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Schlacht um den Rewe-Bürgerentscheid entschieden – CDU und Bauer happy | Henstedt-Ulzburger
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Schlacht um den Rewe-Bürgerentscheid entschieden – CDU und Bauer happy

CDU-Parteigänger heute vor Edeka

CDU-Parteigänger heute vor Edeka

Hugh, das Gericht hat gesprochen: Auf Antrag von Henstedt-Ulzburgs Ortsentscheidern dürfen die Bürger der Großgemeinde nicht über die Ansiedlung der Rewe-Warendrehscheibe mitentscheiden. Die Bürgerinitiative Ortsentwicklung hatte bereits gestern ihr Bedauern über die Gerichtsentscheidung zum Ausdruck gebracht, heute meldeten sich nun Rewe-Fans zu Wort. Die CDU verteilte am Nachmittag vor Edeka Schokoladen-Nikoläuse, schickte den HU-Nachrichten ein fröhliches Bild von der Aktion. Laut CDU-Sprecher Waldemar Bianga wurde beim Nikoläuse verteilen das Gerichtsurteil gefeiert. Er in in seiner Mail: „Die Freude, dass REWE nach Henstedt-Ulzburg kommt, war riesig.“

Neben den Christdemokraten äußerte sich heute auch der Bürgermeister. Stefan Bauer teilte den HU-Nachrichten mit: „Durch die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts haben die Gemeinde und das Unternehmen REWE die endgültige Sicherheit, um das Bebauungsplanverfahren zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Mit REWE gewinnen wir einen sehr guten Arbeitgeber und verlässlichen Partner für unseren Ort, mit dem wir bereits seit drei Jahren in vertrauensvollen Verhandlungen stehen.“

Für die CDU und Stefan Bauer, für beide scheint klar: jetzt wo die Bürger außen vor bleiben, kommt Rewe hundertprozentig. Dabei muss zunächst einmal das Bebauungsplanverfahren zum Abschluss gebracht werden. Und zwar noch vor dem 5. Mai. Ansonsten sind die Bürger doch wieder mit im Boot. Am 5. Mai sind Kommunalwahlen.

cm

6. Dezember 2017

20 Kommentare zu "Schlacht um den Rewe-Bürgerentscheid entschieden – CDU und Bauer happy"

  1. Stephan Krause sagt:

    Solch ein Unsinn: Der Bürger bleibt nicht außen vor – nur ein paar Mitbürger, die eh gegen alles sind, die haben jetzt endgültig mal den Kürzeren gezogen und ärgern sich nun …

    • Westermann sagt:

      Die art und weise wie mit den Ängste und Sorgen der Bürger im Ort seitens der Politik umgegangen wird ist erschreckend! Die Politik braucht sich bei einem so ignoranten Verhalten nicht wundern, wenn die Bürger nicht mehr hinter der Politik stehen. So wird Politik verdrossenheit und protest Wählertum gefördert. Und zur Krönung des ganzen wird das auch noch gefeiert. Ich hoffe nur, daß die Politik wenigstens jetzt endlich auch konkrete Planungen zur Lösung der Verkehrssituation im Ort auf den Tisch bringt!

    • M. Wolter sagt:

      Ich finde es ziemliche Frechheit, zu behaupten, dass nur ein paar Mitbürger, die sowieso gegen alles seien, aussen vor bleiben. Bei über 2000 Stimmen gegen eine weitere Logistik-Ansiedlung, kann man wohl kaum von ein „paar“ Mitbürgern sprechen. Sie sollten einmal darüber nachdenken, dass in diesem Fall niemand gewonnen, sondern alle Menschen, die hier leben, verloren haben. Die immer wieder viel zitierten Arbeits- und Ausbildungsplätze, die ja gerne als Hauptgrund für eine Ansiedlung von Rewe aus dem Hut gezaubert werden, bieten mit Abstand nicht die Varietät, die die Ansiedlung von unterschiedlichen Unternehmen bringen würde. Als sogenannte alteingesessene Mitbürgerinnen, bin ich entsetzt über das, was sich in unserer einst schönen Gemeinde abspielt. Und damit meine ich nicht nur die Rewe-Geschichte, sondern ebenso die massive, geschmacklose Bebauung jeglicher noch verfügbarer Grünfläche. Wenn man sich das Leitbild oder auch die Webseite unseres (Bürger)Meisters ansieht, dann muss man sich doch sehr wundern. Bei der Vehemenz, mit der gegen die Bürger und für Rewe vorgegangen würde, stellt sich automatisch die Frage, wer wohl im Vorfeld bereits davon profitiert hat. Sehr schade, dass das Wohl der Menschen, die hier leben, dem Profit einiger Weniger geopfert wird.

  2. Rolf Michelsen sagt:

    …..“stilvoll“ a la CDU in Sachen REWE vor EDEKA feiern…… darauf musss man erst mal kommen. Ca. 2.000 Bürger gelten hier lt. Herrn Stefan Krause als Minderheit und ewige Verhinderer. Schade, er weiß wohl nicht wieviele Bürger damals einen „unabhängigen Bürgermeister“ (von Parteipolitik) gewählt haben – davon haben nun anzahlmässig etwa die Hälfte für eine Bürgerbeteiligung unterschrieben……..mit mehr Sammlungszeit auch noch mehr. Der Bgm versprach kurz nach Amtsantritt weg von der Logistik. Lügen haben bekanntlich kurze Beine.
    Kinder mit Schokoladen-Nikoläusen zu beglücken, und Erwachsene mit ????? Kinder kennen / kannten auch das Märchen mit „Knüppel aus dem Sack“…… und Erwachsene denken an die Wahlen im Mai 2018. Ich erinnere noch die Ergebnisse der letzten Wahlen im September und den Anteil der AfD-Wähler hier im Ort (Ellerau hat schon einen GVler davon)……und vorher saßen einst im alten Landtag die „Piraten“ als Protestpartei. Es wird im „kleinem (modernen betoniertem) Gallier-Dorf noch interessant……die herrschaftlichen Zeiten von „Ritter Olzeborg“, wo nur von „oben“ alles bestimmt wurde, sind vorbei, aber wissen das auch wirklich alle ?
    Die Politik hat in Sachen Pinnau-Wiesen und KiTa/ AöR zwei Pleiten kassieret von den Wählern. Eine dritte wollte man sich wohl nicht leisten.
    Die SPD – hier im Ort einst Opposition – hat aber nicht (mit-)gefeiert – so viel ich gelesen habe.
    Die FDP auch nicht, weil die sich sowieso wie seit Jahrzehnten nach der CDU richtet.
    CDU mit FDP“ verdanken“ wir die heutige Stausituation und fehlende Ortsumgehung.
    Also nicht vergessen: nicht meckern im Stau, wenn es einen erwischt und „danken“ für die Ortsentwicklung durch die Politik – wir proben das denn schon mal wenn NETTO uns hier beglückt (wo wichtige Infos an die Bürger fehlen).

  3. Dirk Barckmann sagt:

    Wo wurden denn die Schoko-Nikoläuse gekauft?

  4. R. Finsterbusch sagt:

    Hier einmal was ein
    Stephan Krause
    am 20/11/2017 um 13:10
    schrieb:
    „Die Politiker maßen sich mal wieder an, zu wissen, was die Bürger wünschen, ohne diese jedoch danach zu befragen. Es ist eigentlich so wie immer, deshalb wurde ja auch Stefan Bauer zum parteilosen Bürgermeister gewählt, damit sich mal etwas ändert , denn der befragt die Bürger (siehe z.B. Bürgersprechstunde und Einzelgespräche).
    Die Parteien werden sich wohl nie ändern und auch nie den Bürger befragen, wenn es nicht einem eigenen zweck dient – sehr schade.
    Meine Gründe für meine Parteienverdrossenheit wurden leider mal wieder bestätigt … sowohl auf kommunaler Ebene als auch auf Bundesebene … es wird mal wieder Zeit für eine ehrliche Politik und damit meine ich sicher nicht die linksaussen oder rechtsaussen …“

  5. Wulf Winterhoff sagt:

    Wieder einmal ein schön reißerischer Artikel dieser Online-Zeitung ohne jegliche Neutralität in der Betrachtung der Situation. Im Gegenteil. Es bleibt doch festzustellen, dass die Fragestellung zum Bürgerentscheid nicht rechtmäßig ist. Wird jetzt nach der Demokratie auch noch der Rechtsstaat angezweifelt? Statt nun mit diesem Ergebnis einen konstruktiven Umgang anzustreben wird eine weitere Spaltung in der Gemeinde vorangetrieben. Ich denke es wäre jetzt an der Zeit sich auf die Herausforderungen zu konzentrieren, die nicht erst mit der Entscheidung des OVG oder der Ansiedlung von REWE oder NETTO entstanden sind. Wenn die Politik nun schon sagt, dass die Initiative durchaus etwas bewegt hat ist sicher damit gemeint, dass dadurch die Sorgen und Ängste eines Teils der Bürgerinnen und Bürger gehört wurden und sich das auch in der politischen Arbeit auswirken wird. Das ist im Übrigen das, was eine moderne Demokratie ausmacht und das dürfte auch eines jeden Erwartungshaltung sein. Was man hier zu lesen bekommt ist nichts anderes als ein Aufruf zur Protestwahl, die grundsätzlich destruktiven Charakter hat. Da frage ich mich, wie ein Mit- und Zusammenwirken bei der Entwicklung eines erfolgsversprechenden IGEK zustande kommen soll.

    Wulf Winterhoff

    • Klar, das Thema ist nun leider durch. Man hätte wohl vorab mit spezialisierten Anwälten erst ein Rechtsgutachten einholen müssen, welche Fragestellung denn nun bei genug Zustimmung zur Geltung hätte kommen können. Was Bürgerbegehren dann zu einem Projekt mit finanziellen Größenordnungen macht, die nur für ortsansässige Millionäre erreichbar macht. Das Beste wäre gewesen, „für oder gegen Rewe“ wäre zugelassen worden und bei Zustimmung im Bürgerentscheid wäre ein Aufgabe für die Verwaltung damit verbunden, dies in geeignete Maßnahmen (B-Plan, Satzung, whatever) zu gießen, die dies im Ergebnis erreichen, ohne eine einzelne Firma zu betreffen. Aber so ist es nun. Wir sollten in der Tat beim IGEK auch mitmachen. Aber auch dafür sorgen, das nach der Wahl in der GV eine Konstellation eine Mehrheit hat, die sowas auch umsetzt. Und nicht nur als „Vorschlag“ zur Kenntnis nimmt und dann das Gegenteil macht. Ansonsten wäre der IGEK nur eine Art „Leitbild 2“. Wir glauben…, wir möchten… wir streben an … aber das Gegenteil findet statt. Das bringt dann nichts. Vielleicht ergibt sich ja innerhalb der Stau- und Bauparteien ein Verjüngungsprozess, oder die Wählergemeinschaften erringen mehr Gewicht. Am besten beides.

  6. Heinrich Winckelmann sagt:

    In der gestrigen Umschau wurden die REWE-Gegner bzw deren Argumente von einem Menschen namens Teichert öffentlich als schwachsinnig bezeichnet. Eine wahrhaft angemessene Diskussionskultur.

    • Rolf Michelsen sagt:

      ….tja, Herr Winkelmann, das ist die „Kultur“ der REWE-Befürworter (hier Herr Teichert,der sich auf dieser Homepage nie geäußert hat).
      Und da haben wir noch Herrn Winterhoff. Der nette Mensch mit dem Cafe-Stübchen ein paar Dörfer weiter….. Jetzt müssen die Bürger aus anderen Gemeinden sich einmischen.
      Brauchen wir externe Berater von Themen in unserer Gemeinde ? Wohl kaum…..
      Wüßte nur zu gern, was Herr Oldag mit „…die BI hat bewirkt…“ meint. Etwas das Durchfahrverbot, was wohl kaum einer juristischen Prüfung standhalten würde, zumal es nur für REWE und nicht für NETTO oder deren Sub-Unternehmen anwendbar ist nach EU-Recht. Frage: hat das Gemeinde (auch) von einem Anwalt überprüfen lassen – aber bitte nicht wieder den von REWE.

  7. Heinrich Winckelmann sagt:

    Herr Winterhoff darf das selbstverständlich. Ebenso, wie ich mich zu den Zuständen im Jemen äußern darf, ohne jedwede Beziehung zu diesem Wüstenstaat zu haben. Es darf auch jeder lauthals ( und auch leidigend ) bei uns dem amerikanischen Präsidenten sagen, was gut bzw besser für Amerika ist..

  8. Bruno Kalenberg sagt:

    Einige Mitbürger sollten einfach akzeptieren das sie gescheitert sind und nicht
    versuchen jetzt immer noch nachzutreten.
    In ein paar Jahren wird sich ergeben das REWE ein Glücksfall für HU war.
    Ich möchte mich bei allen Parteien bedanken, die sich für diese Ansiedlung eingesetzt haben.

    • Gerd Clasen sagt:

      Ob die Anwohner der Wilstedter Str., der Usedomer Str., der Schulstr, der Norderstedter Str,, des Kirchwegs und anliegenden Ausweichstrassen,an der Alsterquelle oder der übrigen Stauumgehungsstraßen durch ihre Wohngebiete das auch so sehen, wage ich zu bezweifeln. Deren Immobilien werden wohl ebenso wie deren Lebensqualität an Wert verlieren. Am 20.August 2017 schrieb ein anderer? Herr Bruno Kalenberg in der UN noch: „Es kann nicht Aufgabe der Gemeinde sein, Wohl und die Gesundheit seiner Bürger dem Wunsch der Autofahrer auf ein schnelleres Fortkommen unterzuordnen“. …. den wirtschaftlichen Interessen der Firma REWE dagegen doch?

      • Jens Daberkow sagt:

        Ich würde einmal sagen in jeder Form der Bebauung im Industriegebiet wird auch Verkehr erzeugen.Bei einem wünschenswerten Radschnellweg zwischen Bad Bramstedt und Hamburg mit der Anbindung an das Gewerbegebiet und dem Industriegebiet kann man ein Angebot schaffen wo es Radfahrern auch Spaß macht durch den Ort zu fahren.Eine Machbarkeitsstudie des Kreises und der Metropolregion Hamburg läuft bereits.

        Das Verkehrsproblem ist von den Einwohnern Hausgemacht und solange Sie ihren Popo von der Sitzheizung wärmen lassen wird sich auch nichts ändern.
        Also ist der Leidensdruck nicht Groß genug

  9. Denart sagt:

    Ich kaufe ehrlicherweise auch ab und zu bei Rewe……dennoch bin ich was den Bau einer REWE Logistik-Maschinerie angeht überhaupt nicht dafür- für den Standort HU wird es ein unüberschaubares verkehrschaos mit all den Facetten die ein Großverkehrsbetrieb mit sich bringt.
    Am gestrigen Mittwoch zw. Henstedt und Rhen kamen mir in bedrohlicher Weise drei 36- Tonner entgegen, ich fühlte mich gezwunden auf den Bankette auszuweichen was in Wirklichkeit befremdlich ist. Diese Begegnungen werden mit Sicherheit zunehmen.

    Ein letztes Fitetstück für Gewerbebetriebe an nur einen Betreiber zu geben halte ich für völlig falsch. Hier wird so getan als ließe sich die Fläche für Gewerbe in den kommenden Jahrzehnten klonen.
    In der Zeit heutiger Monokultur wäre es gerade interessant sich eine Diversifikation von Betrieben für Handwerk, Handel, Dienstleistung und Produktion in den Ort zu holen.
    Für kleine wegweisende und innovative Schmieden wird es nach Ansiedelung nur eines Betriebes zukünftig an Platz fehlen. Ich bin mir nicht sicher wo die Poltik die Motiavation für so eine Entscheidung herholt…..zumal wir schon einen großen Logistiker am Ort haben.
    Ich kenne aus der Privatwirtschaft „persönliche Denkmäler“ die sich ein Chef noch kurz vor dem Ausscheiden aus der Position gesetzt, in sehr vielen Fällen wurden diese Projekte nicht von Erfolg gekrönt oder waren ein finanzielles Disaster. Dies würde ich für HU natürlich nie denken..

    Gern hätte ich einen Bürgerentscheid gesehen, bin mir auch sicher, das es sehr viele Stimmen gegen ein solches Mammutprojekt geben würde !
    In ein paar Jahren sind wir dann alle Schlauer….und es wird voraussichtlich Stimmen geben die sagen….hätten wir damals lieber vorsichtiger abgewogen…dann wird es zu spät sein.

    Als seit 1972 in der Gemeinde lebender fällt mir auf, das die Gemeinde im Grünen schon längst Geschichte ist. Das zusammenwirken von Tradition, Modernisierung & Weiterentwicklung wird leider gar nicht mit Augenmaß und Abwägung betrachtet. Die Verkehrssituation ist ein aneinanderreihen von Bottle zu Bottleneck und seit Jahren present, seit Jahren wird dies ausgesessen. Dieser Punkt wird aber nun ein ganz wesentlicher sein und den HU´gern bald mehr als present werden- leider.

    Viel Erfolg beim Scherben aufsammeln

    • Das ist der beste Kommentar, den ich bisher zu diesem Thema gelesen habe. Hut ab.

    • Henning Siemund sagt:

      Ein prima Beitrag. Zukünftig wird sich nur etwas ändern, wenn die Wähler sich bei der Kommunalwahl 2018 nicht daran orientieren, was ihnen kurz vor der Wahl alles versprochen wird, sondern daran, wie die Parteien in der Vergangenheit agiert haben. Wer also gewohnheitsmäßig CDU, SPD oder FDP wählt, darf sich nicht wundern, wenn sich HU immer weiter weg von der „Gemeinde im Grünen“ hin in Richtung Stadt entwickelt und die Lebensqualität hier weiter sinkt. Glücklicherweise gibt es in HU zwei Wählergemeinschaften als Alternative, man muss also nicht auf die üblichen Protestparteien ausweichen.

  10. Rolf Michelsen sagt:

    Mein Dank an die Herren Denart, Dultz und Siemund ! Es gibt eben doch noch Leute, die weiterdenken als bis zum nächsten Spatenstich. Was die jetzige Politiker-Generation mit allen Mitteln durchgesetzt hat müssen aber auch deren Nachkommen geniessen. Was uns die Politiker der „etablierten Parteien“ hier in den letzten 20 – 40 Jahren beschert haben – das erleben wir heute. Und besser wird es nicht. Neues Land und freie Flächen hat HU nicht. Es gibt nur noch Restbestände zu vergeben. Große innovative Unternehmen mit der jetzigen nicht mehr wesentlich verbesserbaren Infrastruktur reizt keinen neuen Wirtschaftsbetrieb.
    Wenn dann „bald“ noch das Thema Anschluß an Westerwohld (Herr Duda hat das ja schon mal vorgestellt, was „demnächst“ zu vergeben und bebauen ist) auf die TO kommt, na dann…….
    Denk ich an Ulzburg in der Nacht, so bin ich um dden Schlaf gebracht. Ist das die Vision für die Zukunf der einstigen „Gemeinde im Grünen“ oder Gemeinde des Grauen(s) Betons ?

  11. K. Rasehorn sagt:

    Zu dem Thema „Gemeinde im Grünen“ und den gigantischen Erweiterungen der umliegenden Gewerbegebiete fällt mir hauptsächlich das Problem „innerörtlicher Verkehr“ ein. Zunächst gibt es das neue Logistikzentrum NETTO. Durch die REWE-Diskussion kaum beachtet.
    Mehrmals wöchentlich ist die A 7 wegen LKW-Unfällen komplett gesperrt. Wohin soll der LKW-Verkehr zunächst von NETTO, dann von REWE, abfließen? Bleibt es dann noch bei den “ zwei bis drei REWE-Fahrzeugen“, die innerörtlich anliefern müssen?! Die Mitarbeiter des neu erschlossenen Gewerbegebietes müssen mit eigenem Fahrzeug anfahren.
    Wie hoch wird die innerörtliche Umweltbelastung künftig sein? Die Hamburger Straße kann keinen zusätzlichen Verkehr mehr aufnehmen.
    Ein Bürgerentscheid über eine Gewerbeansiedlung dieser Größenordnung wäre auch im Sinne der nachfolgenden Generation rechtens gewesen. Wir sind die Wähler!

    • Henning Siemund sagt:

      Der von Ihnen gewünschte Bürgerentscheid ist nun nicht mehr möglich, da er von CDU, SPD, FDP und dem Bürgermeister mit allen Mitteln verhindert wurde. Was Sie nun noch tun können, wäre, Ihre Einwände gegen den Bebauungsplan 146 bis zum 7.1. an die Gemeinde zu schicken (gemeinde@h-u.de), Ihre Freunde und Bekannten von dieser Möglichkeit in Kenntnis zu setzen und diese Menschen auch über das Demokratieverständnis der o. g. drei Parteien aufzuklären, damit sich so etwas nach der nächsten Kommunalwahl nicht mehr wiederholen kann.

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