Hovorka
Henstedt-Ulzburgs Freiwillige Feuerwehr teilt mit: Winterzeit ist Kaminzeit – Aber bitte auch sicher … | Henstedt-Ulzburger
Hovorka

Henstedt-Ulzburgs Freiwillige Feuerwehr teilt mit: Winterzeit ist Kaminzeit – Aber bitte auch sicher …

Abendlicher "Kamineinsatz" der Freiwilligen Feuerwehr Anfang November im Kronskamp

Ende November im Kronskamp: Abendlicher „Kamineinsatz“ der Freiwilligen Feuerwehr 

Jetzt, wo die Tage kürzer und die Nächte länger werden, freut sich derjenige, der einen Kamin besitzt: den Tag gemütlich bei einem Glas Rotwein, den Blick in das heimelich prasselnde Feuer gerichtet, ausklingen lassen. Was gibt es Schöneres?
Doch Obacht! In dieser romantisch anmutenden Feierabendkulisse kann sich eine lebensgefährliche Gefahr verstecken. Nicht riechbar und unsichtbar kann sich Kohlenmonoxid, kurz CO, rasend schnell zu einer tödlichen Gefahr ausbreiten!
Geschätzten Zahlen zu Folge, fallen jährlich bis zu 3000 Personen dem sogenannten „Leisen Tod“ zum Opfer, wovon 1/3 die über die Atemwege erfolgte Vergiftung nicht überleben.

Aber wie entstehen CO-Vergiftungen überhaupt?
Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn Kaminöfen befeuert werden, entsteht diese Gefahr.
Wer nach dem Motto „Viel hilft viel“, seine eigenen vier Wände beheizt, läuft schon hier unwillkürlich Gefahr, Kohlenmonoxid bei unzureichender Luftzufuhr im Übermaß entstehen zu lassen, dass sich dann nur zu gern in den Wohnräumen ausbreitet.

Deshalb ist hierbei ausreichende Abluft wichtig!
Grundsätzlich ist es immer besser, besonnen zu heizen, damit der ungestörte Feierabend kein böses Ende nimmt. Falls doch mal ein Scheit Holz mehr auf dem heimischen Feuer landet, sollten Sie sicher sein, dass es auch ausreichend „Luft“ ziehen kann, damit die gesamte Abluft entweichen kann.

Die regelmäßige Kaminwartung durch Ihren Schornsteinfeger vor jeder anstehenden Heizperiode ist dabei in jedem Fall empfehlenswert. Achten Sie bitte auch gerade bei älteren Angehörigen oder Mitmenschen auf ein richtiges Beheizen.
Die häufigsten Anzeichen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, sowie Kurzatmigkeit. In diesem Fall ist schnellst möglich die frische Luft aufzusuchen. Auch ist ein gutes Durchlüften aller Räumlichkeiten notwendig, um einen Luftaustausch herbeizuführen. Das Aufsuchen eines Arztes ist ebenfalls und unbedingt empfehlenswert.

Übrigens können Kohlenmonoxid-Warngeräte zu einer erheblichen Sicherheit beitragen. Diese werden schon für kleinere, zweistellige Beträge im Fachhandel angeboten. Analog zu den gängigen Rauchmeldern können sie leicht an Decke oder Wand befestigt werden. Bei Gefahr ertönt ein Signalton.

H-UN

5. Dezember 2017

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Gemeinde bekommt Hospiz in Norderstedt

Gemeinde bekommt Hospiz in Norderstedt

19. Juli 2018

Im Norderstedter Stadtteil Friedrichsgabe wird ein Hospiz entstehen. Das teilte die Stadt Nordersted[...]

Sommertour im Sommerloch: Holowaty trifft Glyphosat-Fan und Wolfs-Muffel

Sommertour im Sommerloch: Holowaty trifft Glyphosat-Fan und Wolfs-Muffel

17. Juli 2018

Landwirt trifft Politiker. Stelldichein von Stephan Holowaty bei Schweine-Bauer Jens-Walter Bohnenka[...]

Am Wochenende steigen die Drachen

Am Wochenende steigen die Drachen

17. Juli 2018

Mitteilung von HU-Bewegt Das Familien- und Volksfest für Groß und Klein verwandelt am 21. und 22.[...]

Carsten Schäfer:  Fahrrad-Daberkow hat Recht!

Carsten Schäfer: Fahrrad-Daberkow hat Recht!

15. Juli 2018

Unterstützung für Jens Daberkow - von Carsten Schäfer, dem früheren Bürgervorsteher und BFB-Gemeinde[...]

Gymnasiasten machen Theater in der AKN

Gymnasiasten machen Theater in der AKN

14. Juli 2018

Theaterbegeisterte Fahrgäste der AKN und solche, die es werden wollen, sollten sich den Frühsommer 2[...]