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Stau-Ampel soll Verkehr aus dem Rhen raushalten – Schulleiterin Schulze schon jetzt auf 180 | Henstedt-Ulzburger
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Stau-Ampel soll Verkehr aus dem Rhen raushalten – Schulleiterin Schulze schon jetzt auf 180

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Einstimmig angenommener CDU-Antrag mit eingezeichneter Ampelstau-Überholspur

Der Verkehr wird immer mehr, die Vorschläge Autos und LKWs aus den Ortsteilen herauszuhalten immer radikaler. Einstimmig haben die Ortspolitiker am Montag gefordert, das Hineinfahren in den Ortsteil Rhen aus Richtung Henstedt noch schwerer zu machen, als es jetzt schon ist.

Nach den Vorstellungen aller Parteien soll die Ampel an der Kreuzung Norderstedter Straße/Kiefernweg für Rhen-Abbieger noch länger rot zeigen. Ziel der Maßnahme: Autofahrer dazu zu bewegen, einen großen Bogen um den Ortsteil zu machen. Dabei ist den Ortspolitikern klar, dass eine Ampel, die Dauerrot zeigt, für lange Autoschlangen sowie Behinderungen sorgen könnte. Deswegen soll die Norderstedter Straße entlang des Kreuzungsbereichs eine zweite Spur bekommen. CDU-Gemeinderat Jens Müller am Montag im Ratssaal: „Damit der Durchgangsverkehr an den haltenden Fahrzeugen vorbeikommen kann.“

Die Idee, dem Verkehr durch noch längere Rotphasen an der Kreuzung das Abbiegen zu vermiesen und zum Weiterfahren Richtung Hamburger Straße zu bewegen, ist nicht neu, kam jetzt in einem parteiübergreifenden Arbeitskreis wieder auf den Vorschlagstisch und wurde am Montag von der CDU im Umwelt- und Planungsausschuss beantragt und ohne Gegenstimmen angenommen.

Ob der Plan jemals Wirklichkeit wird, steht allerdings in den Sternen. Mit Widerstand ist jedenfalls zu rechnen. Christiane Schulze, Rektorin der Grundschule Rhen, schilderte den HU-Nachrichten heute ihr Erlebnis an der Kreuzung auf dem Weg zur Arbeit. Die Schulleiterin: „Der Nikolaus hat doch tatsächlich vielen Henstedt-Ulzburgern ein großes Geschenk gemacht 🙁: Die Ampel an der Kreuzung Kiefernweg – Norderstedter Straße ist wieder in Betrieb….. und es staut sich. Heute Morgen durfte ich 3x eine Rotphase abwarten, bis ich endlich aus Richtung Norden links nach Rhen abbiegen durfte. In der gesamten Zeit kam ein einziges Auto aus dem Kiefernweg, das in Richtung Norden die Norderstedter Straße befahren wollte. Was für eine Energieverschwendung!!!!! In der Zeit, in der die Ampel defekt war, gab es weder Staus noch Wartezeiten. Eine Bedarfsampel für Fußgänger und Radfahrer an dieser Stelle wäre aus meiner Sicht sinnvoll.“

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7. Dezember 2017

41 Kommentare zu "Stau-Ampel soll Verkehr aus dem Rhen raushalten – Schulleiterin Schulze schon jetzt auf 180"

  1. Die FDP kann im Ausschuss leider nicht abstimmen. Wir sind gegen diese Ampel. Die Bedarfsampel ist das Mittel der Wahl. Das wurde klar bewiesen. Es muss endlich Schluss sein mit dieser Erziehungspolitik!
    Klaus-Peter Eberhard
    Fraktionsvorsitzender FDP H-U

  2. Westermann sagt:

    Vielleicht wäre an dieser Stelle mal eine messstelle für co2 und feinstaub sinnvoll um aufzuzeigen, wie der Stau dann zu hohen Belastungen führt. Dann wäre es mal interessant, wie man vor diesem Hintergrund über eine so unsinnige verkehrsbehinderung denkt. Achtung Ironie: Wieder eine Entscheidungen im Sinne des Leitbildes Gemeinde im Grünen!

  3. Jens Daberkow sagt:

    Ein guter Gedanke der Politik ,wenn jetzt noch Hinweisschilder zur Ampelschaltung und eine Empfehlung zur Umfahrung des Rhens gibt wäre es eine gute kurzfristige Maßnahme .
    Langfristig wäre ein Umbau der Kreuzung und der Norderstedterstrasse zur 30er Zone.
    Tempo 30 wäre auch jetzt schon möglich im Bereich der Kirche

  4. Westermann sagt:

    Ein Kreisverkehr statt Ampel wäre mein Vorschlag!

  5. Thomas Kunz sagt:

    Ich gebe Frau Schulze recht, in der Zeit in der die Ampel abgeschaltet war kam es kaum zu Staubildung. Der Verkehr floss reibungslos. Heute morgen staute sich der Verkehr schon vor der Einmündung Dammstücken und am Nachmittag ab dem Schäferkampsweg in Richtung Kiefernweg. Ein graus für alle die von außerhalb kommen und auf dem Rhen arbeiten. Ich fände einen Kreisel weitaus sinnvoller als sine Ampel die vorsätzlich einen Stau verursacht. Durch die Kitas und der Kirche sollte sich zur Verkehrsberuhigung die Norderstedter Straße durchaus auf 30 km/h in diesem Bereich herunterregeln lassen.

  6. Peter Pfefferkorn sagt:

    „Autos aus Ortsteilen heraushalten“: ernsthaft!?
    Wer benutzt denn diese Strecke tatsächlich für eine Durchfahrt, also eine Abkürzung? Wohl kaum jemand. Bleiben also nur noch Fahrer übrig, die auf dem Rhen wohnen, arbeiten, soziale Kontakte pflegen, einkaufen – kurz: dort zu tun haben, den Rhen als Ziel haben. Auf dem Rhen steht der größte Wochenmarkt der Gemeinde, dort sind Geschäfte, Imbisse, Kita und Schule, ein Krankenhaus…
    Wer sollte wirklich wollen, daß die Zufahrt zu einem ganzen Ortsteil zielgerichtet „vermiest“ wird? Diejenigen müßten sich dann auch für die Zerstörung der Wirtschaftsstruktur des ganzen Rhen verantworten.

    • Lennart sagt:

      Das die Strecke keiner als Durchfahrt nimmt würde ich jetzt nicht so sagen. Gleich im Anschluss kommt die Schleswig Holstein Straße und da wollen viele hin.

      Ich kann das Argument der Politiker verstehen, den Verkehr aus den Ortschaft rauszuhalten. Nur leider ist es nicht die beste Lösung.

    • Dirk Barckmann sagt:

      “ … Wer benutzt denn diese Strecke tatsächlich für eine Durchfahrt … “ Fast alle!

  7. Dirk Barckmann sagt:

    Wenn das so wirklich gewollt ist zweifle ich wirklich am gesunden Menschenverstand der Verkehrsplaner. Ampel aus… reibungsloser Verkehr. Ampel an… ewiger Rückstau, auch für die, die in den Kiefenweg wollen. Gemeinde im Grünen? Gemeinde im gewollten Stau, da brauch es keine Dieselskandale oder REWE-Laster.

  8. Dirk Barckmann sagt:

    Durchgangsverkehr aus dem Rhen raushalten? Und dann? Eine noch verstopftere Hamburger Straße… Bravo, wir haben echte Leuchten am Start!

  9. Bernd Utecht sagt:

    Waren wir auf der gleichen Ausschusssitzung? Entweder zu kurz dargestellt oder absichtlich, damit wieder eine widersinnige Diskussion geführt wird.

  10. Bernd Utecht sagt:

    Herr Meeder, was verstehen Sie am Begriff “ Prüfauftrag“ nicht?

    • Stephan Holowaty sagt:

      Herr Utecht, ein „Prüfauftrag“ ist eine klare politische Aussage. Das wissen Sie, Sie sind lange genug für die SPD „im Geschäft“.

  11. Ist das ein erster Ansatz, sich Netto-LKWs (immer) und bei A7-Stau (oft) auch Rewe-LKW bzw. den Ausweichverkehr vom Hals zu halten? Noch könnte man ursachengerecht umsteuern…

  12. Dirk Barckmann sagt:

    Das waren dann mal 4 Rotphasen heute morgen … Ach und weiter auf den Kiefernweg sind im Schnitt 3-4 Fahrzeuge. Alle anderen weiter auf Kurs Norderstedter … Jo.. eine Wahnsinns-Idee! Freue mich auf den ersten Kranken- oder Feuerwehr-Wagen, der sich an hunderten Metern Rückstau vorbei auf der Gegenfahrbahn seinen Weg bahnt …

    • H. Sazmann sagt:

      „Alle anderen weiter auf Kurs Norderstedter “

      Ist der Rhen im Frühverkehr Ziel so vieler Menschen oder ist das vorwiegend Durchgangsverkehr? Bis sich Autofahrer auf neue Wege einstellen, dauert es meist einige Zeit.

      „Freue mich auf den ersten Kranken- oder Feuerwehr-Wagen, der sich an hunderten Metern Rückstau vorbei auf der Gegenfahrbahn seinen Weg bahnt …“

      Das ist in Hamburg üblich und ich kann Ihnen versichern: wir leben noch 😉

      • Dirk Barckmann sagt:

        „… „Alle anderen weiter auf Kurs Norderstedter “

        Ist der Rhen im Frühverkehr Ziel so vieler Menschen oder ist das vorwiegend Durchgangsverkehr? Bis sich Autofahrer auf neue Wege einstellen, dauert es meist einige Zeit. …“

        Also in den 17 Jahren, die ich hier wohne ist es Durchgangsverkehr, was sonst? Neue Wege? Ich bitte Sie …

  13. Rolf Michelsen sagt:

    Es würde mich nicht überraschen, wenn NETTO und REWE voll in Betrieb gehen, daß dann viele Mitarbeiter auf dem Weg zur und von der Arbeit, um den Stau auf der Hamburger Straße in HU zu umfahren, dann über den Rhen ausweichen. Zahlreiche REWE-Kräfte kommen über die S-H-Straße jetzt noch zum Ziel Oststraße. Ferner dürfte doch bekannt sein, daß viele Fahrzeuge schon den Wilstedter Weg an der Para-Klinik entlang als eine Stufe der Umgehung von Staus nutzen.
    Ohne Ampel an der Kreuzung hat es wundervoll funktioniert. Die Praxis hat doch gezeigt, daß es dort ohne Ampel geht. Aber, eine Druckknopfampel für Radfaher und Fußgänger muss sein !!!
    Die Staus in HU auf der Hamburger Straße werden immer länger und öfter. Die Enden liegen jetzt schon oftmals Höhe Kadener Chaussee (und weiter gen Norderstedt) oder Gutenbergstraße. Die Zeiten an der Kreuzung Hamburger Straße / LIndenstraße/Lindenhof reichen für den Nord-Süd-Durchgang nicht aus. Tragisch für alle LInksabbieger ohne Ampel aus den Seitenstraßen oder Parkflächen vor der Ladenzeile bei der VHS bei An- oder Abfahrt. Bus und Ver- und Entsorgungsfahrzeuge verstärken die Staus.
    Und wer fährt dann bei diesem Wetter so wie heute freudig mit dem Rad ?

  14. Dirk Barckmann sagt:

    Und dann soll Wagenhuber fleissig bebaut werden. Ja glaubt denn irgendwer, dass künftige Anwohner nicht durch den Rhen ins Gewerbegebiet fahren, wenn sie einmal auf der Hamburger im Stau gestanden haben? Und wenn ich dann lese „..CDU-Gemeinderat Jens Müller am Montag im Ratssaal: „Damit der Durchgangsverkehr an den haltenden Fahrzeugen vorbeikommen kann. …“ Ja nee, is klar (Zitat Atze Schröder) Wir haben es ja … Wie gesagt waren es pro Grünphase rund 4 Fahrzeuge zum Kiefernweg. Für die eine extra Spur? Abenteuerlich, was hier schon wieder abgeht. Ampel aus oder Bedarfsdrücker und es rollt. Ach so … das soll es ja nicht …

  15. Hauke Tiedgen sagt:

    Ich glaube, dass fast alle Einwohner, die nördlich des Rhens leben, und die Strecke zur Arbeit Richtung Süden nutzen, es genau wie Frau Schulze sehen. Diese Ampel ist ein absolutes Verkehrshindernis und eigentlich auch unnütz. Denn bei beim Nutzen der Alternativstrecke über den Kiefernweg und die Hamburger Strasse, um zur SH-Straße zu gelangen, muss man statt 4 Ampeln 7 Ampeln passieren und zweimal links abbiegen. Man kommt also vom Regen in die Traufe, stellt sich deshalb geduldig in die Schlange bei Rohlfing und verstopft damit auch noch wegen der zu kurzen Linksabbiegerspur die Alternativstrecke. Dieses Verkehrkonzept ist wirklich ein Schildbürgerstreich. Wieviele Fahzeuge nutzen denn die Alternativstrecke überhaupt?

    Ich habe Verständnis für die Bewohner des Rhens, die den Verkehr aus dem Ort heraushalten wollen, das will natürlich jeder. Aber genauso können die Henstedter verlangen, dass durch eine Ampel am Dammstücken der Verkehr aus Henstedt herausgehalten wird. Ich kann dieses Privileg nicht nachvollziehen.

    Wir leben nun mal in einer zersiedelten Schlafgemeinde, deren Bewohner zu einem wesentlichen Teil Richtung Hamburg pendeln müssen. Hier muss für alle Bewohner eine Balance zwischen Wohnen und Arbeit gefunden werden, aber diese Balance ist meines Erachtens durch eine unsinnige Abschottung der Norderstedter Straße nicht gegeben.
    Diese Verbindung zur SH-Straße stellt nun mal eine wesentliche Verkehrsachse auf dem Weg nach Hamburg dar.

    Denn

    • Dirk Barckmann sagt:

      Auch hier … TOP!

    • H. Sazmann sagt:

      „Hier muss für alle Bewohner eine Balance zwischen Wohnen und Arbeit gefunden werden, aber diese Balance ist meines Erachtens durch eine unsinnige Abschottung der Norderstedter Straße nicht gegeben.“

      Wie groß ist denn ganz konkret der Zeitverlust für Autofahrer aus Richtung Norden, wenn nicht mehr durch den Rhen gefahren wird?

      • Dirk Barckmann sagt:

        Es geht doch hier nicht allein um den Zeitverlust, das müssen sie doch auch schon rausgelesen haben.

        • H. Sazmann sagt:

          Um was denn dann? Die Norderstedter Str. ist einer von vielen Wegen nach Hamburg. Ist es ernsthaft ein Argument, dass man über die Hamburger „zweimal links abbiegen“ müsse? Oder dass das Heraushalten von Durchgangsverkehr aus einem Wohngebiet – und dann auch noch direkt an zwei Kindergärten und einer Grundschule vorbei – doof ist?

          Der Rhen hat – im Gegensatz zu Henstedt – eine hervorragend ausgebaute Umgehungsstraße über Kiefernweg, Ulzburger, SH-Straße, die nicht mitten durch Wohngebiete und die Schulwege von Grundschulkindern führt.

          Wenn Sie jetzt sagen: der Weg „außenrum“ dauert 10 Minuten länger, dann wird man mit einer Verkehrssteuerung durch die Ampel nicht weit kommen. Sind es aber nur 2-3 Minuten, dann ist die Ampel vielleicht ganz clever. Es ist offenbar gerade Ziel der Änderung, den Weg durch den Rhen langsamer zu machen, um damit den Durchgangsverkehr zu verlagern. Wenn man nach einem halben Jahr mal nachschaut und feststellt, dass der Durchgangsverkehr unverändert da ist, dann ist die Idee natürlich gefloppt – Ziel nicht erreicht und Fahrtzeit der Autofahrer unnötig verlängert. Aber soweit ist man doch gar nicht.

          • H. Sazmann sagt:

            PS:

            Eine andere/zusätzliche Möglichkeit wäre, auf der Norderstedter Straße soweit es geht Tempo 30 anzuordnen. Durch die Kindergärten und Schulen direkt an der Straße sollte das nunmehr relativ einfach gehen. Gegebenenfalls müsste man sehen, wie man die Beschränkung durch geeignete Kontrollen durchsetzt.

            https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LA/neueste-aenderungen-der-strassenverkehrs-ordnung.html

          • Dirk Barckmann sagt:

            “ … eine hervorragend ausgebaute Umgehungsstraße über Kiefernweg, Ulzburger … “ Das mag ja sein, nur was erwartet einen nach dem Kiefenweg? Eine ebenso zugestandene Ulzburger. Bravo! Auch egal… Befürworter einer solchen Stauampel werden immer einen Grund finden dies schön zu reden.

          • Jan Kirmse sagt:

            Herr Sazmann, in einem Punkt haben Sie nicht ganz recht. Die „hervorragend ausgebaute Umgehungsstraße“ hat einen Haken: die Kreuzung Hamburger Str / SH-Str ist völlig überlastet. Aus Ulzburg kommend ist der Linksabbieger auf die SH-Str zu Stoßzeiten dermaßen überlastet, daß dadurch sogar der Geradeausverkehr nach Norderstedt behindert wird. Würden jetzt auch noch diejenigen dazu kommen, die über den Rhen fahren, wäre das Chaos perfekt. Bevor man also Überlegungen anstellt, wie man Verkehr vom Rhen fernhalten kann, müßte man sich erstmal damit befassen, die Umgehungsstrecke entsprechend zu ertüchtigen. Ein Konzept wie die Kreuzung SH-Str / Segeberger Chaussee wäre wohl sinnvoll, aber ob die Kosten gerechtfertigt wären… Obendrein liegt das ja nicht mal auf Henstedt-Ulzburger Boden.

            • H. Sazmann sagt:

              „Die „hervorragend ausgebaute Umgehungsstraße“ hat einen Haken: die Kreuzung Hamburger Str / SH-Str ist völlig überlastet. “

              Ich sehe da keinen Widerspruch. Die de-facto Westumgehung Rhen ist in einem weitgehend überbreiten Querschnitt hergestellt, hat kaum bis gar keine Anliegerzufahrten und verläuft quasi in engstmöglichem Abstand zum Rhen. Dass sie trotzdem überlastet ist, spricht ja nicht gegen den Ausbauzustand.

              Die Argumentation mit einer überlasteten Hauptstraße finde ich insgesamt etwas grenzwertig. Natürlich würde man auch den Stau auf der Hamburger Str. kurzfristig etwas abmildern können, wenn die Wohnstraßen für den Autoverkehr attraktiver würden. Mit einem Parkverbot auf der Fahrbahn entlang Usedomer Str./Kirchweg usw. wäre das Wohngebiet eine tolle und attraktive Entlastung zur Hamburger Straße. Die verengte Fahrbahn in der Jahnstraße könnte man auch zurückbauen, damit der Stau östlich durchs Wohngebiet umfahren werden kann. Das will man natürlich alles nicht. Der Konflikt ist aber doch der gleiche: Es ist Absicht, den Durchgangsverkehr aus bestimmten Straßen herauszuhalten, zu denen es die Anwohner weniger belastende Alternativen gibt. Dafür wird der eine Weg voller Absicht unattraktiver gemacht. An der einen Stelle durch geparkte Anwohnerautos, die die Straße enger machen, dann weiter durch eine Fahrbahnverengung und am Rhen nun durch die Ampelschaltung.

              „Bevor man also Überlegungen anstellt, wie man Verkehr vom Rhen fernhalten kann, müßte man sich erstmal damit befassen, die Umgehungsstrecke entsprechend zu ertüchtigen.“

              Gut, woran liegt’s denn? Ließe sich über veränderte Schaltzeiten am KP SH-Straße/Ulzburger Straße etwas drehen? Und ist nicht der KP Norderstedter Str/SH-Straße so aufgebaut, dass hier die Freigabezeit für die Norderstedter Str. ziemlich kurz ist? Gab es da keinen Stau vor der Ampel, als der Zufluss von Henstedt her noch uneingeschränkt möglich war?

              • H. Sazmann sagt:

                PS:

                Wie lang braucht man denn nun länger über den Kiefernweg? Das ist aus meiner Sicht für die Abwägung „Anwohner Rhen“ vs. „Durchfahrer“ ein ganz wichtiger Punkt.

              • K. Gerlach sagt:

                Zeitdifferenz während der Sperrung für die Bauarbeiten bei Wagenhuber 12 min bis 16 min.

  16. Lutz Scharf sagt:

    Die Frage, warum es überhaupt zu Stoßzeiten zu Stau´s in der Gemeinde kommt, ist doch Folgende…die meisten Menschen sind nicht aus Jux und Dollerei mit dem Auto unterwegs, sondern fahren zur oder kommen von der Arbeit…das sind diejenigen Menschen, die das Bruttosozialprodukt steigern, das sind diejenigen Menschen, die durch Steuern direkt oder indirekt einen Teil der Gemeindekasse füllen, aus der unter anderem auch die Aufwandsentschädigungen der Politiker im Ort finanziert werden, jenen gewählten Politikern, die dem Wohl der Bürger der Gemeinde verpflichtet sind, aber mit der …den Verkehr aus dem Ortsteil Rhen raushalten Politik…genau das Gegenteil tun.

    Die Bürger sind es satt, fremdbestimmt zu werden.

    Was passiert denn wirklich, wenn der Verkehr aus dem Rhen herausgehalten wird…Ortskundige benutzen vermehrt Schleichwege…ortsunkundige stellen sich trotzdem in die Rotschlange an oder benutzen die Hamburger Straße. Es sind halt viele Menschen zu bestimmten Zeiten unterwegs, nicht weil sie es wollen, sondern weil sie es müssen. Der Verkehr wird auf der schon ohnehin überlasteten Hamburger Straße zunehmen, die Lebensqualität in den anderen Ortsteilen abnehmen und auf dem Rhen nicht unbedingt zunehmen. Verlierer sind wir in diesem Fall alle.

    Das der Verkehr ohne Ampel besser fließen kann, haben die letzten Monate bewiesen und mit einer Bedarfsampel für Fußgänger, Fahrradfahrern und Schülern wäre allen geholfen. Egal wo man in Henstedt-Ulzburg wohnt…mal hat man mehr und manchmal weniger Verkehr vor der Haustür. Verwenden Sie Steuergelder sinnvoll, denn es sind auch meine dabei und der vieler, vieler Verkehrsteilnehmer der Gemeinde. Forcieren Sie Projekte wie eine anständige Ortsumgehung und stoppen Sie Projekte wie z.B. eine Verbreiterung der Norderstedter Straße um Autofahren das Leben noch schwerer zu machen. Halten Sie den Durchgangsverkehr aus den Orten heraus, dann haben Sie im Ort nur noch den Bedarfsverkehr und in der Konsequenz eine höhere Lebensqualität nicht nur auf dem Rhen

    • H. Sazmann sagt:

      „die meisten Menschen sind nicht aus Jux und Dollerei mit dem Auto unterwegs“

      Das bezweifelt niemand. Sie können ja auch weiter Auto fahren. Billigen Sie aber doch einfach anderen zu, dass sie sich vom Autoverkehr belastet fühlen. Anlieger des Rhens zum Beispiel. Oder Schulkinder, die die Norderstedter Straße queren müssen. Also muss hier ein Kompromiss gefunden werden. Das wird nicht klappen, wenn Sie anderen Menschen unterstellen, die Ampelschaltung aus Jux und Tollerei zum Gängeln der Autofahrer ändern zu wollen. Können Sie natürlich machen, Ihre Gedankenwelt passt dann aber eben nicht mehr ganz zur Realität.

  17. Kurt Göttsch sagt:

    Der Antrag lautet:
    Die Verwaltung (wird ) mit der Prüfung, Planung und Kostenermittlung von verkehrstechnischen Anpassungsmöglichkeiten im Verlauf der Norderstedter Straße / Kiefernweg ( beauftragt) und ( hat ) insbesondere die Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes im Einmündungsbereich Dammstücken / Norderstedter Straße sowie die Verbreiterung der Norderstedter Straße im Übergangsbereich zum Kiefernweg um eine weitere Spur zu prüfen
    Stimmen dafür : 8 / eine BFB Enthaltung.

    Auf Befragung des Vorsitzenden im Ausschuss erklärte die FDP ( Herr Eberhardt) – obwohl wegen mangelnder Wählerstimmen bei der letzten Wahl 2013 nicht stimmberechtigt- wenn wir hätten mitstimmen dürfen : Die FDP stimmt dem Antrag zu.

    Wortbeiträge in der von Herrn Eberhardt genannten Art habe ich nicht gehört, sie wurden auch nicht gemacht.
    Insofern verstehe ich seine oben gemachten Bemerkungen nicht – vorsichtig formuliert.

    Zum Hintergrund:
    Der Antrag ist zurückzuführen auf die Vorlage des Verkehrsgutachtens aus 2014 (!!,) auf Diskussionen in den Einwohnerversammlungen im Januar 2015 (!!) und im Arbeitskreis des Umwelt- und Planungsausschusses vom Juli 2015 (!!) .
    Letztlich auch auf die Diskussionen des Arbeitskreises „Runder Tisch – Verkehrliche Gesamtbetrachtung Ortsteil Rhen“ aus Juli 2017, dem auch Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhen und der ADFC angehörten.

    Es geht schlicht um die verkehrliche Entlastung des Ortsteiles Rhen ,die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Reduzierung von Lärmquellen.

    Alle Fraktionen ( auch die FDP !!! ) haben sich in dem AK Rhen im Sommer 2017 dafür ausgesprochen , dass die Entlastung des Ortsteiles Rhen auch unter Verdrängung des Durchgangsverkehrs von der Norderstedter Straße auf die weniger angebauten Straßen Kiefernweg und Ulzburger Straße (L 326) im Fokus der politischen Fraktionen steht.

    Ich habe in der Sitzung erklärt, dass nach fast 4 Jahren Diskussionen über das Gutachten jetzt mal mit Umsetzungen begonnen werden muss. Politik und Verwaltung machen sich sonst unglaubwürdig.

    Die in der letzten Sitzung beschlossene Maßnahme ist aber nur ein Teilaspekt
    Fest steht – bezogen auf den Rhen – auch, das weitere Maßnahmen der Verkehrsberuhigung / -entlastung erforderlich sind, dazu hat die Verwaltung im Juli im AK Rhen Aufträge bekommen.

    Für die Wilstedter Straße sieht der Arbeitskreis Klärungsbedarf zur Herab-, Umstufung des sogenannten G1K-Weges (Gemeindeverbindungsweg 1. Klasse) sowie zu einer möglichen Umlenkung des Verkehrs von der Wilstedter Straße über die Straße Am Brüderhof ( von Tangstedt kommend und hingehend ) auf resp. über die Schleswig-Holstein-Straße.

    Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Verkehrsstrukturkonzept sind von Anliegern zahlreiche Anregungen und Einwendungen eingebracht worden, die mit in die weiteren Beratungen einzubeziehen sind.
    •Einrichten einer 30-Km-Zone Norderstedter Straße vor Kita/Schule
    •Durchfahrtsverbot für Schwerlastverkehre
    •Einbahnstraßenregelung
    •Teilschließung für den Kfz-Verkehr

    Und natürlich gehört auch eine Forderung eines kreisel Hamburger Straße/ Kieferweg am betonwerk untersucht.

    Auf weitere Aufträge und Untersuchungen will ich jetzt gar nicht näher eingehen.Vieles ist nachzulesen im Verkehgrsgutachten / Protokolle der Einwohnerversammlung etc.

    Ich hoffe, dass alle Aufträge jetzt auch zeitnah abgearbeitet werden, damit wir endlich ein Gesamtkonzept für den Rhen beraten und beschließen können.

    • Westermann sagt:

      Verkehr aus dem Ort verdrängen ist ein gutes Stichwort, mal sehen, welche tollen Ideen die Politik hat, um den überörtlichen Verkehr von der Hamburger Straße zu verdrängen wenn erstmal Netto und Rewe dabei sind….

  18. Bruno Kalenberg sagt:

    Nur weil ich ein Auto habe, habe ich kein Anrecht auf eine ungehinderte, staufreie Fahrt.
    Auch die Anwohner und Schulkinder haben Rechte und der morgendliche Berufsverkehr durch den Rhen ist ebenso unzumutbar wie der Feierabendverkehr.
    Es geht nicht an, das man einem reibungslosen Autoverkehr alles unterordnet,erst recht
    nicht die Gesundheit unserer Kinder. Und, ich bin kein Autohasser, ich fahre selbst eins,
    Ich steige aber wenn es möglich ist auch aufs Fahrrad um und verzichte dann mal auf meine
    Bequemlichkeit.
    .

  19. Rolf Michelsen sagt:

    Wie bekannt, läuft auch eine Buslinie (teilweise 2, wenn man den gelegentlichen Anschluß an die Para-Klinik zu bestimmten Zeiten hinzurechnet) über den Rhen auf der Norderstedter Straße. Die Frage ist, wie attraktiv diese Verbindung ist mit einem Zeittakt von 40 Minuten sowie einem Stau an der Einmündung Kiefernweg / Norderstedter Straße.
    Die zitierten alten Gutachten beinhalten, wenn ich es recht verstehen sollte, aber nicht das Gelände Wagenhuber, was kommen wird. Das der dort von zu erwartenden neuen Bürgern mit ihren Individualverkehr und Besucherverkehr durch den Rhen flutet ist wohl zu erwarten.
    Und was bedeut für HU die Erweiterung von Kaki in Sachen Neubauten für Bürger ? Ist das mal geprüft oder ermittelt worden ? Nicht das ich das gelesen habe oder glaube.
    Kaltenkirchen wächst und für den Durchgangsverkehr wird je nach Zielpunkt auch die Norderstedter Straße genutzt mit Ziel Kisdorfer Weg. Den auch in Kaki ist die Hamburger Straße ein Staupunkt ab Ortseingang. In Zukunft ggf. Falls mit „Hilfe“ von NETTO und REWE.
    Im letzten Sommer (bitte nicht wettertechnisch verstehen !) nutzten „Kenner“ mit entsprechenden Zielen auch den Weg über Togenkamp. War immer eine schöne ruhige Radstrecke……..auf schmalen Straßen mit Sandbanketten.
    Es ist so wie mit dem Wasser: wo es stockt, such es sich Umwege. Lieber Umwege fahren als genervt im Stau stehen.
    Wer z.B. den Bus in Ulzburg im südlichen Teil bei den Tankstellen um Minuten verpaßt ist zu Fuß mit etwas Fitness schneller, mit Fahrrad sowieso, auf dem Rhen. Aber das kann man nicht von jedem Bürger erwarten, je nach Fitness und Alter. – aktuell auch wegen Wetterlage. Wer von der Para kommt oder dort hin muss fährt auch über die Norderstedter.
    Die Abzweigung zur S-H-Straße von der Hamburger Straße, die dort auf Norderstedter Gebiet liegt, bilden sich, wie hier schon korrekt geschildert für Linksabbieger, Warteschlangen auf der zu kurzen und nicht mehr zeitgerechten Abbiegespur. Dort mal wieder 2 LKW’s -und der Stau wächst. Norderstedt dürfte kein Interesse haben dort zu investieren für HU.
    Selbst die LInksabbieger-Spur am Ende des Kiefernweges bei „Cemex“ ist viel zu kurz, zumal wenn dort zwei LKW’s links abbiegen wollen.
    Fazit: durch HU flutet der wachsenden Verkehr nicht nur von Bürgern im Ort sondern auch von / aus den Nachbarorten die die Hamburger Straße als Durchfahrt entweder nicht brauchen oder den Stau dort umfahren wollen. Man kann es drehen wie man will: es fehlt seit Jahren eine Umgehung, egal ob West oder Ost.
    Eine gemeinsame Lösung von HU mit den Nachbargemeinden im Zeitalter der Globalisierung – lieber nicht, das Mittelalter zu Zeiten von Ritter Olzeborg war doch soooo schön……
    Ach ja, von dem Thema Ausbau P & R-Platz Meeschensee mit Buswendeschleife – da höre und lese ich nichts. Würde mich über Infos darüber freuen, zumal das ja Gelände von Norderstedt ist was den Ausbau der Straße bis zum Bahnhof beinhaltet.
    Oder doch lieber als Parkplatz „Hasloh-Furt“ anfahren……

  20. Dirk Barckmann sagt:

    Die Ampel war dann ja heute nachmittag wieder aus und die Bedarfsdrücker waren wieder aufgestellt. Siehe da… es flutscht. Geht doch.

  21. Jürgen Welsch sagt:

    Bei jeder Angelegenheit über Verkehrsfragen habe ich den Eindruck das unsere Gemeinde im 24/7 Dauerstau steckt. Ist das so? Natürlich nicht. H – U unterscheidet sich kaum von Kaki. Zwei Hauptverkehrsachsen, die auch noch miteinander verbunden sind, und zwei BAB- Anschlüsse im Norden und Süden. In Kaki gibt es auch keine Umgehungsstraße. Warum wohl? Die Umgehung ist die BAB. So dicht wie beide Orte an dieser liegen. In Kaki steht man übrigens genauso in der Rush- Hour. Habe noch nicht gehört das, dass es bei denen ein Problem wäre und eine Umgehung gefordert wird. Und dort wird auch eifrig in alle Himmelsrichtungen gebaut. Von der Einwohnerzahl ist H – U eine Stadt. Diese hat ein entsprechendes Verkehrsaufkommen. Das muss gemanagt werden. Verbesserungen wird es immer geben können. Nur wenn viele Autos gleichzeitig am selben Ort sind wird es immer Verzögerungen geben. So ist das Leben und da sind wir in H – U nicht allein auf der Welt. Da muss ein jeder selbst entscheiden ob er sich das antut.

  22. Rolf Michelsen sagt:

    ……und nun kommt bestimmt bald wieder (auch dort) das Thema Kreisverkehr und ggf. Bäume fällen, die dort lange stehen, je nach Flächenbedarf und befahrbar für Gelenkbusse, LKW-Zügen…… Eine Lobbyisten für Kreisverkehr samt „Papst“ ist ja hier bekannt….
    In der STADTHamburg gibt es aktuell eine BI in Sachen Erhaltung von (öffentl.)Grünflächen v/s weitere Bebauung…..

  23. Uwe Eimers sagt:

    Die Chance, den Durchgangsverkehr aus den Ortsteilen herauszuhalten, wurde vor vielen
    Jahren vertan. Das Kind ist in den Brunnen gefallen und es wird noch sehr viel schlimmer
    werden. Wir sollten uns daran gewöhnen. Aber man kann ja mal versuchen, nicht immer das gleiche zu wählen, hat doch beim Thema Beckershof auch geklappt!

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