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Seehofer zeichnet Henstedt-Ulzburg für vorbildliche Zuwanderer-Integration aus – 25.000 € für Sexualaufklärung für Flüchtlinge | Henstedt-Ulzburger
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Seehofer zeichnet Henstedt-Ulzburg für vorbildliche Zuwanderer-Integration aus – 25.000 € für Sexualaufklärung für Flüchtlinge

Bürgermeister Bauer bei der Preisverleihung in Berlin

Bürgermeister Bauer bei der Preisverleihung in Berlin

Überraschende Mitteilung aus der Bundeshauptstadt: Das Innenministerium hat am Nachmittag Henstedt-Ulzburg für eine vorbildliche Initiative der Zuwanderer-Integration“ ausgezeichnet.

Die Gemeinde hatte sich mit dem Projekt Talk about – Sexualität und Gender“ beim von der Bundesregierung durchgeführten Wettbewerb “Zusammenleben Hand in HandKommunen gestalten“ beworben, bekam dafür heute eine Urkunde und einen Geldpreis über 25.000 Euro. Neben Henstedt-Ulzburg zeichnete das Bundesinnenministerium 20 weitere Kommunen aus. Wie das Ministerium mitteilte, hatten sich deutschlandweit über 100 Gemeinden und Städte um die Geldpreise beworben. Neben vielen kleineren Kommunen wurden etwa auch Dortmund und München für besondere Integrationsprojekte ausgezeichnet. Der erstmals ausgelobte Wettbewerb soll zur Nachahmung guter Praxis anregen und die in der kommunalen Integrationsarbeit Tätigen in ihrer Arbeit ermutigen und stärken.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Staatssekretär Markus Kerber, aber auch der Mann, über den aktuell ganz Deutschland spricht, äußerte sich. Horst Seehofer anlässlich der Preisverleihung: Kommunen sind der Kern unseres Gemeinwesens. Sie nehmen ihre Verantwortung für das soziale Miteinander vor Ort wahr. Das zeigen nicht zuletzt die vielen kreativen Ideen und Konzepte, die im Rahmen des Bundeswettbewerbs eingereicht wurden.“

Dickes Lob also von ganz oben für die Flüchtlingsarbeit aus dem Rathaus, Gegenwind gibt es heute aber auch, und zwar von den eigenen Bürgern. Wie das Abendblatt berichtet, drohen Lohekamp-Anwohner mit Klage, sollten die Ortsentscheider an ihren Plänen für eine 52-Personen-Asylunterkunft am Ende der Lindenstraße festhalten. Anwohnerin Finja Böhme, die dort noch nicht all zu lange mit ihrer Familie wohnt: Wir fühlen uns überrumpelt. Ende des letzten Jahres kam es an die Öffentlichkeit, dass der Bebauungsplan geändert werden soll. Die Vorgaben, an die wir uns noch halten mussten, sind komplett ausgehebelt worden.“

cm

2. Juli 2018

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