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Kein Tropfen Regen bei der Kunst- und Kulturwoche | Henstedt-Ulzburger
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Kein Tropfen Regen bei der Kunst- und Kulturwoche

 Ingrid Wacker, 4. v. lks. mit den alten und derzeitigen Kümmerern

Ingrid Wacker, 4. v. lks. mit den alten und derzeitigen Kümmerern

Mit einem Rückblick auf die letzten zehn Jahre und einem stimmungsvollen Konzert endete am Wochenende die Jubiläums-Kunst- und Kulturwoche Henstedt-Ulzburg (KuKuHU), die unter dem Motto „Kreuz und quer, Musik und mehr“ stand.

Bürgervorsteher Dr. Dietmar Kahle dankte der Vorsitzenden Ingrid Wacker und den Kümmerern im Namen der Gemeinde: „Die Veranstaltungen, die ich besucht habe, waren alle von hoher Qualität und schön war es in diesem Jahr, dass kein einziger Tropfen Regen vom Himmel fiel! Bewegt sich bei den Veranstaltungen noch etwas? Die Antwort ist ja“, meinte er, bedauerte jedoch, dass Hof Hörnerkamp im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung steht. Auch Christian Röpkes von HU-Marketing, die auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft hatten, war voll lobender Dankesworte an das Organisationsteam.

Irina Kolesnikova und Sebastian Hubert aus Hamburg erfreuten das etwa 60köpfige Publikum – unter ihnen auch Bürgermeister Stefan Bauer und HUM-Vorsitzender Hans-Jürgen Schikofsky mit ihren Frauen – mit einem kurzweiligen vierhändigen Klavierkonzert. Das Rondo a-Dur von Franz Schubert, „Ma mère l’oye“ (Mutter Gans) von Maurice Ravel und zwei ungarischen Tänzen von Johannes Brahms erklangen.

Ingrid Wacker und ihr Helferteam waren glücklich nach dieser Woche, „auch wenn es anstrengend war“. Da gab es passend für sie noch den neuesten Hit von Jochen Schefe und Hans-Jürgen Bebensee „Total kaputt. Die Vorsitzende zog ein positives Fazit mit gut besuchten Veranstaltungen, wie das im Bürgerhaus stattgefundene sechsstündige Jubiläumskonzert mit acht Ensembles, einem großen Chorkonzert in der Kreuzkirche und natürlich am ersten Tag auf Hof Hörnerkamp das Konzert mit Andrew Murphy, bei dessen Songs ganz besonders die Frauen Gänsehautfeeling bekommen hätten. Sie berichtete in einem Rückblick von 400 unterschiedlichen Künstlern, 125 Veranstaltungsorten, insgesamt 30 „Kümmerern“ (den Namen erfand übrigens Jochen Schefe), 1000 Einzelveranstaltungen und etwa 160 Sponsoren innerhalb der zehn Jahre und erinnerte an die kleine Gründungveranstaltung am 24. November 2008 mit Angelika Dubber und ihr selbst. „Wenn ich unbedingt mit dem Kopf durch die Wand wollte, hat man mir Hammer und Meißel gegeben. Inzwischen haben wir aber auch in den zehn Jahren aus unseren Fehlern gelernt. Solange mir alle Kümmerer zur Seite stehen, werde ich noch eine Weile weitermachen, ich denke, die nächsten fünf Jahre“, schmunzelte sie. „Stolz sind wir darauf, dass auch weiterhin jeder in den Genuss dieser Veranstaltungen kommen kann, denn alles ist umsonst und so wird die nächste KuKuHU, für die die Planungen im Spätsommer beginnen, wieder pünktlich am Pfingsmontag 2019 auf dem Götzberg starten!“

Jochen Schefe und Hans-Jürgen Bebensee sprachen den Helfern und Gästen aus dem Herzen mit ihrem plattdeutschen Song „Mi geiht dat good“ und am Ende gab es nach den vielen Dankesworten rote Rosen für die jetzigen und ehemaligen Kümmerer und für die Gäste den heiß erwarteten „KuKuHU-Song“ von Hans-Jürgen Bebensee und Jochen Schefe.

eli

28. Mai 2018

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