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AKN: Wir zeigen Verspätungen jetzt auch auf den Monitoren im Zug an | Henstedt-Ulzburger
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AKN: Wir zeigen Verspätungen jetzt auch auf den Monitoren im Zug an

AKN kurz vor Ulzburg-Süd

AKN kurz vor Ulzburg-Süd

Feiner Zug der AKN. Bei Verspätungen braucht man jetzt nicht mehr auf die Uhr zu gucken. Die Vorortbahn will die Verzögerung auf ihren Monitoren einblenden. Zudem gibt des demnächst leichte Fahrplanänderungen.

Die Mitteilung der AKN im Wortlaut:

Am Sonntag, 9. Dezember, wechseln europaweit die Fahrpläne. Dies bringt Änderungen bzw. Neuerungen für die Fahrgäste der AKN Eisenbahn GmbH mit sich: Auf den Linien A1 Neumünster – Kaltenkirchen – Eidelstedt (Hauptbahnhof) und A2 Norderstedt Mitte – Ulzburg Süd ändern sich die Fahrpläne lediglich leicht; der Fahrplan der Linie A3 Elmshorn – Ulzburg Süd bleibt unverändert. Die AKN weitet allerdings ihren Service aus: Die Fahrgäste der Linie A1 erhalten über die Monitore in den Zügen mehr Informationen als bisher. Mit dem Fahrplanwechsel werden auf diesen vor jedem Halt die Anschlüsse an weiterführende Züge sowie an wichtige Buslinien angezeigt (wo vorhanden als Echtzeitdaten). Auf den Monitoren können die Fahrgäste zudem im Falle einer Verspätung ablesen, wie viel Verspätung der Zug hat. Die AKN speist zudem Echtzeitdaten für ihre drei Linien A1, A2 und A3 in die Online-Auskunftsmedien von NAH.SH, HVV und bahn.de ein. Nähere Informationen zum Fahrplanwechsel über das Servicetelefon unter 04191 / 933 933 (montags bis donnerstags von 6 bis 22 Uhr, freitags bis 0 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 0 Uhr) sowie über die Internetseite www.akn.de.

Die Fahrplan-Änderungen

A1
Der Zug um 14.36 Uhr ab Hamburg-Eidelstedt fährt über Kaltenkirchen hinaus bis nach Bad Bramstedt. Abfahrt in Kaltenkirchen ist um 15.22 Uhr. Mit diesem Zug bietet die AKN eine weitere Möglichkeit, insbesondere für Schülerinnen und Schüler, am Nachmittag von Kaltenkirchen Richtung Bad Bramstedt zu fahren.
Von Bad Bramstedt fährt wochentags um 15.44 Uhr ein zusätzlicher Zug nach Kaltenkirchen und von dort um 16.02 Uhr weiter nach Eidelstedt.
Die Züge um 16.44, 17.44 und 18.44 Uhr ab Bad Bramstedt fahren anders als bisher über Kaltenkirchen hinaus weiter bis nach Hamburg-Eidelstedt. Dadurch entfällt die bisher lange Umstiegszeit in Kaltenkirchen.
Alle Züge Richtung Hamburg-Eidelstedt fahren mit dem Fahrplanwechsel von Kaltenkirchen Süd eine Minute früher ab als bisher (auf Minute 4, 24 etc.).
Der Zug von Neumünster um 20.33 Uhr fährt zukünftig auch an Samstagen weiter bis nach Hamburg-Eidelstedt (an 22.01 Uhr). Dieser Zug fährt um 22.16 Uhr wieder zurück bis nach Kaltenkirchen, wodurch die AKN eine zusätzliche Fahrtmöglichkeit aus Hamburg Richtung Norden schafft.

A2
Alle Züge Richtung Norderstedt-Mitte fahren mit dem Fahrplanwechsel von Kaltenkirchen Süd eine Minute früher ab als bisher (auf Minute 14, 34 etc.). In der Gegenrichtung fahren die Züge in Norderstedt eine Minute später ab als bisher (auf Minute 7, 27 etc.). Die AKN weist auf einen Fehler in der gedruckten Ausgabe des Fahrplans hin: Der Zug 22.38 Uhr ab Norderstedt Mitte fährt, anders als dort angegeben, auch an Samstagen.

pm

30. November 2018

14 Kommentare zu "AKN: Wir zeigen Verspätungen jetzt auch auf den Monitoren im Zug an"

  1. Rolf Michelsen sagt:

    Stichwort A 2: wenn ich so die „Kolonnen“ im Berufsverkehr morgens und ab nachmittags sehe (oder mit im Stau stehen muss, weil…..ich mit dem PKW unterwegs sein muss) und die große Anzahl von Aus-, Durch- und Einpendlern sehe, die alle über die S-H-Straße fahren, da frage ich ich doch, warum die A 2 nicht ein besseres ÖPNV-Angebot macht.
    Ein Zeittakt von 20 Minuten (sowie Fahrzeit ca. 20 Minuten) ist m.E. nicht mehr zeitgemäss.
    Im Zuge der Planung S 21 war hier unlängst zu lesen, daß die AKN/ANB über Expresszüge nachdenkt. Warum nur denkt ? Unsere Politiker, egal auf welcher Ebene, reden schon zu viel ohne dem Taten folgen zu lassen. Stichwort immer Ortsumgehung H-U etc. Wer auf Kaki, H-U, Kisdorf etc. pendeln muss und auch Zielgründen nicht die A 1 nutzt landet zwangsweise auf der S-H-Straße und dann entweder Richtung Poppenbüttel oder weiter Langenhorner Chaussee, stadteinwärts.
    Die U 1 fährt ja auch nicht im j20 Minuten-Takt ab/bis Norderstedt-Mitte.
    Ex-Obgm. Grote (jetzt ja Minister) hatte eine Verlängerung der U 1 mal angedacht bis zur Stadtgrenze von Nordrstedt. Das wäre ein Plus für den ÖPNV bzw. Anreiz.
    Nicht nur H-U wächst, auch die Nachbargemeinden. Und bald haben wir ja NETTO schon mal übungsweise bevor REWE uns beglückt…..

  2. H. Sazmann sagt:

    „Ein Zeittakt von 20 Minuten“

    Die A2 fährt im Berufsverkehr im 10-Minuten-Takt.

    „(sowie Fahrzeit ca. 20 Minuten) ist m.E. nicht mehr zeitgemäss.“

    Die A2 braucht 12 Minuten bis Norderstedt.

    • Dirk Barckmann sagt:

      Welchen Zeitraum deckt denn Ihrer Meinung nach den Berufsverker ab? Ich finde den Zeitraum zu kurz.

      • H. Sazmann sagt:

        „Welchen Zeitraum deckt denn Ihrer Meinung nach den Berufsverker ab?“

        Der 10-Minuten-Takt auf der A2 ist verhältnismäßig kurz, da haben Sie Recht. Er gilt etwa von 6.30 bis 8.30 Uhr und von 16.15 Uhr bis 19.15 Uhr, also fünf Stunden werktäglich.

    • Rolf Michelsen sagt:

      Ab Ulzburg-Süd lt. Fahrplan 12 MInuten – ich muss aber ab Ulzburg und brauche dann lt. Fahrplan 17 Minuten.Ulzburg-Süd ist ein sehr stark genutzter Umsteigebahnhof.
      In Ulzburg steigen mehr Fahrgäste ein mit Ziel Norderstedt als in Ulzburg-Süd.
      Bei schlechtem Wetter mit dem Bus zum AKN/ANB-Bahnhof ist auch so ein Thema. Da fährt der Bus tagsüber alle 40 Minuten – zu Fuß im Regen ist auch keine Freude…..
      Alternativ Park- and Ride wäre möglich in H-U Süd, in H-U Problem Parkscheibe.
      Der innerörtliche Autoverkehr soll doch auch dabei reduziert werden ?
      Ziel sollte sein den ÖPNV attraktiver zu machen……das gilt auch für die Abendstunden, z.B. wenn man nicht mit der AKN sondern mit der ANB und weiter mit der U 1 Richtung Hamburg möchte, insbesondere nach Besuch von Kulturstätten z.B. in Hamburg-Eppendorf in den Abendstunden auf der Rückfahrt. Gilt besonders jetzt in der vorweihnachtlichen Zeit um seinen Führerschein nicht zu gefährden….

      • Jan Kirmse sagt:

        Beim ÖPNV interessiert aber niemanden die persönliche Situation eines Herrn Michelsen oder eines Herrn Barckmann oder eines anderen Einzelnen. Man orientiert sich dort eher am tatsächlichen Bedarf, schon aus Kostengründen. Das Angebot des ÖPNV kann nicht für jeden passen, denn dann hieße es Individualverkehr.

        • Dirk Barckmann sagt:

          Mensch Herr Kirmse … Ich entschuldige mich bei Ihnen für (m)eine persönliche Situation und gleich für alle anderen mit. Ich will versuchen mich nicht mehr zu Beiträgen zu äussern, wenn Gefahr besteht das Sie sich an der „Diskussion“ beteiligen. Sollte mir das nicht immer gelingen, bitte ich um Nachsicht.

          • Jan Kirmse sagt:

            Wenn Ihnen das zu persönlich war, dann bitte auch ich um Nachsicht.

      • H. Sazmann sagt:

        Sie haben die merkwürdige Gabe, immer neue Argumente aus dem Ärmel zu ziehen, nachdem man Ihnen gerade erst ein Argument widerlegte. So kann man Leute natürlich auch beschäftigen und muss nicht mit ihnen diskutieren 😉

        Ich hab’s Ihnen schon geschrieben: Der Eisenbahn-ÖPNV in H-U ist, was die Taktung angeht, super. Da hat sich die letzten 15 Jahre auch richtig was getan.

        Der ortsinterne Busverkehr ist Sache der Gemeinde. Da hat sich in diesem Jahrtausend noch gar nichts getan. Norderstedt hat sein Bus-Angebot seit 2000 massiv ausgebaut, Hamburg sowieso. In Henstedt-Ulzburg fährt der Bus von Henstedt immer noch wie Anno 1999 nach 8 Uhr im 40-Minuten-Takt zum Bahnhof. Die AKN fährt zu der Zeit schon seit 2005 alle 10 Minuten nach Hamburg.

        Wenn Sie den 20-jährigen Winterschlaf der Gemeinde da schlecht finden, können Sie sich als Bürger ja einfach dafür engagieren, das Angebot endlich einmal zu überplanen und auszubauen.

        • Rolf Michelsen sagt:

          Als Wähler / Bürger kann ich da nichts ausbauen. Wozu haben wir dann Politiker ? Ansonsten: Ausbau des ÖPNV erfolgt hier seitens der Vekehrsbetriebe im HVV-System und -Bereich.
          Kaltenkirchen ist dabei den – einst selbst finanzierten – Stadtbus die die Zuständigkeit des HVV aus Kostengründen zu geben.
          So findet am Wochenende ein Busverkehr ab H-U in Richtung OD nicht statt. Ganz abgesehen von den Fahrzeiten – Ausnahme bildet dann der Schulbus in den Schulzeiten – katastrophal, wenn man als H-U-ler z.B. zum Friedhof möchte…..zur Grabpflege etc.
          Thema Anbindung Paraklinike mit Bus – wie im hintersten Bayern vor der nächsten Grenze…..
          Die Finanzlage von H-U läßt garantiert einen selbstfinanzierten innerörtlichen Bussyservice nicht zu. Da fehlt zu viel Gewerbesteuer um das zu schaffen.
          Geht nur, wenn man Wirtschaftsbetriebe von Größe und Standort in H-U hat und nicht nur Auslieferungslänger aller Sparten und Arten incl. Online / Homeservice.
          Wenn das Geld nicht mal für die Instandsetzung der Fuß- und Radwege reicht geschweige vom Bau einer Umgehungsstraße wird das Problem des steigenden Individualverkehrs, unterstützt von Ein-, Durch- und Auspendler sich nur verschärfen.
          Ich „freue“ mich sehr auf den Start von NETTO…….von der Politik, besonders den Stau- und Bauparteien so gewollt.
          In Zukunft dann noch mehr Dieseldünste durch LKWs – ohne „Durchfahrtssperre“ (die nach EU-Recht eh nicht zulässig sind) und noch mehr SUVs.

          • H. Sazmann sagt:

            „Als Wähler / Bürger kann ich da nichts ausbauen. Wozu haben wir dann Politiker ? “

            Setzen Sie sich für Ihnen wichtige Veränderungen ein. Es wird sich niemand Ihrer erbarmen.

            „Ansonsten: Ausbau des ÖPNV erfolgt hier seitens der Vekehrsbetriebe im HVV-System und -Bereich.“

            Auch in Henstedt-Ulzburg gilt: Die Gemeinde und der Kreis bestellen das Busangebot beim Verkehrsbetrieb gegen Entgelt.

            „Kaltenkirchen ist dabei den – einst selbst finanzierten – Stadtbus die die Zuständigkeit des HVV aus Kostengründen zu geben.“

            Weder HVV noch Verkehrsbetriebe werden den Kaltenkirchnern ihren Stadtbus finanzieren.

            „Die Finanzlage von H-U läßt garantiert einen selbstfinanzierten innerörtlichen Bussyservice nicht zu.“

            Die Gemeinde gibt aktuell etwa 87.000 Euro pro Jahr (= 3 €/Einwohner) für den ÖPNV aus. (Lustigerweise sind in den Haushaltsentwürfen in schöner Regelmäßigkeit 5.000 Euro für Neuverglasung der Wartehäuschen vorgesehen. Die Verglasung hielt zu meiner Ulzburger Zeit bei viel gutem Willen ein Jahr, dann kamen Vandalen und zerdepperten das Glas. Anschließend blieb das Häuschen vier Jahre im Schrottzustand stehen, bis Geld übrig war, das Glas eingebaut wurde, ein paar Monate hielt, Vandalen kamen…)

  3. Thomas Lamy sagt:

    Leider hat es die AKN erneut versäumt, die durch das Türlayout der LINTe und inzwischen fast durchgängigem Einsatz von Kurzzügen verursachten langen Fahrgastwechselzeiten in den Fahrplan einzuarbeiten. Damit müssen Berufspendler weiterhin mit Verspätungen und verpassten Anschlüssen leben. (Sarkasmus an) Immerhin werden wir jetzt nicht nur vom Smartphone, sondern auch direkt vom Zuginformationssystem darüber informiert (Sarkasmus aus)

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