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Kein Tempo 30 auf der Hamburger Straße | Henstedt-Ulzburger
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Kein Tempo 30 auf der Hamburger Straße

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Hamburger Straße im Bereich „Abschiedskoppel“

Diese Temporeduzierung ist vom Tisch. Die Gemeinde wird keine Tempo-30-Abschnitte auf der Hamburger Straße einrichten. Das teilte Rathaussprecher Malte Pohlmann am Freitag den Henstedt-Ulzburger Nachrichten mit. Wie berichtet, hatte die Verwaltung zwei Teilstrecken für eine Temporeduzierung auf der Hamburger Straße identifiziert: zum einen, einen Abschnitt im Schulwegbereich auf der Höhe Abschiedskoppel in Ulzburg-Süd, zum anderen einen Bereich an der Kreuzkirche in Ulzburg. Neben dem Gotteshaus befindet sich auch ein Kindergarten.

Die Idee dahinter war, den verkehrssensiblen Bereich vor Schulen und Kindergärten sicherer zu machen. Jetzt hat die Verwaltung noch einmal in den Gesetzestext geschaut – und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass im Bereich Abschiedskoppel Tempo 30 gar nicht erlaubt ist. Pohlmann: Voraussetzung für die Anordnung der Tempobegrenzung ist, dass die jeweilige Einrichtung einen unmittelbaren Zugang zur Hauptverkehrsstraße aufweist. Die Lütte School und der Hort Abschiedskoppel haben ihren Zugang über die Straße Abschiedskoppel, so dass eine Tempobegrenzung auf der Hamburger Straße nicht in Betracht kommt.“

An der Kreuzkirche wäre Tempo 30 wohl zulässig, es bleibt ab er auch dort bei Tempo 50. Pohlmann: „Bei der Kindertagesstätte Kreuzkirche erfolgt die Zubringung der Kinder vorwiegend über den an der Schulstraße gelegenen Parkplatz der Kreuzkirche, so dass auch hier eine Tempobegrenzung nicht erfolgt.“

Anders als auf der Hamburger Straße liebäugelt die Verwaltung aber weiterhin mit Tempo30 vor Schulen und Kindergärten an der Norderstedter Straße und an der Kisdorfer Straße. Eine abschließende Entscheidung steht aber noch aus.

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16. Juli 2017

16 Kommentare zu "Kein Tempo 30 auf der Hamburger Straße"

  1. Wenn es vor der Kreuzkirche zulässig ist, warum wird es dann nicht gemacht? Das mit den Schulen & Kitas war doch primär die Begründung, während die Steigerung der Unattraktivität der HHStr als Ortsdurchfahrt doch der Hintergedanke ist, oder nicht? Gabs etwa ein Veto aus dem Rewe-Headquarter?

  2. Rolf Michelsen sagt:

    Toll die Effektivität der Arbeit in der Verwaltung ! Erst Dinge auf den Plan bringen, dann noch einmal lesen um das festzustellen (Abschiedskoppel) – geht nicht. Dazu noch das Dauergestöhn: Hilfe, wir sind überfrachtet mit Arbeit. Nur weiter so…..wie gewohnt. Der Aktenberg der ungelösten Probleme muß unbedingt erhalten bleiben.
    Ansonsten: erst mal bei REWE fragen…. Herr Schneider hat es erkannt. REWE wollte ja die Straßen, Kreuzungen und Verkehrswege ertüchtigen. Wer „ertüchtigt“ unsere Verwaltung ? Aber bitte zusammen konzertiert mit den Bau- und Stauparteien mit jahrzehntelanger Erfahrung.

  3. J.Lemke sagt:

    Na dann liebe Gemeinde-/Bürger Vertreter legt Euch wieder hin und kümmert Euch um wichtigere Dinge im Leben . Wie zum Beispiel der Verschönerung des Rathaus Platzes , Ansiedelung von Gewerbe inkl. LKW Verkehrs.
    Was brauchen wir auch sichere Straßen Abschnitte vor Kitas usw. , wenn es die Möglichkeit zu lässt, ist ja bisher nie etwas passiert. Und mit wachsendem Verkehr stören solche Sicherheit-Zonen ja nur.
    Ich warte mal ab bis das erste Kind oder Person unter die Räder kommt.

    Vielleicht sollte die Gemeinde mal in Richtung Norderstedt und Hamburg schauen. Dort wird zum einen das Tempo kontrolliert und zum Anderen vor fast allen Schulen und Kitas eine 30ziger Zone gelebt.

    Schade das keine Wahlen in unserer Gemeinde anstehen , ich denke dann sehe das Ergebnis ganz anders aus.

    • Stefan Kubath sagt:

      Ich denke, dass hier die Gemeindeverwaltung der richtige Ansprechpartner ist und nicht die Politik. So weit mir bekannt, ist die Gemeindevertretung sehr wohl für verstärkte 30er Abschnitte vor Kindergärten, Schulen und öffentlichen Einrichtungen.

    • J.Lemke sagt:

      Gemeinde-/Bürger Vertreter = > Verwaltung inkl. Bürgermeister

      falls es falsch rüber kam

  4. Frithjof Lücht sagt:

    Tempo 30 in den Hamburger Straße ist tatsächlich ein Problem. Wie soll man das bei dem Verkehr denn schaffen. Wird man dann beim zu langsam fahren geblitzt?

  5. Jens Daberkow sagt:

    Ja lieber den Kraftfahrzeugverkehr attraktiver gestalten denn das ist wichtig damit kommt ja jeder zum Bäcker und Friseur auf dem schnellsten Weg. Alternativen schaffen wie die Verlagerung des Radverkehrs von den ungeeigneten Gehwegen auf die Fahrbahn Fehlanzeige.
    Radfahrstreifen oder Schutzstreifen gibt es für das Umweltverträglichste aller Fahrzeuge nicht. Tempo 30 zum Schutz der Radfahrer ebenfalls nicht auf wichtigen Verbindungen wie die Norderstedterstr.
    Lademöglichkeit für Pedelecs und E-Bikes ebenfalls Fehlanzeige.
    Fahrradleihstationen ebenfalls nicht. Radwege die den Bedürfnissen der heutigen Zeit entsprechen nicht zu finden Henstedt-Ulzburg fördert den AUtoverkehr durch verbesserte Ampelschaltungen viele Parkplätze und Tempo 50 Klimaschutz und der Schutz von Radfahrern wird lieber an den Kreis abgetreten damit vor Ort damit geprahlt werden kann was alles getan wird für den Radverkehr. https://radlandjetzt.de/ #radlandjetzt

  6. Klaus Martens sagt:

    Das Problem ist nicht Tempo 50 sondern das es nicht eingehalten wird. Man sollte lieber einen Blitzer aufstellen statt die Autofahrer immer mehr zu gängeln mit Tempo 30. Billig und effektiv.
    Für viele können noch so viele Radwege gebaut werden deswegen fahren sie trotzdem nicht mit dem Rad von HU nach HH oder zum Einkaufen ihrer Mineralwasserkisten.
    Und die immer älter werdende Gesellschaft wird auch nicht in Massen aufs Fahrrad steigen nur um grünen Ökogeboten stattzugeben. Man kann alles auch übertreiben und deswegen ist diese Entscheidung zu begrüßen.

    • Frithjof Lcht sagt:

      Ja genau, 50 schafft man gar nicht.

    • J.Lemke sagt:

      Guten Tag, es geht hier nicht um das Thema Radwege , es geht um die Verkehrs-Sicherheit vor Kitas , Schulen und Altenheime. Also Teilstücke einer Straße . Aber das hat die Verwaltung und der Bürgermeister wohl nicht verstanden. Es gibt auch die zeitliche begrenzungs Möglichkeiten wie es in Hamburg o.a. Städten gelebt wird, aber selbst dieses kam nicht zur Anwendung.Schade eigentlich wo Henstedt Ulzburg doch für Familien Freundlichkeit steht und da zählen nun mal auch die Kleinsten dazu und so ganz nebenbei auch wir werden älter und werden vielleicht mal ein Altenheim in Anspruch nehmen müssen.

  7. Oliver Blau sagt:

    Um was geht es Ihnen hier, liebe Kommentatoren? Wollen Sie der Gemeinde krampfhaft Stümperhaftigkeit nachsagen? Die Begründung ist einwandfrei, alle Einwände Ihrerseits sind meiner Meinung nach falsch!
    @Herr / Frau Lemke: In HH sind Straßen vor Schulen oder Kindergärten mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung belegt, die direkten Zugang zu den Einrichtungen ermöglichen oder erforderlich machen. Ihre Behauptung ist nicht richtig.
    Ich habe noch nie gesehen, dass jemand auf die Idee gekommen ist, auf der Hamburger Straße vor der Kreuzkirche anzuhalten, um sein Kind zum Kiga zu bringen. Weil die Eltern über die Schulstraße kommen. Und an der Abschiedskoppel gibt es ja wohl nicht die allergeringsten Zweifel, dass diese Straße nicht die Hamburger Straße ist.
    Die Entscheidung der Gemeinde ist richtig, und zwar vollends.
    Bei der Qualität mancher Kritik ist die fehlende Kompetenz auf Seiten der Schreiber, meine Güte nochmal.

    • Wenn man rechtlich vor der Kreuzkirche auf 30 gegen könnte, sollte man es doch tun. Unabhängig davon, ob da realitär jemand wegen der Kita anhält. Um (Hintergedanke!) die HHStr unattraktiver für Durchgangsverkehr zu machen. Dann prägt sich ein: Verdammt, Henstedt-Ulzburg=Tempo30 mitten auf der Hauptstraße. Und dann ist bald auch die A7 wieder bereit für den Autopendler-Tiefflug. Leid in Henstedt-Ulzburg, Erlösung auf der A7. Verkehr auf der A7 statt bei uns. Brought to you by 30er-Zone Kreuzkirche. 😏

  8. Klaus martens sagt:

    Herr Lemke,
    vor der Kita direkt ist ja auch Tempo 30, aber geht es um die Hauptstraße um die Ecke.

    • Norbert Wollweber sagt:

      Die Kita Kreuzkirche firmiert offiziell unter der Adresse „Hamburger Straße 30“, auch wenn ,vernünftigerweise, das Hinbringen und Abholen der Kinder über den Parkplatz Kreuzkirche erfolgt.
      Die rechtliche Grundlage für eine Tempo 30 Zone wäre also gegeben. Hier geht es wohl um Verhältnismässigkeit: Für einen „ungenutzten“ Zugang eine 30er Zone innerhalb einer 50er „Grüne Welle Straße“ einrichten? Mit Folgen wie Rückstaus durch den Ziehharmonika-Effekt? Oder den Zugang einfach verschließen?

      Zu den Zeiten mit höchstem Verkehrsaufkommen ist das eh‘ wurscht, da ist man froh, wenn man 10km/h erreicht….

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