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Schweige-Schwur bei der WHU | Henstedt-Ulzburger
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Schweige-Schwur bei der WHU

Was geht ab bei der WHU? Kommt es abermals zu einer Spaltung der Wählergemeinschaft oder raufen sich die Streithühner- und hähne doch noch einmal zusammen? Auf diese Fragen gibt es auch nach der gestrigen außerordentlichen Zusammenkunft der WHU-Fraktion zur Stunde keine Antwort. Es sei ein Austausch von Meinungen gewesen, jetzt müsse man das Ganze sacken lassen, hieß es gestern von Sitzungsteilnehmern.

Erst Anfang kommender Woche soll eine Pressemitteilung an die örtlichen Medien geschickt werden. Beschlüsse seien gestern keine gefasst worden, es sei aber eine Verabredung getroffen worden. Ein Fraktionsmitglied: „Wir haben uns darauf verständigt, nichts zu sagen.“

cm

4. Januar 2019

8 Kommentare zu "Schweige-Schwur bei der WHU"

  1. Horst Schmidt sagt:

    So geht also BÜRGERMITBESTIMMUNG nach WHU-Verständnis?

    • …..nun ja, Herr Schmidt ! Bei der CDU ging es dann in Sachen REWE mit Rechtsanwaltshilfe gegen die Bürgerinitiative – ein Fachwissen entsprechend der Anwälte aus Köln gibt es ja hier nicht….. Bürgermitbestimmung war das wohl kaum…..
      Die „müde Anzahl“ nach der CDU-Umfrage pro REWE unter ca. 600 war ja in keinem, Verhältnis zu den ca. 2.200 Stimmen, die eine Bürgerabstimmung in Sachen REWE wollten – das Ergebnis hat man ja nie erfahren können (egal ob contra oder pro).
      So wurde eine Bürgerinitiative „niedergewalzt“ – weil Bürger nicht die Finanzmittel haben können, die so etwas organisierten wie REWE einschl. Gemeindeverwaltung (ggf. aus der Tasche der Steuern der Anwohner).
      Als „alter CDU-ler (allerdings nicht mehr in der „ersten Reihe“) kennen das „System“ ja bestens….. Ich erinnere mich noch sehr gut an Ihre Zeit im Gemeinderat……
      Mit dem Begriff „Bürgermitbestimmung sollten gerade Sie sehr vorsichtig umgehen – einige aus Ihrer Partei verstehen sich ja weil gewählt, als Bürgerversteher.
      Auf den Schreck vielleicht mal wieder ein Bierchen im Bürgerhaus….wie einst…..
      So kann man bei den Wählern nur Frust erzeugen ( Politikverdrossenheit). Nun ja, die CDU hatte ja bei der letzten Kommunalwahl viele Direktmandate verloren (lt. Herrn Dr. Kahle ein Bauchklatscher politisch gesehen).
      Und „nebenan“ ist die AfD schon man in Stellung gegangen……
      Je mehr Parteien in jeglichem Parlament – desto schwieriger die Zeiten für Mehrheiten.

      • Matthias Abel sagt:

        Herr Michelsen,
        hier geht es nicht um die CDU, sondern um die WHU, die – nach Herrn Schmidts Verständnis – ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden.

      • Horst Schmidt sagt:

        was hat denn nun REWE mit dem augenblicklichen WHU-Chaos zu tun, Herr Michelsen?
        Nur zur Klarstellung:
        1. „Bürgermitbestimmung“ war und ist doch ein Hauptschlagwort und Hauptargument der WHU. Daran darf man ja wohl mal erinnern.
        2. ich war nie im Gemeinderat. Den gibt’s nämlich nur im Süden; hier heißt das nun mal Gemeindevertretung.
        3. ich bin schon sehr lange nicht mehr „in der ersten Reihe“ und auch nicht in der CDU und auch in keiner anderen Partei oder Wählervereinigung
        4. Was Sie mit „Bierchen im Bürgerhaus“ meinen, verstehe ich nicht – will ich auch gar nicht. Ich kann mich auch an keine gemeinsamen Biere erinnern, weil ich Sie gar nicht kenne.

        • Ach, Herr Schmidt ! Ich erinnere mich noch sehr gut an Ihre Meinungen zum Thema REWE hier vor Monaten – eindeutig pro. Das ist Ihr demokratisches Recht, zweifelsfrei. Aber an einer Bürgerbefragung lt. den Unterschriftenlisten – dafür waren Sie ganz und gar nicht. Das wäre wie in Sachen Pinnau-Wiesen (wo noch immer kein Bagger angerollt ist – zumindest vorerst nicht, vermutlich erst in ca. 5 Jahren) oder wieThema KiTa auch eine Bürgerbeteiligung gewesen.
          Hier wurde aber mit REWE etwas „durchgewalzt“ im Schnellzugtempo, entgegen einer angelaufenen Bürgerbeteiliugungn in der hier sonstigen Gangart, koste was es wolle, nämlich Bürgerbeteiligung.
          Unter Federführung des amtierenden Bgm., der parteilos antrat mit der Aussage – weg von der Logistik, getarnt nach Wechsel der Meinung mit dem Argument: Weiterentwicklung. Stimmt, nur die Richtung leider nicht. Anders bei anderen Vorhaben, z.B. BV Pirolweg – sollte lt. UPA Herr Holowaty bis Ende 2018 vom Bgm. neu vorgetragen werden. Schläft wie Gutachten in der Schublade.
          Ansonsten: egal ob Gemeinderat oder Gemeindevertretung – ist im Prinzip gleich – was soll also Ihre Haarspalterei ?
          Das sie „parteilos“ sind weiß ich längst….
          Das mit dem Bierchen – eine alte Sache……vielen nur unbekannt.
          Ansonsten: wir kennen uns noch aus sehr alten Tagen…..

    • Dirk Meissner sagt:

      Moin auch, was soll der Quatsch mit der Bürgermitbestimmung jetzt? Hier geht es allein darum, dass es Probleme von einigen gibt, evtl. privater Natur oder in Sachen der Getränkewahl, was weiß ich. Die WHU hat sich immer stark gemacht, wenn es um die Beteiligung der Bürger im Rahmen der Gemeindeplanug ging. Schmutzige Wäsche sollte nicht in der Öffentlichkeit gewaschen werden, dies bringt keinem was, nur denen, die sich daran ergötzen wollen!

  2. Reinhard Föh sagt:

    Es ist hier doch eher so, daß der Schwanz (=Fraktion) mit einem Kopf zu wedeln versucht.
    Gibt es bei der WHU gar keinen Kopf, der politisch steuern könnte- ?;
    wenn einer doch vorhanden, wäre Bürgermitbestimmung -und zwar andauernd- längst von ihm für die Bürger demokratisch angesagt und damit spürbar gewesen ! Das wäre dann auch der Ansatz von einer Bürgermitbestimmung, deren Fehlen hier beklagt wird.

  3. Hans Bergmann sagt:

    Man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich bei der WHU um keine Partei handelt, der ein Führer vorsteht. Es handelt sich um eine Wählergemeinschaft und der Weg zu einer Entscheidung, wie man dem Wähler gegenübertreten will angesichts einer neuen Entwicklung, muss nun mal in der Gruppe gefunden werden. Und da es keine Parteimitglieder gibt, gibt es auch niemanden, der mitwirken kann. Warum also Öffentlichkeit herstellen?
    Das Ergebnis zählt! Dann muss sich jeder Wähler neu entscheiden, ob er diese Wählergemeinschaft nochmals wählen will. Und diese Konsequenz wäre bei jeglicher Wahl angebracht, es gibt doch nix Schlimmeres, als ohne Einsetzen eines Denkprozesses das zu wählen, was Vater und Großvater schon gewählt haben.

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