel sitztend billiger hätten lösen können dank Ortrskenntnissen und Lebenszeit im Ort), aber kein Geld für Stolperschwellen „An der Alsterquelle“ für € 80.000,00.
                  Hamburg hat Radstreifen z.B. Langenhorner Chaussee auf der Nord-Süd-Achse – kaum genutzt wie ich fast täglich sehe. Hier auf der Hamburger Straße wäre das schon mal nicht möglich.
                  Eine Trasse für die A 1 in West-H-U für die Untertunnelung wurde freigehalten, aber nicht für die Umgehungsstraße, die mal angedacht war. Heute dank Wohngebiet Raum Rostocker Straße (inzwischen nicht mehr möglich, weil jetzt zum Schleichweg).
                  Wenn Vergleiche, dann bitte umfassend und nicht nur Fragmente ! Man(n) sollte schon den Überblicke über das Ganze haben und über den Tellerand blicken.
                  Radfahrer: auf nach DK oder NL – da gibt es genau wie in Spanien, auf Mallorca div. Kreisel mit/als Ortsumgehung. Ander Länder, andere Sitten und größere Perspektiven.
                  Einige Park- and Ride-Häuser an den Bahnen werden auch Kostengründen nicht genutzt. So werden die Anliegerstraßen „blockiert“.
                  In NMS im FEK parken auch nur gegen Gebühr.

                  • H. Sazmann sagt:

                    Auch in Duvenstedt, Ochsenwerder und Marmstorf müssen keine Stellplätze mehr für Wohnhäuser gebaut werden. Die Regelung gilt hamburgweit.

                    Es ist schlicht Fakt:

                    In den Hamburger Vierlanden gibt es Grundstücke, da müssen Sie 10 Minuten zum Bus laufen, der einmal pro Stunde fährt und brauchen keinen Parkplatz zu bauen.

                    In Henstedt-Ulzburg gibt es Grundstücke, da müssen Sie 2 Minuten zum Bahnhof laufen mit 14 Zug-Abfahrten und 5 Bus-Abfahrten pro Stunde im Berufsverkehr – und eine Single-Wohnung von 50 Quadratmetern braucht(e) zwei Stellplätze 😉

              • Hallo Herr Kirmse !
                1.) Sie haben Recht mit einer kleinen Umgehung im Raum H-U Süd / Kadener Chaussee gen Norden – als Idee. Geht aber nicht, weil ein Teil der Trasse lt. Ortsplan dann über Gelände von Alveslohe (Höhe Golfplatz) laufen müsste. Dem wird Aveslohe wohl kaum zustimmen…..
                Die A 7-Zufahrt Alveslohe hat sich ja erledigt nachdem die Olympiade in Hamburg ausgefallen ist und die dortige Anbindung nur für die Zeit der Olympiade sein sollte.
                Genau wie der Plan von BfB und SPD (man hatte ja sonst nichts im Parteiprogramm zum Thema Strukturverbesserung) die Umgehung bzw, Ableitung auf die A 7 beim Autohof – aber geht auch nur über Gebiet Alveslohe.
                Die Verlängerung „Am Bahnbogen“ vom Gewerbegebiet bis zur Westerwohlder Straße ist zwar als „in Planung“ im Ortsplan gedruck sichtbar, wird aber nie umgesetzt.
                Da wohnt nämlich……der den Verkehr mit Rücksicht auf die Grundschule und KiTa des DRK dort nicht haben möchte.
                Klugerweise hat die CDU nach über 4 Jahren das Thema Ortsumgehung aus dem Parteiprogramm genommen.
                Hier haben also jetzt 2 andere Parteien sich das Problem an Land gezogen, ohne Aussicht auf Realisierung.
                Der Umstand wird auch der Arbeitskreis hier im Ort politisch mit den Nachbargemeinden kaum verändern.
                Das Thema Kisdorf / REWE – davon liest man auch nichts mehr.
                2.) Was interessiert uns die Verkehrsitutation in Hamburg incl. Parkplätze ? Nicht hilfreich. Hamburg hat ein dichtes ÖPNV-Netz dank S-Bahn, U-Bahn und Bus.
                Hier in H-U gibt es noch nicht einmal eine direkte Busanbindung an die Klinik.
                Die Busverbindung zum Friedhof glatt „von vorgestern“ – und nur in der Zeit von montags bis freitags möglich, am Wochenende nicht. In den Schulferien zudem reduziert. Grabpflege, neu Pflanzen und giessen ggf. mit dem SUV oder wenn man noch fit ist per Rad. Kann altermässig nicht unbedingt jeder Single in einer Gesellschaft mit wachsendem Altersgruppe. Und nicht jeder Sngle kann sich ein Auto leisten….
                3.) in Norderstedt /Moorbeekstraße werden ETW gebaut, die jetzt auch teilweise vermietet werden.
                So kosten ca. 80 qm mit West- oder Ostseite ca. € 400.000,00 incl. TG-Stellplatz. Da ist H-U noch billiger.
                Ganu abgesehen mal von den Preisen in Hamburg lt. dem Preisspiegel für das gesamte Land (hart auch in München, Frankturt etc.). Auch dort regt sich Widerstand gegen die Umwandlungt von grün in grau. Davon liest man hier nichts. In Bayern gibt es da schon eine aktive Bürgerbewegung. Ängste wie bei uns also.

                • Jan Kirmse sagt:

                  Moin Herr Michelsen.
                  1) Muß man halt mal mit Alveslohe sprechen. Eine Jahre alte Antwort, die man evtl mal bekommen hat, ist ja nicht zwingend auf ewig unumstößlich. Irgendeine zusätzliche Straße muß ja irgendwo hin, da sind sich ja wohl alle einig?!
                  2) Zitat: „Was interessiert uns die Verkehrsitutation in Hamburg incl. Parkplätze?“
                  Das sollte uns als Vorort interessieren! Siehe die Aussage von Herrn Abel, auf die ich mich dabei ja bezog.
                  Außerdem schrieb neulich jemand von „Hamburger Verhältnissen“. So schlimm ist es bei uns bei weitem noch nicht.
                  3) Sehr schönes Beispiel von Ihnen! Keine Frage, im Vergleich zu Norderstedt ist HU günstiger, aber auch nicht so viel. Offenbar hat Manke schon alles am Bahnhof Ulzburg verkauft, auf der Homepage sind zumindest keine Informationen zu finden. Wäre ein passender Vergleich gewesen. Ich meine aber, ETW in der Waterloovillestr mit rund 80qm und Stellplatz lag teilweise auch schon über 300t€ und die Preise sind schon 2-3 Jahre her. Und ob nun über 300, 400 oder 500t€, es bleibt ja trotzdem: wer soll das bezahlen…

                  Die Frage ist doch: wieso wollen eigentlich „alle“ in Großstädten wohnen? Außer bei der Altersklasse 20-30 verstehe ich das wirklich nicht so ganz.

                  • Hallo Herr Kirmse ! Miteinander sprechen in der Politik hier in der Region – grundsätzlich immer prima. Wurde nach meinem Wissensstand aber alles andere als gepflegt, außer bei der „Schultenhöge“ in Kaltenkirchen bei Speis und Trank auf Steuerzahlerkosten. Dabei herausgekomen ist so gut wie nie etwas hier für uns. Nun ja, zum A 7-Zubringer H-U Nord hat Kaki schon aus Eigenbedarf zugestimmt.
                    Doch Alveslohe hat den alten Vorschlag A 7 – Auffahrt Kaden grundsätzlich abelehnt.
                    Doch mit der Olmpiade in Hamburg wäre das zumindest zeitweise anders gewesen. Dann wäre dort eine Behelfszufahrt in der Zeit eingerichtet worden.
                    Alveslohe ist nicht daran interssiert hier Verkehr aus dem Ort durchzuschleusen.
                    Besser wäre gewesen neben der Tieferlegung der AKN-Trasse mit Tunnel in H-U West eine Straßentrasse auch freizuhalten.
                    Nachdem die ersten Häuser Raum Rostocker Straße bezogen waren wurde dann die AKN zum Leidwesen der Anwohner untertunnelt.
                    Darüber habe sich einige Anwohner beschwert. Kühl hat man dann seitens der Gemeinde in gewohnter Art geantwortet, daß die Tunnelstrecke ja außerhalb des Baugebietes liegt. Tja, hoch leben Ausreden…..
                    Sie erinnern auch evtl. noch die Veranstaltung in Sachen Wohnungen für Flüchtlinge auf Grundstück der Gemeinde (alter Sportplatz) im Pirolweg, undzwar mehrgeschossig (was auch Sinn macht). Die Anfrage der Anwohner, ob man dann dort auch in deren Gebäude aufstocken darf wurde seitens des Bauamts von Herrn Mohr damit abgebügelt mit einem Nein für die Bürger – aber die Verwaltung kann das für das neue Wohnobjekt ändern.
                    Nun ja, da führt eine Hochspannungsleitung über das Sportplatzgelände – wo man nicht mehr darunter bauern darf bzw. sollte….aber das wurde damals im Bürgerhaus nicht erwähnt.

        • CDU, SPD und FDP als Befehlsempfänger der Landes- oder Bundesverbandes zu sehen – m.E. völlig daneben.
          Die „Verbindung“ zu Investoren ist schon eher sichtbar. Nur kein sozialer Wohnungsbau, sondern übermässig propagierter RH-Bau.
          Keine Antwort im Gutachten in Sachen Sozialer Wohnungsbau. Die SPD hat sich ja hier im Ort davon längst verabschiedet und unterstützte die Entwicklung, die wir heute sehen und erleben.
          Auf Zuwanderung zu setzen sehr riskant und keine brauchbaren und zuverlässigen Fakten.
          Ob die jetzige Schul-Jugend hier im Ort wohnen bleibt – völlig unklar und nicht einschätzbar. Sgeigende qualifizierte Arbeitsplätze nicht in Sicht – nur Logistik, die irgendwann immer mehr durch IT-Technik in der Halle oder der Straße sich abspielt.
          Bei den jetzigen Preisen auf den Immoblilienmarkt ist statistisch nicht mehr mit Nachwuchssteigerung zu rechnen. Was machen wir dann mit den KiTas bei schwindenen Kindermengen ?
          Warum sind die die Pendlerzahlen so hoch und die Anzahl der PKWs auf den Straßen rollend oder nachts stehend ? Weil die Leute außerhalb des Ortes mehr verdienen in besseren Jobs, die höhere Anforderungen stellen.
          Die BfB, zusammem mit der SPD propagierte noch im Kommunalwahlkampf utopische Pläne zum Thema Ortsumgehung, woran schon die CDU in mehr als 40 Jahren kläglich gescheitert ist mit Unterstützung der Mehrheits-beschaffer in der FDP.
          Das Thema Ausbau der Infrastruktur steht hier NIE UND SEIT JAHRZEHNTEN ernsthaft auf der Tagesordnung, höchstens mal in Gutachten, in die zu investieren sinnlos ist, weil für die Umsetzung die Steuern hier nicht ausreichen.
          Fakt ist, daß das Spektrum der Parteien immer größer wird – mit Hinblick auf „grün“ und nicht auf „grau“.
          Hamburg realiseirt u.a. in der Hafen-City Neubauten mit Preisen €/qm ca. 8,00 in Verbindung mit Baugenossenschaften.
          Es geht, werte Politiker, wenn man will, also…..oder wird von den Nachfolgern mal real angegangen.
          Hier in den Schulen hängt die Einführung in den Klassen mit IT-Technik noch auf dem Fußboden – eine Lösung mit Kostenteilung wird in der Landesregierung abgelehnt – aus Kompetenz- und Finanzgründen für den eigenen Anteil (wofür man sowie bisher kein Geld ausgeben wollte).
          Die Leidtragenden sind die Schüler von heute und Arbeitskräfte von morgen sowie die Arbeitgeber, die mangelnde Bildung mit Recht beanstanden.
          Wir sind auf dem Weg zum Niveau eines Entwicklungslandes – keinesfalls im oberen Ranking in Europa.

  6. …….bauen ohne die Infrastruktur anzugleichen bzw. auszubauen (also Fuß- und Radwege, Straßen). Die Folge wird sein: noch mehr Staus auf den beiden Nord-Süd-Achsen – Belastung der Umwelt…… Dazu durch Logistik mehr Ein- und Auspendler und mit Hinblick auf die Nachbargemeinden Durchpendler. Kein Anreiz für Radler auf maroden und zu schmalen Strecken.
    Und so „nebenbei“ liegäugelt man mit Erweiterung des Gewebegebietes Nord im Bereich Westerwohld.
    Thema Beckershof – ausgegraben aus der Mottenkiste und keine Idee für die Infrastruktur dafür. Thema Vertiefung Bahnhof Ulzburg-Süd hat sich ja wohl erledigt….
    Merkwürdig: im OT Götzberg (CDU-Hochburg) regt sich zum Thema Neubau, Verdichtung nichts. Da gibt es unbaute Flächen mit Top-Aussicht Richtung Hamburg, allerdings mit einem ÖPNV wie in der „Steinzeit“ und nicht wie in der heutigen modernen Zeit. Die Zahl der Radler hält sich sehr in Grenzen – man nutzt lieber die Blechkiste zur Auslastungt der örtlichen Parkplätze u.a. im Zentrum.
    Ja, da ist dank der BfB an der Bushaltestelle eine Verbesserung entstanden – allerdings nur einseitig für Fahrgäste von Götzberg gen Ulzburg. Wer nach Wakendorf etc. will darf weiterhin im Regen stehen – eine private Hecke läßt einstweilen keinen Unterstand zu. Halbe Sache also, aber Jubel und Erfolgsmeldung.
    Sozialer Wohnungsbau: in Norderstedt hat man mit dem Thema angefangen.
    In H-U kein Ansatz dazu.
    Also „heitere“ Aussichten für Investoren…….
    Wir haben hier im Ort eine SPD – also angeblich für u.a. auch Soziales (wenn es sich nicht um Sozial-Wohnungsbau handelt). Die Zahl fehlenden Sozialwohnungen liegt bei ca. 400. Aber Vorschlag wie man das verändert bzw. verbessert – dazu schweigen die Gutachter (war ja auch nicht Sinn des Auftrages).
    Also lustig „weitermerkeln“…..im dörflichen Stil. Aus Erfahrungen und Erkenntnissen lernen ? Aber bitte nicht hier – das machen die Investoren schon auf ihre gewohnte Art.

  7. G. Willsch sagt:

    „Weise einen Tor auf einen Fehler hin, so wird er Dich ignorieren. Weist Du ihn nochmals darauf hin, wird er Dich beschimpfen.
    Der Kluge hingegen, wird sich bei Dir bedanken.“

    • Hallo Herr Willsch, das ist ein supergutes Zitat. Ist der Urheber Konfuzius?

      • Christoph Abel sagt:

        Geht so, der Spruch geht davon aus dass Fehler allgemein anerkannt sind. Während das bei Rechnungen oder Sachfragen („Ist die Tomate ein Gemüse?“) so sein mag, wird man diesen Level bei politischen Entscheidungen ausgesprochen selten erreichen.
        Wenn ich also die Leute darauf hinweise dass es ein ausgesprochener Fehler war mir kein Mandat zu geben… ist es dann wirklich der Kluge der sich bedankt und der Tor der schweigt? Ich würde in diesem konkreten Fall eher davon ausgehen dass es sich umgekehrt verhält 😉

      • G. Willsch sagt:

        Hallo Herr Dultz,
        danke für die Blumen. Es handelt sich um kein Zitat. 😉

  8. Jens Daberkow sagt:

    Selbst wenn der Platz für Autogerechte Infrastruktur da wäre,würde es nicht helfen denn mehr Fahrbahnen zieht mehr (Auto)Verkehr nach sich.

    Die Förderung der Nahmobilität muss Vorrang haben. Bus und Bahn muss häufiger fahren und Preiswerter werden. Anschlußmöglichkeiten an den Nahverkehr müssen deutlich besser werden.
    Dazu Schaffung von sehr guten und sicheren Radwegen wo Menschen gerne fahren.
    Wohnbebauung kann dann im Zentrum kann auch Auto frei bzw Auto arm erfolgen.

    • Besserer Nahverkehr durch Bahn oder Bus – sicherlich ein Vorteil.
      Doch, und nun dürfen Sie mich gerne auf den neuesten Stand bringen, was hat sich in den letzten 2 Jahren im ÖPNV verbessert – und was haben UNSERE Politiker in dieser Sache angeschoben und erreicht ? Dürfte auf Mini-Notizblock-Zettel reichen die „Ergebnisse“.
      Kaki überlegt die Umstellung vom „Bürgerbus“ aus Finanzgründen in den HVV-Dienst.
      Hier träumen einige vom „Bürgerbus Alsterservice“. Nur es wird kein Finanzplan vorgelegt, gestützt von erhöhten Gewerbesteuern. Nun ja, das Thema Sanierung der innerörtlichen Straßen könnte zukünftig den Etat stark beeinflussenv durch Streichung der Bürgerbeteiligung.
      Die Einführung von Parkscheiben im Ortszentrum – keine Entlastung durch Umsetzern der PKWs im 2-Stunden-Takt (machte die Verwaltung auch mit, als die TG saniert werden musste dank Schlamperei bei der Pflege und Überwachung durch die Zuständigen – sind wohl Beamte ? Die Dienstaufsicht funktionerte also nicht ).
      Auch auf dem Rhener Marktplatz wird donnertags überwacht. Was bringt das für den Verkehr ? Lohnt sich überhaupt der Personalaufwand dafür im Vergleich zu den „Einnahmen“?. Hat noch niemand gefragt bzw. beantwortet.
      Norderstedt hat ja mal verkündet, was die Blitzampeln brachten – Tendenz sinkend.
      Nur Blitzampel im Ulzburger Stau nützen nichts.
      Beispiel Bad Malente: ein Ort (mit Randgemeinden ca. 11.000 EW) mit mehreren Kliniken, als große Steuerzahler mit Sitz im Ort und viel Kundschaft, die per Bahn anreist für 3 Wochen. Finanziert werden 2 Buslinien mit Fahrplan mittels Kleinbussen ab Bahnhof. Gefördert durch Mittel vom Kreis, der Gemeinde und von Sponsoren. Angefangen hat das mit der örtlichen CDU dort, die sich dafür eingesetzt hat – nun ist auch dort eine Wählergemeinschaft zu Lasten der CDU erstarkt – also so wie hier. Die Bgm.-in dort ist übrigens auch „parteilos“ und auch umstritten.
      Und hier ? Was hat die CDU samt FDP ereicht in diesem Bereich ? Nur Neubaugbiete die viel Individualverkehr brachten, weil es sich hier preiswerter wohnen läßt als in HH und dort die Löhne/Gehälter höher sind. Außerdem werden dort viele qualifizierte Arbeitsplätze angeboten, die es hier nie geben wird. Platz für neue Technologien (künstliche Intellegenz, autonomes Fahren, Batterien für E-Autos u.v.a.m. ) als Gewebefläche steht nicht mehr zu Verfügung, weil durch Logistik geplant verhindert.
      Die einzige Veränderung hier sind die Erhöhungen der Fahrpreise im HVV.
      Busfahren im Ort – VHH 293- alle 40 Minuten, ANB sonntags im Takt 40 Minuten, wenn man aus Hamburg zurückkommt mit der U 1 – die fährt alle 10 Minuten.
      Die Busanbindung Klinik – hinterwälderisch, weil nur sporadisch.
      Bus von Ulzburg Richtung OD – nur montags bis freitags, Wochenende und Feiertage nicht. Wie kommt man dann (außer mit dem Rad) zum Friedhof oder von Ulzburg nach Henstedt ?
      Verbesserungen der Radwege sowie der Fußwege ? Was hat der ADFC erreicht, für alle sichtbar ?
      Kaki und HU-Nord mit den Gewerbegebieten ziemlich ohne ÖPNV. So entsteht Durchpendeln aus Hamburg in die Gewerbebetriebe.
      Ich könnte diese „Liste“ noch verlängern…….

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