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Aktion singlefreundliche Gemeinde: Politik entschärft Stellplatzsatzung | Henstedt-Ulzburger
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Aktion singlefreundliche Gemeinde: Politik entschärft Stellplatzsatzung

Schnelle Nachbesserung bei der gemeindlichen Stellplatzsatzung. Auch für etwas größere Wohnungen soll wieder ein Parkplatz ausreichend sein. Das fordern sämtliche Fraktionen im Gemeindeparlament. WHU, CDU, SPD, BFB und FDP haben gemeinsam einen entsprechenden Antrag eingereicht, über den kommende Woche abgestimmt werden soll.

Hintergrund: Die vor einem Jahr in Kraft getretene Stellplatzsatzung legt fest, dass Bauherren pro Wohneinheit grundsätzlich zwei Parkplätze bereitstellen müssen. Ausnahme: Wenn die Wohnung maximal 50 m² groß ist. Dann reicht derzeit ein Stellplatz. Dieses Privileg soll nun ausgeweitet werden.

Die Grenze, bei der zukünftig pro Wohneinheit zwei Stellplätze Pflicht sind, soll auf 60 m² angehoben werden. Damit soll erreicht werden, dass der Bau von Wohnungen dieser Größenordnung billiger wird. Kurt Göttsch in der Antragsbegründung: „Das politische Ziel der Fraktionen ist es, besonders kleinere Wohneinheiten für Singles, Alleinstehende mit Kindern oder Senioren zu schaffen. Dieses Ziel wird ggf. durch die bestehenden Regelungen unterlaufen.“

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6. November 2018

16 Kommentare zu "Aktion singlefreundliche Gemeinde: Politik entschärft Stellplatzsatzung"

  1. H. Sazmann sagt:

    „Das politische Ziel der Fraktionen ist es, besonders kleinere Wohneinheiten für Singles, Alleinstehende mit Kindern oder Senioren zu schaffen. Dieses Ziel wird ggf. durch die bestehenden Regelungen unterlaufen.“

    Es bleibt die Frage, warum Bewohner von Singleappartments unbedingt einen Stellplatz mitfinanzieren müssen. In Hamburg müssen auch in den Landgebieten keine Stellplätze mehr errichtet werden. In H-U ist jedenfalls in Bahnhofsnähe und ähnlich zentral gelegenen Gebieten aus meiner Sicht problemlos möglich, ohne Auto zu leben. Hier hätte man eine Ausnahmeregelung einführen sollen, damit Bauherren kleine Wohnungen ohne unnötige Kosten errichten können. Eventueller Parkplatzmangel in den betroffenen Gebieten wird auch durch die Bewohner der Bestandsbauten verursacht und sollte daher im Zweifel über Anwohner-Parkzonen und -gebühren reguliert werden. Die Einnahmen aus den Gebühren könnten Bauherren angeboten werden, die auf ihren Grundstücken dauerhaft öffentliche Parkflächen errichten möchten.

  2. Rolf Michelsen sagt:

    Herr Sazmann : auch Single etc. bekommen mal Besuch jeglichen Alters zu allen Tageszeiten und Wochentagen. Da sollte schon ein Parkplatz möglich sein. Da gilt auch wenn Nachbarn viel Besuch bekommen aus gegebenem Anlaß……
    Waren Sie schon mal in der Lindenstraße ? Vermutllich nicht ? Die dort geparkten PKWs sind kein Anlagevermögen mangels Zinsen von den Banken sondern Ausdruck eines desatrösens ÖPNV. Werktags z.B. fährt der Bus ind H-U Richtung Norderstedt (und umgekehrt) nur alle 40 Minuten. Einfache Strecke zum Rhen ca. 13 Minuten für € 2,20. Das multipliziert mit den Famiilenmitgliedern für hin und zurück – nicht reizvoll. Ggf. zuzüglich Fußmarsch am Marktplatz Rhen bis zur Klinik. Ich kenne kein Krankenhaus hier, da eine miserable ÖPNV-Anbindung hat, weil der Bus nur „ab und zu“ mal da hinfährt. Wichtig, wenn man z.B. zur Reha oder zum Untesuchungstermin muss oder auch als Patient für ambulante Eingriffe.
    In Hamburg fahren die Busse teilweise in Abständen von 5 Minuten genau wie die U-Bahn. Dafür parken die Autos z.B. in HH-Eppendorf, Eimsbüttel, Altona etc. quer in den Straßen und behindern ggf. die Rettungsdienste. Abends mit dem ÖPNV von bzw. nach Hamburg zu fahren bedeutet lange Wartezeiten. Allerdings muss man, je nach Wohnlage hier, auch erst mal ohne durchnässt im Winter vom/zum Bahnhof kommen.
    Wenn ich in die „Elphi“ etc. fahre will ich nicht mit einem Radfahrerdress losziehen. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist fährt bei den Preisen nicht sehr gerne ÖPNV. Nun hat der HVV gerade seine Preise ab 01.01.2019 wieder mal erhöht, kontraproduktiv.
    Hier in H-U gibt es keinen Bürgerbus. Kaki will auch Kostengründen des kommunalen Etats das an den HVV abgeben. Hier in H-U träumen noch einige vom Bürgerbus aber machen sich zu wenig Gedanken um die Finanzierung bzw. Kosten für Personal und Unterhaltung.
    Die Hamburger nutzen den PKW am Wochenende zu Fahrten in die Umgebung. Hier in H-U und anderen Orten dagegen braucht man ein Auto, wenn man „quer“ zu allen Tages- und Wochenzeiten unterwegs mit und ohne Kinder oder Einkäufe unterwegs ist. In HH nutzt man werktags zum Job den ÖPNV weil Parkplatzsuche schwierig ist. Parkhäuser gibt es auch nicht gratis zur Nutzung. In Hamburg stehen einige Park- and Ride-Parkhäuser weitestgehend leer, weil den Bürgern zu teuer.
    Unlängst war hier zu lesen, daß die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge prozentual in H-U besonders hoch ist. Das hat so seinen Grund.
    Kinder in der Freizeit in Sachen Sportverein und Freundschaften zu chauffieren ist hier normal. Ganz abgesehen von den „Helikopter-Eltern“, die ihre Kinder auf die letzte Minute zur KiTa oder zur Schule bringen. Ganz abgesehen davon, daß Eltern aus Gründen der Öffnungszeiten der Kitas und den Arbeitszeiten in Verbindung mit den Arbeitswegen von/nach Ost oder West ein Fahrzeug brauchen, egal ob Single mit / ohne Kinder und wenn zwei Verdiener das traute Heim bei den Immobilienpreisen sich 2 PKWs leisten müssen aus zeitlichen Gründen um Job und Familie unter einen Hut zu bringen.
    Es gilt nicht die Investoren hier zu Reichtum kommen zu lassen sondern den Bürgern ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Stichwort fehlende Sozialwohnungen bei beschlossenen Quuote von 30 % aber vielfach, wenn überhaupt aktuell nur 13 % – weil für die Investoren sonst nicht lohnend) Die Radwege hier sind keine Einladung zum Umsteigen – es mangelt an Geld mangels Gewerbesteuern.
    Hier bringen Auslieferungsläger keine großen Summen, ganz abgesehen von der Logistik, die wir nun wohl bekommen.
    In Kisdorf regt sich auch Widerstand gegen die steigende Anzahl der LKWs. Wer nach Kisdorf will fährt zwangsweise durch H-U, ggf. auch für Ziele in Kaki.
    Hamburg mit H-U zu vergleichen paßt nicht. Norderstedt hat mehrere Buslinien, einen Bus-Bahnhof, die ANB und die U-Bahn. Norderstedt ist größer, hat Schwimmbäder öffentlich und schulisch, Theater- und Veranstaltungsräume, Kino und zahlreiche Restaurants und Sportplätze. Und H-U „wirbt“ (un-) freiwillig werktags mit Staus auf den beiden Nord-Süd-Achsen.

    • H. Sazmann sagt:

      Moin Herr Michaelsen!

      Auch Singles bekommen mal Besuch mit Pkw. Richtig. Ist das aber ein Argument, dass für jede Singlewohnung ein Parkplatz gebaut werden muss? Nein. Der Besuch benötigt einen Parkplatz für wenige Stunden im Monat. Die Gemeinde fordert aber von den Bewohnern von neu errichteten Kleinwohnungen die Finanzierung eines ganz eigenen Privat-Parkplatzes 24/7. Direkt als Eigentümer oder indirekt als Mieter, der die mehreren tausend Euro Kosten per Miete zahlen muss. Absurd.

      „Abends mit dem ÖPNV von bzw. nach Hamburg zu fahren bedeutet lange Wartezeiten“

      Die AKN fährt seit 2009 bis 23 Uhr im 20-Minuten-Takt. Der Takt der Bahn wurde seit 2001 massiv ausgebaut. Im Berufsverkehr kommt nun alle 10 Minuten ein Zug, im Abendverkehr alle 20 Minuten und am Wochenende fährt die AKN fast ohne Unterbrechung durch: Am Sonnabend kommt der letzte Zug aus Hamburg um 2.56 Uhr an, und um 4.28 Uhr geht schon wieder die erste AKN nach Hamburg. Dazwischen fährt alle 40 Minuten ein Nachtbus. Das ist 24-Stunden-ÖPNV.

      Wer am Bahnhof lebt und in Norderstedt oder im Hamburger Norden in der Nähe der U1 arbeitet, hat einen sehr brauchbaren ÖPNV.

      Dass der Henstedt-Ulzburger Dorf-ÖPNV mit den Verbindungen in die Ortsteile immer noch mit dem gleichen Angebot fährt wie 1999, ist auch Sache der Ulzburger Politik. Das können Sie bzw. Ihre Vertreter direkt ändern.

      • Rolf Michelsen sagt:

        …..tolles Argument ! Singles brauchen keinen Parkplatz. Ritter Olzeborg läßt grüßen.
        Wer fernab von ANB/AKN wohnt der soll über schlechte Radwege fahren bei Wind, Regen, Kälte und Schnee – bis zur nächsten Haltestelle des ÖPNV und dann warten und umsteigen.
        Wer als Single in West- oder Ost-Richtung muss, oder zum Schichtdienst muss oder kommt der braucht kein Parkplatz für seinen Kleinwagen ? Ach nee, wer legt das denn fest ?
        Übrigens, wir haben 2018 – nicht 1918. Die überproportinale Anzahl der PKWs hier im Ort hat so seine Gründe. Und Single stehen nicht unter Zeitdruck zwischen Job und KiTa etc, und brauchen kein Auto ? So so !
        Ich kann hier nur als Wähler was mit anderen versuchen zu bewirken (manchmal wie gegen Windmühlenflügel kämpfen), aber nicht alleine. Unsere Politiker haben jahrzehntelang die Infrastruktur nicht ausgebaut, nur Wohngebäude erstellen lassen in großen Wohngebieten. Es klingelt die Parteikasse von großzügigen Spendern ?
        SPD und BfB hatten im Wahlprogramm den A 7-Anschluß in der Höhe des Autohofs als Entlastungsstrecke aufgenommen. Die Erkenntnis, daß das über Gebiet Alveslohe läuft übersah man gerne. Nun, die BfB ist erschöpft nach dem Erfolg zum Thema Bushaltestellen in Götzberg. Die SPD bewahrt diesen Punkt sorgsam für die nächsten 20 Wahlprogramme auf um dann wie einst die CDU zu verkünden: sorry, das waren alles unsere Vorgänger von anderen Parteien.
        Die Ortsumgehung hat die CDU dank FDP über 40 Jahre nicht realisiert- aber immer mit dem abgedroschenem Slogan „wir werden uns dafür einsetzen….“(gemeint war wohl das noch mehr gebaut wird, ohne Umgehung).
        Nicht einmal im Zusammenhang mit der neuen AKN-Trasse bzw. Untertunnelung hat man eine Fläche freigehalten, nur neu bauen lassen. Auch Herr Duda sah das nicht, er sieht nur ein neues Gewerbegebiet im Raum Westerwohld in der Zukunft. Hat aber dafür auch kein Konzept wegen des Straßenverkehrs vorgelegt. Wäre bei ihn auch überraschend, wenn er so etwas mal zumindest einfließen lassen würde.
        Gewiß, unsere Politik könnte, wenn sie wollte mit Geld was erreichen beim HVV.
        Dazu braucht man aber viel Gewerbesteuer. Logistik und Auslieferungläger bringen es nicht. Wir sprechen uns Anfang 2019 mal wieder, wenn NETTO anglaufen ist.
        Und wie sollen die NETTO-Leute aus dem Ort und anderswo dorthin kommen ?
        Ganz abesehen davon, daß Familien mit Kindern auch reichlich Parkplätze brauchen. Einserseits wenn zwei aus beruflichen Gründen ein Auto brauchen, die Kinder größer werden und auch einen fahrbaren Untersatz bekommen im Hotel Mama mit Parkplatz. Reihenhäuser gehen ja weg wie geschnitten Brot, weiß die FDP.
        Wir können unsere ländliche Region nicht mit Metropolen wie Hamburg vergleichen. Schließlich sind wir Gemeinde und keine Stadt. Genauso läuft das hier…..eben dörflich in vielen Köpfen.
        Es gibt hier keine Visionäre, nur zu viele alte Politiker. Der „Löwe von Norderstedt“ – Herr Lönnies, hat einst die Güterbahnstrecke ab Ulzburg-Süd bis in das Gewerbegebiet Oststraße durchgesetzt. Jetzt verrosten die Gleise einschl. Verschiebebahnhof in Ulzburg-Süd. Diese Strecke für den Personenverkehr zu nutzen um die S-H-Straße zu entlasten – darauf muss man(n – frau) erst mal kommen können. Aber dank unterschiedlicher Kompetenzen geht das nicht, nur weiterhin wie einst zu Kaisers Zeiten.
        Es gibt keine ANB-AKN Expresslinievon Kaki bis Norderstedt-Mitte im Berufsverkehr ähnlich der AKN, die bis zum Hauptbahnhof durchfährt (zeitweise und zu selten). Es gibt keine U 1 – Expresstrecke von Ochsenhzoll bis Nähe Lattenkamp auf den alten Güterbahngleisen.
        Der Ausbau des Park-and Ride-Platzes Meeschensee erfolgt auch aus gutem und nachvollziebaren Grund. Oder wie kommen Sie im Berufsverkehr beispielsweise Raum Bgm.-Steenbock-Straße oder Wilstedter Straße, Lindenweg etc.(Neubaugebiet mit Einzelhäusern) zum Bahnhof der AKN ? Zu Fuß ?
        Stattdessen wird eine S 21 in den Köpfen entwickelt, die ggf. nur bis Ulzburg-Süd wegen Eingleisigkeit praktisch fahren wird – für 100 Millionen € und nur 3 Minuten Zeitersparnis. Ganz abgesehen von dem Problem, daß AKN-Züge andere Einstieghöhen der Waggons und Zuglänge haben wie die S-Bahn-Züge mit Oberleitungen, nicht sturmsicher wie wir von der DB („Deutsche Bummelbahn ?“) mit 70 % Pünktlichkeit, ganz abgesehen von der Nord-Bahn bis Westerland) praktisch wissen.
        In einer guten Uhr, die zuverlässig arbeitet, greift ein Rad ins andere. Und hier fehlen einige Teile (Konzept, überregional), besser gesagt gute Leute mit Ideen.
        Wir leben hier und heutew im 21. Jhrdt, mit Straßen wie 1920……und das im Zeitalter des Globalisierung, hier mehr wie in der Vergangenheit des 19 Jhrds.
        Was hier unseren Enkeln überlasssen wird….läßt die akutell Politik inkl. Verwaltung und Bgm. völlig kalt.

        • H. Sazmann sagt:

          Lieber Herr Michaelsen,

          über die Quantität Ihres Beitrags lässt sich kaum streiten. Schön wäre gewesen, Sie hätten Ihre zweifelsohne vorhandene Energie nicht ganz so einseitig in das Verfassen Ihres Beitrags gesteckt.

          Es gibt Bewohner der Neubauten, die brauchen einen Parkplatz. Und es gibt Bewohner, die brauchen keinen. Weil sie nicht nach Henstedt oder zum Rhen oder zu Bauer Petersen nach Alveslohe müssen. Weil sie deshalb prima mit dem ÖPNV auskommen, der in der Nähe des Bahnhofs in einer guten Taktung fährt. In einer Taktung, wie sie in manchen Gebieten Hamburgs auch nicht besser ist. Vergleichen Sie gern die AKN-Taktung in Ulzburg mit der Taktung der U1 in Hamburg-Ohlstedt oder dem Angebot der S1 in Iserbrook, Sülldorf oder Rissen.

          Die Stellplatzverordnung fordert aber, dass für alle Bewohner ein teurer Parkplatz errichtet wird und zieht damit auch Bürger zur Finanzierung der raren Parkplätze heran, die gar keinen brauchen. Es gäbe Möglichkeiten, die durch den Stellplatzbedarf verursachten Kosten besser an die Menschen weiterzureichen, die tatsächlich Stellplätze benötigen. Ich bin gern bereit, mit Ihnen darüber zu diskutieren, habe aber gerade das Gefühl, auch mit drei Erklärungsversuchen noch immer nicht durchgedrungen zu sein.

          • Hans Bergmann sagt:

            Als Sicht eines Vermieters lässt sich eine Single-Wohnung ohne Stellplatz kaum vermieten, zumindest aber schwieriger. Und der Kaufpreis ist auch nicht so hoch.
            Hat man aber eine Wohnung zu vermieten mit Stellplatz und der Mieter will diesen gar nicht, so hat man das große Los gezogen. Zusätzliche Einnahmen winken.
            Freud und Leid liegen nah beieinander.

            • H. Sazmann sagt:

              “ Hat man aber eine Wohnung zu vermieten mit Stellplatz und der Mieter will diesen gar nicht, so hat man das große Los gezogen. Zusätzliche Einnahmen winken.“

              Können Sie die zusätzlichen Kosten (Grundstück inkl. Zuwegung, Baukosten, Unterhalt) des Stellplatzes in H-U voll durch die erzielbare Stellplatzmiete refinanzieren? Dann ziehe ich meine Kritik zurück.

          • Rolf Michelsen sagt:

            Herr Sazmann – leider wohnen nicht alle Bürger in Bahnhofsnähe. Ob man einen Stellplatz braucht oder nicht ist individuell zu sehen. Wenn Stellplätze fehlen, dann wird es eng. Siehe Lindenstraße – nur als ein Beispiel. Es gibt auch Haushalte mit Werktätigen, die haben ein Dienstfahrzeug und ein Privat-PKW und eines für den Nachwuchs. Ganz abgesehen von Leuten die meinen je nach Jahreszeit situationsbedingt z.B. ein Cabrio, Wohnwagen, Wohmobil und Winterfahrzeug zu benötigen.
            Egal wie und vor allem wie viele, unter dem Strich fehlen dann Stellplätze – siehe LIndenstraße u.a.
            Tagsüber mit dem Bus von H-U zum Rhen – Takt 40 Minuten. Dann Fußmarsch zu Klinik, hin und zurück – super ! Der Bus Richtrung Wakendorf, Nahe und OD über Henstedt fährt nur montags bis freitags. Senioren aus Götzberg und Henstedt brauchen dann entweder im Falle des Reichtums (was Rentner weniger sind) ein Taxi oder den PKW.
            Zu Fuß brauche ich – incl. zahlreicher Nachbarn, min. 15 Min. Fußweg zum AKN-Bahnhof. Wenn ich dann nach Wedel / Pinneberg möchte wird es fast zur Weltreise. Genau zu Freunden nach Bad Segeberg oder Bargteheide. Es gibt da zahlreiche schöne Ausflugsziele in unserer Region – wenn man ein PKW hat.
            Ein Wohnhaus steht – meist – Jahrzehnte. Die gepflasterte Stellfläche mit etwas Grundstück ist kein großer Faktor über die Nutzungszeit gesehen. Die Zahl der PKWs ist hier in den letzten Jahren gestiegen, was bekannt ist. Das sind alles Einzelentscheidungen, die in der Summe aber entscheidend sind.
            Deutschland ist ein freies Land, auch was die Nutzung eines PKWs bedeutet. Es gibt hier genügend Vorschriften und Gesetze.
            Nur an die Erhaltung und die damit verbundene Pflicht der Instandhaltung der Infrastruktur wollen sich einige Kreise nicht halten.
            Immobilien werden teurer, Tenzdenz steigend. Somit müssen dann immer mehr Paare gemeinsam das auch finanzieren……und wenn es wegen Job so sein muss, eben 2 Fahrzeuge. Dafür fällt ab und zu mal ein Stellplatz ab, der vom Single nicht benötigt wird, aber in der Gesamsumme des Baugebietes gebraucht wird.
            Außerdem ist es ein nicht unbedingt vorgeschrieben wer welchen Stellplatz nutzen kann und darf – je nach Vertrag. Bei mir in der Anlage z.B. nicht. Und wenn dann Handwerker kommen…..wird es spannend.
            Auf Jahrzehnte gesehen – ein paar Euro pro Monat in Miete und umgesetzt in einen Kaufpreis – fällt absolut nicht auf. Mieterhöhungen, wie ja üblich, fallen da mehr ins Gewicht.
            Ansonsten: Vorschläge oder Ideen von Ihnen in Sachen Verbesserung des ÖPNV, die bezahlbar für die Gemeinde H-U sind, kommen von Ihnen nicht…..oder weil auch Ihrer Sicht alles super ist ? Dann wären die PKWs nicht so oft zu sehen auf den Straßen.

            • H. Sazmann sagt:

              Moin Herr Michaelsen,

              es geht mir allein um eine Änderung der Stellplatzverordnung, um in der Nähe von ÖPNV-Knotenpunkten auf die zwangsweise Schaffung von Stellplätzen selbst für Kleinwohnungen verzichten zu können. In Götzberg oder auf dem Rhen ist die Stellplatzpflicht nur für Neubauten weiterhin eine diskussionswürdige Sache, aber deutlich weniger absurd als in Bahnhofsnähe.

              Wenn Stellplätze fehlen, sollte die Gemeinde eine entsprechende Parkraumbewirtschaftung einführen. Wer auf seinem Privatgrundstück genug Parkplätze für den eigenen Fuhrpark hat, muss 0 Euro zahlen. So entstehen gewünschte Anreize für alle Anwohner – auch die in bestehenden Einfamilienhäusern, die von ihren drei Wagen zwei PKW gratis vor der Tür parken können. Entweder, dass der Fuhrpark in der Gegend kleiner wird oder aber die Anwohner aus eigenen Stücken auf eigenen Grundstücken die benötigten Parkplätze schaffen

              Ja, ohne Auto kommt man aus H-U nicht überall gut hin. Muss man aber auch nicht. Es gibt Menschen, die fahren nicht wöchentlich zur Para. Die haben andere Ausflugsziele als Bad Segeberg. Andere Wohnorte von Freunden als Bargteheide. Mit dem ÖPNV erreichen Sie von einer Wohnung in der Nähe des Bahnhofs binnen einer Stunde Reisezeit über 1 Mio. Menschen.

              „Ein Wohnhaus steht – meist – Jahrzehnte. Die gepflasterte Stellfläche mit etwas Grundstück ist kein großer Faktor über die Nutzungszeit gesehen“

              Bei Mehrfamilienhäusern wird schnell eine Tiefgarage fällig. Die geht richtig ins Geld. Oberirdische Anlagen machen sich bei Baulandpreisen von > 500 €/m² auch schnell im Geldbeutel bemerkbar. Wären Privatstellplätze so billig und ohne Nachteile, müsste man keine Satzung einführen.

              „Ansonsten: Vorschläge oder Ideen von Ihnen in Sachen Verbesserung des ÖPNV, die bezahlbar für die Gemeinde H-U sind, kommen von Ihnen nicht…..“

              In Bahnhofsnähe gibt es guten SPNV, hier hat die Gemeinde ihre Finger nicht im Spiel. Im gemeindlichen Verantwortungsgebiet könnte man, sofern sich da nicht wider erwarten etwas änderte, mit einfachen Dingen anfangen: WIe wäre es, defekte Bus-Wartehäuschen sofort zu reparieren, statt sie monatelang als Gerippe-Placebo den Fahrgästen zur Verfügung zu stellen? Oder wird der Gemeinde-Glaser billiger, wenn er den Schaden erst nach einem Jahr repariert?

              • Rolf Michelsen sagt:

                Moin Herr Sazmann. Von mir keine brauchbaren Ideen zur Verbesserung des ÖPNV – die bezahlbar sind ? Wovon denn ? Der Schuldenberg ist riesig, der ADFC reklamiert gebetsmühlenartig die Mängel.
                Vorschläge, die über die Gemeindegrenzen von H-U hinausgehen habe ich Ihnen am 11.11.2018 – 10.26 h mal erläutert in der Gewissheit, daß H-U das nicht finanzieren kann und auch andere Nachbargemeinden, u.a. Hamburg mit dem HVV einbeziehen müsste. Das Interesse dort an den Fehlern und Versäumnissen unserer ehemals „Grünen Gemeinde“ interessiert diese Kreise nicht, weil sie selbst eigene Probleme und Vorhaben für ihren Bereich meistern wollen oder dabei sind. Nicht wie in H-U, wo nur jahrzehntelang unter Leitung der CDU darüber geschwafelt wird in der Wahlpropaganda (.
                Die FDP will die Straßenbbeiträge abschaffen.
                Was kann denn die Gemeinde ausgeben für den ÖPNV wenn sie kleine Dinge schon nicht schafft ?
                Außerdem : meine Freundeskreise richten sich nicht danach, ob sie in Hamburg wohnen oder sonstwo.
                Wo ich und mit wem ich mich treffe in Süd-S-H hängt nicht vom Wohnort ab sondern von gemeinsamen Interessen, u.a. Sport, Kultur. Das machen wohl alle so, evtl. Sie nicht.
                Die Straßen sind öffentlicher Raum. Das „Ergebnis“ sieht man u.a. in der Lindenstraße. Wer wieviele Fahrzeuge und wo abstellt ist individuell und nicht vorgeschrieben im Rahmen der StVo.
                So könnte die Hamburger Straße mangels Verkehrsschildern wechselseitig zugeparkt werden. Zum Glück macht das ja niemand. Ausnahmen sind u.a.. Möbeltransporter aller Art und Baufahrzeuge.
                Das „Leben“ in H-U ist großflächig hinsichtlich der Bebauung, die konzeptlos im Sinne der Investoren gewachsen ist.
                Niemals ist bei neuen Baugebieten an eine Verbesserung der Infrastruktur auch nur andeutungsweise gedacht worden.
                Warten Sie ab, bis das Thema „Beckershof“ mal wieder hochkommt. Sicherlich wird es kommen…..nur wann weiß offiziell noch niemand. Was nicht kommen wird ist eine angepaßte Verkehrsinfrastruktur.
                Der Vorstoß im Zuge der S 21 den Bahnhof H-U-Süd tiefer zu legen war nicht ohne Hintergedanken. Aber auch finanzierbar für die Gemeinde und nicht vom Bund oder Land.
                Der Gewerbegebiet H-U-Nord ist groß aber fast ohne ÖPNV. Dort fahren Bürger aus H-U meist mit dem Auto hin, genau wie aus den Nachbarorten. Da gibt es meist Firmenparktplätze oder öffentlichte Parkstreifen. Da parken zwangsweise LKWs am Wochenenden aus anderen Ländern. Parkstriefen in der LIndenstraße gibt es nicht, genau wie in den meisten anderen Straßen.
                Besuchen Sie mal u.a. die Gartenstraße mit 5 Freunden und 4 Autos……und parken zur Familienfeier dort….weil eingeladen…..

                • Bruno Kalenberg sagt:

                  Meine Freunde und Bekannte sind nicht allesamt fusskrank und auch gerne bereit mal 5 Minuten zu Fuss zu gehen um mich zu besuchen, Auch bei Eis und Schnee und Wind und Regen.

                  • Rolf Michelsen sagt:

                    ……5 Minuten zu Fuß ? Nicht per Rad wie der Hausherr ? Oder nur kleiner regionaler Freundeskreis ? Jedem das Seine…..!
                    Äh, wann rollt dann die Karawane der Paketdienste vor, weil Weihnachten ist…..? Online boomt – überall hohe Zuwachsraten.
                    Bringt evtl. ein neues Klapprad zum Bröchenholen oder ein neues Fahrrad für die Einkäufe, oder lieber gleich einen Fahrradanhänger…..für Getränkekisten und Kartoffelsäcke…..
                    Radfahrer sind ja Spiiiiiiitze !

                • H. Sazmann sagt:

                  „Wo ich und mit wem ich mich treffe in Süd-S-H hängt nicht vom Wohnort ab“

                  Sie schaffen es tatsächlich, sich in innerhalb eines Satzes zu widersprechen.

                  Aus meiner Sicht ist der ÖPNV in H-U in viele Teile Hamburgs, Richtung Kaltenkirchen und auch nach Elmshorn so gut, dass man mit Zielen in diesen Gebieten kein Auto braucht. Ein Wohnort in Bahnhofsnähe ermöglicht zudem, alle nötigen Einrichtungen des täglichen Lebens fußläufig zu erreichen: Supermärkte, Ärzte, Post, Bankgeschäfte, Gastro. Das Ortszentrum ist nichts, mit dem man stolz zu Stadtplanungsseminaren gehen, zugegeben. Aber es bietet die wichtigsten Funktionen. Wege zu Freunden innerhalb H-Us lassen sich per Rad zurücklegen. Vielleicht gibt es irgendwann erneut einen Carsharing-Wagen, zum Beispiel für Ausflüge zur Ostsee. Man kann jedenfalls auch ohne Auto leben in H-U. Will man den Autoverkehr zurückfahren, sollte man das auch in der Satzung belohnen.

                  Ich bin durch mit meinen Argumenten und habe auch das Gefühl, dass bei Ihnen außer LKW-Ladungen voller Geht-für-keinen-weil-es-für-meine-Situation-nicht-geht-Argumente nichts kommt. Insoweit würde ich die Diskussion hier im Zweifel gern beenden.

  3. Rolf Michelsen sagt:

    Herr Sazmann – mein Freundeskreis erstreckt sich in ganz Süd-Schleswig-Holstein und nicht nur nach Hamburg oder Elmshorn. Also nicht direkt schienengebunden oder mit direkter Buslinie erreichbar. Ich blicke gerne mal „über den Gartenzaun“. Man lernt und sieht vieles.
    Das geht für mich u.a. nach Süderbrarup Kappeln, Kiel, Trittau, Glinde, Bargteheide u.v.a.m.
    Meine Kontakte sind sehr vielseitig. Ihr Radius ist in jeder Hinsicht kleiner. Ich kenne Orte, die Umgehungsstraßen gebaut haben – ein Beispiel: Bargteheide. In Pinneberg Richtung Wedel ist das bald auch geschaffen. Und wo baut H-U ? Nirgends ! Am Bahnbogen ist geplant, wird aber nicht realisiert. Versuchen Sie mal abends von Norderstedt-Glashütte nach H-U mit dem Bus zu kommen – nach einem Besuch. Viel Spaß und passende Kleidung und viel Zeit……
    Bei einer vernünftigen aber nie stattgefundenen Planung und Erweiterung der Infrastruktur hätten wir nicht diese „Sackgassen-Situation“. Bevorzug wurden – krass gesagt – nicht die Bürger-Interessen sondern die der Investoren. Stichwort: fehlender sozialer Neubau und aktuelle beachtliche Unterdeckung des Bedarfs.
    Machbar ist alles, wenn man Finanzmittel ausreichend hat. Hier wird diskutiert über Streichung der Straßensanierungskosten einerseits, andererseits fehlt die Sanierung und Ausbau der Fuß- und Radwege u.v.a.m.
    H-U war mal eine sehr wohlhabende Gemeinde, Spitzenposition in S-H. Heute großer Schuldenberg.
    Große Gewerbeflächen vergeben an Ausliefungsläger, Umschlagplätze, Filialen mit fernen Zentralen, die von den hier erbrachten Leistungen ertragsmässig profitieren. REWE wird, weil es in Hamburg funktioniert, auch das Online-Geschäft und Lieferdienst-System ausbauen hier im Ort, denn Reservefläche ist im Modell zu sehen – auf unseren Straßen und durch die Nachbarorte. Das Gewerbegebiet Nord wurde gestaltet ohne vernünftige ÖPNV-Anbindung. Es gilt die Bewältigung ggf. von Schichtbetrieb in den Unternehmen. Ein Beispiel von vielen: die Klinik. Sie setzen voraus, das Single, die dort arbeiten entweder mit dem Rad bei Wind und Wetter und Fußwege je nach Lage, min. ab Marktplatz Rhen hin und zurück zu alllen Zeiten gefälligst hinnehmen müssen. Sorry, aber das ist für mich gefühlte und gelebte Arroganz.
    Die Nachbargemeinden wachsen so wie H-U auch.
    Das heißt Durchgangsverkehr und Sanierung der Straßen und Wege durch H-U.
    Ich wünsche Ihnen von Herzen ein langes und glückliches Leben hier im Ort – eine Welt, die mir einfach zu klein scheint. Nur die Wohnkosten hier sind günstiger als in Hamburg. Deswegen wachsen die Orte in jeglicher Hinsicht.
    Nachteile, die daraus entstanden sind kann man ignorieren oder dafür kämpfen, daß einige Leute umdenken im Zeitalter, wo demnächst der autonome Straßenverkehr läuft nämlich über eine bessere vorhandene und nicht geplante Infrastruk, angepaßt an das 21. Jhrdt und nicht wie Anno 1910.
    Car-Sharing ist – leider – gescheitert, war aber einen ersten Versuch wert.
    Falls Sie an die Küste – so mal spontan – am Wochenende zu Badeorten in Mec-Pom wollen wünsche ich Ihnen eine Mitfahrgelegenheit bei Freuden im PKW (sofern vorhanden). Falls aber doch Fahrt per ÖPNV – freue ich mich dann über einen „Reisebericht“ von Ihnen sehr….besonders die Rückfahrt nach dem Abendessen am Zielort. Vergessen Sie dann bitte nicht Ihr Fahrrad mitzunehmen. Bei mir liegt ein Klapprad im Kofferraum – damit kann man vor Ort erkunden….der hier gibt es keine Sehenswürdigkeiten – die Alsterquelle kennt man und erzeugt nachweislich keine Besucherströme, fängt schon beim Parkplatz an. Nur am 1. Mai, wenn Mai-Käfersammeln angesagt ist in alter Tradition der FDP.
    Vermutlich reicht Ihnen im Sommer der Beckersbergsee und weil kein Interesse an Kulur, Sehenswürdigkeiten von Schlösser etc. in Mec-Pom wie gleichfalls Festspiele, u.a. in Eutin im Sommer. Bürgerhaus kann ja auch schön sein….wenn da mal was ist….
    Ansonsten: reisen bildet…. wußte schon Goethe…..der war aber nie hier…..reiste nicht per Rad sondern per Kutsche und auch nicht mit dem Wanderstab wie Handwerksgesellen. Ja, die gute alte Zeit…..als es in H-U noch keine Staus auf der Hamburger Straße oder Norderstedt Straße gab, wo Kinder dort spielen konnten……und kein Schulbus oder Helikopter-Eltern mit dem SUV zur KiTa und dann zum Job. Grüße aus „Absurdistan“ – das Buch kennen Sie ja auch schon.

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15. November 2018

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15. November 2018

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13. November 2018

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12. November 2018

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