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Der Fall Beckersbergring – jetzt auch im Fernsehen | Henstedt-Ulzburger
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Der Fall Beckersbergring – jetzt auch im Fernsehen

Filmaufnahmen des NDR im Wohnzimmer von SOKA-Mieterin Saskia Kühnel

Filmaufnahmen des NDR im Wohnzimmer von SOKA-Mieterin Saskia Kühnel

Nachdem am Montag schon Welle-Nord-Mann Jan Malte Andresen als Taxifahrer für einen guten Zweck durch Henstedt-Ulzburg tourte, nahm gestern nun ein Fernsehteam des NDR den Ulzburger Beckersbergring unter die Lupe.

Die nach den Plänen der SOKA-BAU vom Abriss bedrohten gut 100 Reihenhäuser in der Ringstraße sorgen mittlerweile auch weit über die Ortsgrenzen für Gesprächsstoff. Nicht zuletzt die Entscheidung der Anwohner, die Henstedt-Ulzburger über den Erhalt der Reihenhaussiedlung abstimmen zu lassen, sorgte nun auch beim NDR- Fernsehen für Interesse.

So ging am gestrigen Dienstag ein Fernsehteam unter der Regie von Thilo Buchholz auf Bilder- und Stimmenfang im Beckersbergring, um sich einen Eindruck von der Situation vor Ort zu machen. Auch Bürgermeister Bauer wurde vom NDR befragt.

Der  Bericht wird wahrscheinlich am  Donnerstag  im NDR Fernsehen (Schleswig-Holstein) ab 18:00 Uhr ausgestrahlt werden.

gw

11. Oktober 2017

4 Kommentare zu "Der Fall Beckersbergring – jetzt auch im Fernsehen"

  1. Karsten König sagt:

    Die Politiker in unserer Gemeinde sind anscheinend Ignoranten. Es wird null an die Bewohner gedacht, Hauptsache man wird wieder gewählt. Diese Politiker haben es nicht verdient gewählt zu werden.

  2. G. Willsch sagt:

    Nach Rücksprache mit dem NDR erfolgt die Ausstrahlung des Berichts über den Beckersbergring heute (Donnerstag) noch nicht. Man gab vergleichsweise aktuelleren Themen den Vorzug. Auch steht eine redaktionelle „Endbearbeitung“ noch aus.
    NDR-Mann Thilo Buchholz dazu: „Ein genauer Sendetermin steht bis dato noch nicht fest“. Er rechnet allerdings damit, dass der Beckersbergring in den nächsten Tagen über die Mattscheibe flimmern wird.

  3. Ich kann die Mieter vom Beckersberg schon „gefühlt“ verstehen, jedoch kommt der Verstand mit etwas Abstand nicht nach. Meine Eltern wohnten vor langer Zeit an der Elbchaussee in einer grossen Villa mit Park, die in wenige Wohnungen aufgeteilt war. Wir hatten ständig im Kopf, dass die Eigentümerin, eine Stiftung, nicht ewig zu den Mieten aus der Zeit der Wohnungsbewirtschaftung ein Paradies für uns bereithalten könnte. So kam dann irgendwann die Kündigung und meine Eltern suchten eine neue Bleibe. Später haben wir sehen können, dass auf dem Grundstück mehr Wohnungen entstanden waren, als wir je erahnt hätten. Das ist der Lauf der Entwicklung in den Randbereichen der Städte. Sie lässt sich nicht aufhalten.
    Mit etwas „sozialer Verantwortung“ lässt sich begreifen, dass in Bahnhofsnähe verdichtet gebaut werden soll, damit nicht unnötige Autofahrten zwischen AKN und Wohnung notwendig werden.
    Diese These ist absolut „grün“ und richtig. Aber die grünen ( WHU ) werden dagegen mobil machen. Deswegen kann ich sie nicht ernst nehmen. Hans-Jörg Herrmann

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