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Lohering und Eschenweg: Rentnern werden Mercedes geklaut | Henstedt-Ulzburger
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Lohering und Eschenweg: Rentnern werden Mercedes geklaut

In der vergangenen Nacht ist es in Henstedt-Ulzburg zum Diebstahl zweier hochwertiger Mercedes-Geländewagen gekommen.

Bislang unbekannte Täter entwendeten im Lohering den am Fahrbahnrand geparkten braunen Mercedes ML 350 eines 80-jährigen Ratzeburgers. Auch im Eschenweg schlugen die Diebe zu. Vom Fahrbahnrand stahlen sie den schwarzen Mercedes ML 350 einer 64-Jährigen aus Niedersachsen.

Der Wert der beiden Autos dürfte jeweils ungefähr im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

Die Kriminalpolizei Norderstedt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an den benannten Tatorten verdächtige Personen oder Autos bemerkt haben. Hinweise nehmen die Beamten unter 040 52806-0 entgegen.

ots

23. Mai 2018

6 Kommentare zu "Lohering und Eschenweg: Rentnern werden Mercedes geklaut"

  1. Heinrich Winckelmann sagt:

    … mal so nebenbei. Warum werden in dem Artikel die Einkommensbezeichnunger der Bestohlenen erwähnt. Um aufzuzeigen, dass sich diese teure Fahrzeuge leisten können ? Also in unserer Gesellschaft “ überversorgt“ sind ?
    So etwas nennt man nach dem erweiterten Rassismusbegriff heutzutage ( Alters – ) Rassismus.

    • C. Ipsen sagt:

      Herr Winckelmann, das ist wohl eine Frage des Blickwinkels.
      Dass unsere Gesellschaft überversorgt ist, ist Ihre Interpretation.
      Vllt. haben diese Rentner auch ein Leben lang auf diese Wagen gespart und nun wurde Ihnen das wertvollste, dass sie besitzen, gestohlen.
      Und es gibt Menschen, die mit 80jährigen mehr Mitgefühl haben als mit 25jährigen,
      denen ein teures Auto gestohlen wird.

      • Heinrich Winckelmann sagt:

        Da haben sie mich wohl einigermaßen missverstanden.
        Ich habe nicht gesagt, dass unsere Rentner überversorgt sind. Das impliziert jedoch eine Headline “ Rentner werden Mercedes geklaut „.
        Wobei es sich hier zudem noch um falsches Deutsch handelt. Es handelt sich um zwei Bestohlene und zwei Mercedes-Fahrzeuge. Also ist die Mehrzahl auch bei den Fahrzeugen angezeigt.

        Ich halte es für diskriminierend, dass alte Menschen immer als Rentner bezeichnet werden. Ich definiere mich nicht über die Art meiner Einkünfte. Einer der Bestohlenen könnte ein freiberuflicher Schriftstelle – ohne Rente – sein. Ich z.B. definiere mich lieber als Autor/ Bonvivant ( Lebemann) & Privatgelehrter. Meine Alterseinkünfte gehen niemanden etwas an. Ich möchte auch nicht, dass ich in einer Fremdbezeichnung als nur Bezieher einer jahrzehntelang eingezahlten Versicherungsleistung definiert werde.

  2. Oliver Blau sagt:

    @Herr Winckelmann: Ihr Beitrag ist bezeichnend. Warum nur beklagen so viele, dass sie als ältere Menschen diskriminiert werden? Auch wenn Sie recht damit haben mögen, dass das Alter der Beklauten im Sachverhalt überhaupt keine Rolle spielt, reagieren sie sofort anprangernd. Haben Sie das Gefühl, dass Rentner in Gesellschaft und Medien als „überversorgt“ wahrgenommen werden? Ich lese vielmehr über Rentner, die in Altersarmut leben, als das Gegenteil (was auch ein echtes Problem ist, und noch mehr dazu wird). Das Sie aber Rentner als „Rasse“ einstufen, ist ungewöhnlich – oder wie sonst soll man Ihren „Rassismus“-Vorwurf verstehen? Nehme an, dass Sie Bezug auf Interviews mancher Promis nehmen. Der Begriff an sich wird aber eigentlich nicht mehr verwendet, weil er schlichtweg falsch ist, es sei denn, jemand will auf Krawallbasis kommunizieren. Zudem bezeichnet der Begriff Rentner im Volksmund Menschen, die nach Ihrer Zeit im Berufsleben in den nächsten Lebensabschnitt übergegangen sind, ob nun als tatsächliche Rentner, Privatier oder sonstwas, spielt dabei keine explizite Rolle. Inhaltlich haben sie, wie oben geschrieben, recht. Weder Alter, noch Familienstand oder gar tatsächlich Rasse spielen in solchen Meldungen eine Rolle, man kann sie also weglassen. Schließlich sollte der Fokus auf die kriminelle Handlung fokussiert werden, und bei den Lesern eine „Obacht“-Haltung auslösen.

  3. Heinrich Winckelmann sagt:

    Ich reagiere nicht anprangernd, sondern feststellend. Sie sollten sich einmal mit dem Begriff des “ Prangers “ beschäftigen. Der Pranger war eine öffentliche entwürdigende Strafmaßnahme. Ja, ich habe das Gefühl, dass Seniorinnen & Senioren in unserer Gesellschaft nicht selten entwürdigend behandelt bzw bezeichnet werden. In Wikipedia können sie den Begriff des “ erweiterten Rassismus “ anschauen. Ich habe ihn nicht erfunden. Mit diesem Begriff werden heutzutage umfassend Minderheiten bezeichnet, die mehr oder weniger diskriminiert werden. Werde ich jetzt von ihnen dafür diskriminiert, dass ich einen modernen Begriff der Gesellschaftswissenschaften benutze ?

  4. Die schönste Bezeichnung für Seniorinnen und Senioren ist „Best Ager“.
    Das ist weit weg von jeder Diskriminierung.

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