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Blitz-Analyse zur Gewerbesteuer: Rewe würde 250.000 Euro zahlen, eine Vielzahl von kleineren Unternehmen 2,5 Millionen Euro | Henstedt-Ulzburger
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Blitz-Analyse zur Gewerbesteuer: Rewe würde 250.000 Euro zahlen, eine Vielzahl von kleineren Unternehmen 2,5 Millionen Euro

Rewe-Filiale

Rewe-Filiale

Knapp 60.000 Euro legt die Gemeinde für die nun gestartete unabhängige verkehrliche und fiskalische Analyse zum geplanten Rewe-Logistikzentrum auf den Tisch, schon jetzt gibt es aber für einen Teilaspekt die erste Blitzanalyse – und zwar ganz kostenlos.

Karin Honerlah hat einmal überschlagen, wie gut der Rewe-Deal für Henstedt-Ulzburg mit Blick auf die Gewerbesteuereinnahmen wäre – und kommt zu einem desaströsen Ergebnis.

Die WHU-Fraktionsvorsitzende: „Wenn Rewe sich wie geplant auf 25 Hektar im Gewerbegebiet ansiedelt, verzichtet die Gemeinde auf gut 2 Millionen Euro Gewerbesteuer. Soviel mehr könnten wir nämlich mit der riesigen Fläche einnehmen, wenn wir das Areal parzelliert an viele kleine Firmen verkaufen würden.“

Honerlahs Blitzanalyse kann jeder nachvollziehen: Sie hat Henstedt-Ulzburgs Gewerbesteuereinnahmen durch die ausgewiesene gemeindliche Gewerbefläche geteilt. Honerlah: „Der letzte abgerechnete Haushalt ist der von 2015 mit Gewerbesteuereinnahmen von 13,32 Millionen Euro, gleichzeitig hatten wir zu dem Zeitpunkt Gewerbeflächen von 131 Hektar. Wenn man nun schaut, wie viel Gewerbesteuer nehmen wir pro Hektar ein, dann sind das 101.000 Euro.“

Rewe will sich auf 25 Hektar am Autobahnzubringer niederlassen, wie hoch die Gewerbesteuerzahlungen von Rewe sein werden ist bekannt: „Wir rechnen mit einem jährlichen Gewerbesteueraufkommen in einem Bereich zwischen 200.000 und 300.000 Euro“, schreibt die Supermarktkette auf ihrer Homepage.

Das macht runde 10.000 Euro Gewerbesteuer pro Hektar, mit dem Rewe-Verteilzentrum erzielt die Gemeinde also nur etwa ein Zehntel dessen, was sie sonst im Durchschnitt einnimmt.

Honerlah weist darauf hin, dass der Dreisatz eine grobe Näherung ist: „Wir haben ja auch in Wohngebieten den einen oder anderen Gewerbebetrieb, flächenmäßig fallen diese Betriebe aber nicht sonderlich ins Gewicht.“

Heute gibt es eine kleine Blitzanalyse zur Rewe-Ansiedlung, die große „verkehrliche und fiskalische Wirkungsanalyse“ vom Gutachterbüro Gertz Gutsche Rümenapp soll noch vor der Sommerpause vorliegen.

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9. April 2017

33 Kommentare zu "Blitz-Analyse zur Gewerbesteuer: Rewe würde 250.000 Euro zahlen, eine Vielzahl von kleineren Unternehmen 2,5 Millionen Euro"

  1. Jan Kirmse sagt:

    Nur rund 25% der Betriebe in HU zahlen überhaupt Gewerbesteuer und die schaffen es, den Durchschnitt auf unglaubliche 10t€ pro tausend qm zu heben??? Produzieren die Gold oder wie?

    • Stephan Holowaty sagt:

      Frau Honerlah’s Dreisatz ist ja auch nur eine grobe Näherung. Da kann man ruhig mal vergessen, dass all diese kleinen Firmen ja gar nichts bezahlen.

      • K. Honerlah sagt:

        Wie kommt denn der Durchschnitt von 100 T€/ha jährlich zustande? Bestimmt nicht durch kleine Nichtzahler.
        Und wie sieht es eigentlich in unseren Nachkommunen aus? Wie rentabel sind dort die Gewerbegebiete?
        Hat schon mal jemand dort den Dreisatz angewendet? (Wir ja. 🙂)

        • Jan Kirmse sagt:

          Für mich ist seltsam, daß hier ganz offensichtlich niemand sagen möchte, welche Branche(n) solche unglaublichen Gewinne macht (nicht welche Unternehmen, das geht nun wirklich niemanden etwas an). Für mich klingt die ganze Diskussion so, daß alle Seiten etwas zu verbergen haben.

        • Darf man aber hier nicht einfach rausposaunen?
          Wäre mal interessant, was proaktiv gemanagte Ansiedlung bewirken kann.

  2. Wenn man nun noch analysiert, welche Unternehmen diese 25%-Gruppe bilden, und die Gewerbesteuer nur durch deren belegte HA-Zahl teilt, so gewinnt man einen Eindruck, welche Art/Branche man für Neuansiedlungen gewinnen muss und hat dann den Benchmark für die anzustrebende Flächenproduktivität.
    Und wer sich mit einem geringeren Gewerbesteueraufkommen ansiedeln möchte, sollte das irgendwie anders ausgleichen können, z.B. durch eine große Zahl nichtprekärer Jobs, die auf das Berufeprofil der Wohnbevölkerung passen. So könnte die Pendlerlast reduziert werden ohne neue Pendlerbewegungen NACH Henstedt-Ulzburg zu erzeugen.
    Wer nun eine große Fläche mit geringer Abgabenproduktivität, viele Jobs mit hohem Automatisierungspotential und traditionell schlechter Bezahlung (weshalb Amazon oder Zalando sich ja auch nicht als Einzelhändler einstufen, sondern als Logistikbetriebe) aufbietet, sollte doch gelangweiltes Abwinken als Feedback bekommen. Und wenn dann noch diese LKW-Flut draufgelegt wird: Warum erzeugt das diesen Enthusiasmus? Der Verwaltungsteil wäre ja attraktiv, aber so kann man sich an 5 Fingern ausrechnen, das für die Gemeinde nichts abfällt. Außer Rewe baut einen Tunnel unter der Hamburger Str. und betreibt ihn als Mautstrecke. Dann können wir die ebenerdige heute HH-Str. zur Anliegerstaße machen und das Verkehrsproblem wäre gelöst. Das wäre der Beitrag zum Gemeindewohl, der die Rewe-Ansiedlung argumentierbar machte. Hand drauf, Rewe?

  3. H. Sazmann sagt:

    Da es – wie schon angemerkt – große Unterschiede in Flächenverbrauch und potentiellem Steueraufkommen zwischen den Betrieben gibt, ist die Hochrechnung von Frau Honerlah aus meiner Sicht doch etwas arg wackelig.

    Allein kann man aus dieser Betrachtung heraus ganz große Zweifel haben, ob mit REWE wirklich für die Gewerbesteuererträge das Optimum auf dieser Fläche angesiedelt werden würde.

  4. Jens Böhm sagt:

    Von Frau Honerlah kommt nur negative Stimmungsmache in Sachen REWE. Seit bekannt werden, dass REWE sich ansiedeln möchte, kämpft sie verbissen gegen die Ansiedlung. Wenn man aber mal in der Bevölkerung unserer Gemeinde fragt, gibt es viele Einwohner, die für die Ansiedlung von REWE sind. Aber dies scheint ja einigen GV´s nicht zu interessieren.
    Manchmal hat man aber auch das Gefühl, dass einige GV´s nicht neutral mit der REWE-Ansiedlung umgehen, da sie vielleicht auch private Interessen haben, z.B. unverbaute freie Sicht auf die umliegenden Felder, da stört ja in der Ferne eine große Logistikhalle.
    DIes ist meine persönliche Meinung, zu drr ich stehe, und nicht mit erhobenen Zeigefinger belehrt werden möchte.

    • Klar, manche finden neue Arbeitsplätze, die Propaganda von Rewe (die bei genauem Hinsehen auf der Website daraus besteht, das bombastische Gebäude mit unterschiedlichen Beschriftungen zu präsentieren) und die üppige Kuchentafel samt Public Viewing auf dem Marktplatz attraktiv. Ists ja auch.
      Aber da auch die LKW kommen würden, ist es doch gut, wenn auch mal der Preis aufgezeigt wird, den wir alle dann zu zahlen haben. Sollte das mickrige Gewerbesteueraufkommen nicht ausreichen, um die LKW-Mehrabnutzung auf unserer Staustrecke zu decken, müsste unser Steueraufkommen statt in Schulausstattung, Kitas oder Sozialwohnen in den Straßenbau fließen. Und alle anderen unbewältigten Ärgernisse blieben erst recht unbewältigt.
      Die GV sollte von sich aus einen Bürgerentscheid ansetzen. Das ist kein Daily-Business einer Kleinstadt (…äääh Großgemeinde..), sondern etwas, wo man eine Entscheidung breit abstützen sollte, weil es so große Veränderungen bewirken kann. Dank Bundestagswahl im Herbst, Kommunalwahl 2018 und Europawahl 2019 liegen ja Termine auf dem Weg, wo man den Stimmzettel beilegen kann.

  5. Harald Witte sagt:

    ich schließe mich zu 100% der Aussage von Herrn Schneider an.
    Dem ist nichts hinzuzufügen!

  6. Oliver Blau sagt:

    Mir fällt bei vielen Diskussionen und Themen unserer Gemeinde auf, dass HU irgendwie keine DNA hat. Nichts passt zu allem, wahllose Themenbesetzungen, teilweise unpassendes Rumgestocher, wirres Meinungsgelaber, wenig Geisteshaltung zum Mitgestalten. Wo gibt es beispielsweise schon Orte, wo so lange leere Baugrundstücke in den Ortszentren den hässlichen Mittelpunkt bilden dürfen, wie in HU? Stattdessen immer weiter gestritten, und wenig bewegt. Rewe hin, Stromleitungen her, und dann wird noch öde Diskussionen um absoluten Nebenschauplätze losgetreten. Ein Unternehmen ginge so pleite, langsam aber sicher. Vielen Bürgern geht das in Summe massiv auf den Zeiger, oder es ist ihnen sowieso schon völlig egal. Das ist wahrlich keine gute Entwicklung, aber das scheint so richtig keiner mehr übergreifend in seiner Verantwortung zu sehen. Schwach.

  7. Michael Meschede sagt:

    Was für eine Milchmädchenrechnung. Selbst wenn man annimmt, das die sogenannte Blitzanalyse richtig wäre, dann fehlt der Hinweis, dass es Jahre, wenn nicht Jahrzente dauert, bis die Fläche mit sogenannten kleinen Gewerbebetrieben besetzt wird. Richtigerweise müsste man dann die erhofften Steuermillionen abzinsen und dann bleiben ebenfalls zum heutigen Zeitpunkt nur 300.000,00 € über.

    • Wenn aber auch das Delta an Rewe-LKW-Schäden, die dann zu häufigeren Strassensanierungen führen dürften, ausbleibt: Dann passt es wieder. Die Annahme, man könne die 300T€ einfach wie eine Zusatzeinnahme verbuchen scheint mir der Milchmädchenaspekt an der ganzen Sache zu sein. Wird in dem Gutachten hoffentlich solide ausgerechnet? Wird interessant.

  8. Harald Witte sagt:

    Es mag ja eine Milchmädchenrechnung sein, aber eine, die der Realität am Nächsten kommt.
    Außerdem berücksichtigt keiner das Rewe die Ersten 10 Jahre wohl erst einmal die Investitionskosten abschreiben wird und somit gar keine Steuern zahlt.

    Natürlich dauert es etwas länger, die Fläche in kleineren Größen abzugeben.
    Doch aus der Vergangenheit sollten auch die Größten Wirtschaftswachstumsgurus gemerkt haben, das ein moderates Wachstum mehr Nachhaltigkeit hat.

    • Jan Kirmse sagt:

      Ich würde zwar auch davon ausgehen, daß mehrere kleinere Betriebe mehr Steuern abwerfen. Und ich glaube gar nicht, daß der Verkauf Jahrzehnte dauern würde (die Grundstücke in Ellerau gehen doch auch weg wie warme Semmeln). Aber Ihr Argument gilt doch auch bei kleinen Betrieben, nämlich daß es erstmal keine Einnahmen gibt. Außerdem ist für viele kleine Betriebe die erforderliche Infrastruktur doch aufwendiger (mehrere Zufahrtsstraßen, Kanalisation usw). Und ob man auch nur annähernd die Zahlen von Frau Honerlah erreicht, möchte ich bezweifeln. Möchte man nur solche „Rosinen“ ansiedeln, wird es wohl tatsächlich Jahrzehnte dauern, die Grundstücke zu füllen.

      • Ist es denn das große Ziel, die Leerparzellen im Gewerbegebiet schnell voll zu bekommen? Im Prinzip würde ich dazu auch schnell nicken, aber nicht um den Preis, das wir am Ende ein Minus einfahren, weil unsere eh zu knappe Infrastruktur bzw. deren Nutzdauer durch einen „Logistikblutegel“ ausgesaugt wird, was wir dann mit dem Ministeuerbeitrag bestenfalls geflickt bekommen, eher wohl noch aus unserem Grundsteueraufkommen bezuschussen dürfen. Von Feinstaub und den häufigeren Baustellen ganz zu schweigen.
        Dann lieber stillhalten. Besser noch wäre eine proaktive Ansiedlung: Unsere Gewerbesteuerzahler können schon den Blueprint liefern, welche Art & Größe von Betrieben anzustreben wären. Dann haben wir mit HH eine prosperierende Wirtschaftsmetropole vor der Nase, die expansionswilligen Großunternehmen vermehrt keine Grundstücke mehr anbieten kann, sobald diese anbauen oder verteilte Standorte zusammenführen möchten. Dank S21 können wir bald sowohl den Platz als auch die zumutbare Anfahrtperspektive für die Mitarbeiter aufzeigen. Vielleicht sogar Ansiedlungsoptionen für Mitarbeiter, die eh ein Häuschen im Grünen anstreben, aber nie pendeln wollten. Komm nach Henstedt-Ulzburg zum Wohnen UND Arbeiten.
        Und es gibt neu entstehende Branchen rund um E-Auto, IT, Industrie 4.0 und Fintechs. Dort sind junge Fachkräfte (MINT-Absolventen) der Flaschenhals. Die ziehen nach dem Studium erstmal nach HH und machen Party. Dann gründen sie Familien und wollen bauen. Finden bezahlbare Bauplätze in Henstedt-Ulzburg oder Winsen/L. oder noch weiter draußen. Und freuen sich über einen qualitativ diskutablen Job im ÖPNV-Radius 30 Min., auch wenn die Zentrale des anderen Jobanbieters in der Hafencity ein schickeres Ambiente hat. Aber hat man erstmal kleine Windelschieter, dreht sich hier der Wind diametral.
        Norderstedt profitiert hierbei von der 040 („HH-Norderstedt“), aber auch Quickborn, Ahrensburg oder Rellingen konnten immer wieder attraktiv Firmen anziehen. Und wir haben noch die schneller Erreichbarkeit des kübftigen AK Bad Bramstedt sowie die günstige Distanz zum Airport im Petto.
        Sitzt bei uns nur jemand am Gewerbeförderungstelefon (Öffnungszeiten analog Facharztpraxis) und wartet, bis jemand anruft? Dann ist klar, warum bei uns meist Logistikmonster kommen wollen, die golden Nuggets werden schon von Norderstedt bedient, bevor die von Henstedt-Ulzburg je was gehört haben.
        Wenn das Gewerbegebiet also schnell gefüllt werden soll: Marktanalyse, USP formulieren, Firmensegmente abgrenzen und konkrete Aspiranten identifizieren. Und denen ein ganzheitliches Paket anbieten.
        Oder nur zuwarten, dann aber bitte zumindest den Mindestqualitätsstandard definieren und auch durchsetzen. Statt von Utopia zu sprechen, während andere Gemeinden uns am Ende das beste wegschnappen.

  9. R. Finsterbusch sagt:

    Natürlich dauert die Ansiedlung von Kleingewerbe, da diese nicht in HU Schlange stehen. Und man müsste auch selektieren, ob das dann auch Gewerbesteuerzahler sind.
    Aber bei sogenannten Kleingewerbe hätte man im Laufe der Zeit auch die Möglichkeit ein Stop auszusprechen, wenn es zu einem Verkehrskollaps kommt (und sind wir nicht nahe davor?). Bei der Rewe-Ansiedlung könnte man das nicht mehr, da man dann bereits vollendete Tatsachen geschaffen hätte. – Und was dann, liebe Gemeindevertreter/innen?

    Und wo bleibt der „Branchenmix“?

    Und was soll bis zur Ansiedlung mit der Fläche geschehen? Weideplatz für Angusrinder :), als ländliche Gemeinde täte man dann etwas für Tier und Natur. 🙂
    ————————————————————————————————————-

    Aber mal im ERNST, man beschäftigt sich hier mit einem zweitrangigen Thema. Die erste Frage, die geklärt werden müsste, ist doch, wie viel mehr an Verkehrsbelastung kann HU überhaupt noch vertragen (man will doch auch noch Innenverdichtungen und 500 Sozialbauwohnungen – Stand ??? – etc.).
    Und wer das Rewe-Gutachten gelesen hat, der weiß, dass dort auch auf die Verkehrsprobleme der Hamburger Straße – auch ohne Netto + Rewe) bereits hingewiesen wurde. Lösung wohl ohne Kisdorf unwahrscheinlich. Auch ist man sich untereinander nicht einig!

    Auch bei Netto war klar, dass es zusätzliche Verkehrsprobleme geben wird. Und was wurde seit 4 Jahren unternommen, um das abzuwenden? Es wird nur geschnackt und nicht angepackt, sieht man auch bei dem von mir bereits angesprochenen sensiblen Problem „Hilfsfristen der Freiwilligen Feuerwehr“. Seit 4 Jahren bekannt! Und „totgeschwiegen“.

    Warum lüftet man nicht das Geheimnis, mit wie viel Gewerbesteuereinnahmen man bei Netto rechnet? Dann hätte man doch schon mal einen Vergleichswert zu Rewe.

    Das unabhängige Gutachten sollte, so hieß es mal, Entscheidungsgrundlage für die Rewe-Ansiedlung sein. Das ist fraglich, wenn man versucht darauf Einfluss zu nehmen. – Der Gutachter empfahl den Ortsentscheidern einen Kurswechsel bei der Ansiedlungspolitik vorzunehmen. – Das wurde abgelehnt, weil das die Rewe-Ansiedlung gefährden würde, vielmehr will man alles 1:1 fortschreiben. Und das alles ungeachtet der bekannten Auswirkungen? Man darf bezweifeln, ob ENIGE der Entscheidungsträger das mit dem unabhängigen Gutachten ernst gemeint haben. Ich bin gespannt, welche Einwände da noch kommen, wenn es dann vorliegt.
    Netto wurde hinter verschlossen Türen besiegelt. Und Rewe jetzt ohne Votum der Einwohner?

    Mal sehen, was jetzt wieder an Kommentaren von unseren Gemeindevertretern/innen kommt. Von „sorgfältige Prüfung“ sprechen aber nur einseitig kommentieren oder gar „problematische Themen“ auslassen?

    Ostern steht vor der Tür, da fragt man sich, bekommt HU ein „Kuckucks-Ei ins Nest“ gelegt? 🙁

    • Clara Meinert sagt:

      Ich glaube REWE bringt durch die Verwaltung schon einiges Gutes. ABER man sollte Regelungen treffen, dass alle Lkw über die Autobahn müssen. Ausnahmen nur Marktbelieferung im nahen Umkreis. 10km ?
      ____
      Es kann nicht sein einen Betrieb zu holen, der 300k Einnahmen bringt und zb 500k Kosten verursacht.

      • G. Willsch sagt:

        … und was passiert, wenn die Autobahn wegen Stau/Unfall/Bauerbeiten nicht oder nur bedingt passierbar ist?

        • Clara Meinert sagt:

          Na, das wäre dann in dem Moment Chaos. Vielleicht reduziert REWE auch eh Lkw Fahrten. Ist ja zweckfrei, ob man die Wäre im Lager hat oder im Lkw 3 Stunden durch HU. Aber, REWE fährt doch eh sehr früh am Tag.
          Wichtiger ist, wie kann REWE im Normalfall weniger durch die Ortsstrassen schicken.

          • G. Willsch sagt:

            Rewe ist ein knallhartes Wirtschaftsunternehmen. Die werden sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Der Rewe-Verkehr wird die Ortsstrassen auch im „Normalfall“ stark belasten. Allein schon um die Autobahnmaut zu umgehen …

            • Lieber Herr Wilsch,
              ein, wie Sie es nennen, „knallhartes Wirtschaftsunternehmen“ wird nicht die Ortsstrassen benutzen um die Autobahnmaut zu umgehen. Das ist nämlich fast immer unwirtschaftlich. Rechnen Sie es einfach mal nach, dann merken Sie das selbst und werden nicht mehr solche Behauptungen aufstellen.
              Viele Grüße
              Klaus-Peter Eberhard
              Gemeindevertreter FDP

              • G. Willsch sagt:

                Entsprechende Parameter der Routensuche ausserhalb der Autobahnen, sind in in logistisch geprägten Unternehmen in der automatisierte Streckenplanung vorgesehen.
                Habe ich in meiner bisherigen Arbeitspraxis auch bereits erlebt: da hat das Computersystem einen LKW einfach über Nebenstrecken irgendwo an die Elbe zur Querung selbiger gelenkt, obwoh es dort keine gab. Aber Hauptsache, die Maut gespart. 😉

                Und selbst wenn man Rewe dazu bewegen könnte, diese Parameter auszuschliessen, gibt es immer noch diverse Zuliefer, die dann nachts über die dann freien Nebenstrecken donnern, um die Autobahn zu umgehen.

              • Niels Warnecke sagt:

                Lieber Herr Eberhard, dann geben Sie uns doch mal Nachhilfe und legen Ihre Rechnung offen – dann kommt man auch mal von der Behauptungsebene weg.

  10. Harald Witte sagt:

    !!! ACHTUNG ABZOCKE !!!

    Einige Millionen Menschen wurden schon OPFER von diesem SYSTEM. Deswegen hier auch von mir eine OFFIZIELLE WARNUNG.

    Falls jemand von euch schon diesem SYSTEM beigetreten ist oder vielleicht gerade dabei ist einzusteigen, dann HOFFE ich, dass ich EUCH mit diesem Beitrag aufklären kann.

    Es handelt sich dabei um ein klassisches PYRAMIDENSYSTEM. Es wird versprochen, für 40 Stunden Arbeit in der Woche ein fixes Gehalt am Ende des Monates zu bekommen. Was aber nicht erwähnt wird ist, dass die GEFAHR besteh,t in diesem SYSTEM 40 Jahre lang gefangen zu bleiben und wenn man dann wieder rauskommt, verspricht das SYSTEM ein sicheres Einkommen von 40% des ursprünglichen VERDIENSTES.

    Zusätzlich wird dir monatlich eine SYSTEM-Mitgliedschaft verrechnet, die mindestens 20% des VERDIENSTES beträgt, damit das SYSTEM überhaupt langfristig leben kann.

    In meinen AUGEN ist hier die Rede vom klassischem PYRAMIDENSPIEL, wo die Oberen immer am meisten VERDIENEN und die Menschen unterhalb nur wenig CHANCEN haben, sich hoch zu kämpfen. Somit erhofft sich dieses SYSTEM auch lang am Markt zu bleiben.

    Der VERGÜTUNGSPLAN wurde so zusammengestellt, dass man fürstlich dafür entlohnt wird andere Menschen runter zu machen und sich gegenseitig die Plätze in diesem SYSTEM wegzunehmen.

    WENN DU davon schon mal gehört hast, dann entferne dich möglichst weit von diesem PYRAMIDENSPIEL und warne deine Freunde und Familie, bevor auch sie OPFER dieses SYSTEMS werden.

    Ein APPELL von mir: Werdet offener für neue Sachen und vertraut nicht immer der Masse der Menschen. Es gibt einen Grund, wieso nachweislich nur 5% der Menschen auf diesem Planeten ihrer LEIDENSCHAFT nachgehen. DIE MENSCHHEIT ist voller IDEEN, doch leider scheitert es meistens an der ANGST, diese IDEEN auch umzusetzen.

    Danke für DEINE Zeit!

  11. Rolf Michelsen sagt:

    Und falls die Gewerbesteuer von REWE nicht reicht: hier ein Vorschlag. Wir heute in der Norderstedter Zeitung zu lesen war, führt Norderstedt eine Parkraumbewirtrschaftung ab 2018 ein. Die P & R-Flächen werden dann gebührenpflichtig – pro Stunde € 2,00. Im Abo pro Monat € 40,00, pro Jahr € 480,00. Das trifft auch für die Bediensteten im Norderstedter Rathaus zu, die ihre PKWs in der städtischen TG dort abstellen. Immerhin, da stehen hier im Ort unter dem Rathaus ca. 70 Fahrzeuge werktäglich – also pro Jahr ca, € 33,600,00. Dazu noch die Bürger, die Einkaufen oder zum Arzt etc. müssen. Da sind die Wartezeiten ja teilweise enorm.
    Auch die Erweiterung der Bewirtschaftungsfläche für den Parkplatz Meeschensee ist zu erwarten. Allerdings erst nach erfolgtem Umbau. Damit soll der Park-Tourismus eingedämmt werden.
    Ja, wie ich hier schon gelesen habe: Norderstedt ist eine Liga höher…..und so geht das mit dem Geldverdienen……z.B. eine zustäzliche Kraft – aus dem Ort – für die Überwachung.

  12. Oliver Blau sagt:

    Super Diskussionen! Das haben Sie ja toll hinbekommen mit Ihrem Dreisatz, @Frau Hohnerlah! Auch wenn Sie nicht für den Unfug, der hier z. T. geschrieben wird, selbst verantwortlich sind, so haben Sie mit Ihrem kruden Bewertungsansatz meiner Meinung die Stimulation dazu geliefert.
    Den meisten Menschen fehlt für die vollständige Beurteilung der Rewe-Ansiedlung die Grundlage (so auch mir). Aber wenn man den Menschen das Gefühl gibt, es sei alles so einfach zu beurteilen, wie Sie initial vorgegeben haben, kommen Meinungsäußerungen wie die beschränkte LKW-Erlaubnis zustande, die völlig weltfremd sind. Genauso wie das Rechenergebnis Aufwand 500TE = Gesamtaufwendungen 300TE, und anderer geschriebener Kram. Da stimmen die Ansätze schon nicht – und die sind auch in Ihrem indikativen Dreisatz nicht seriös berücksichtigt.
    Soll so Politik gemacht werden? Dann vielleicht auch noch mit einem basisdemokratischen Ansatz, wie einen Bürgerentscheid? Beeinflusst von den auch hier fleißig Um-Kopf-und-Kragen-Schreibern? Grausame Vorstellung.
    Die Rewe-Ansiedlung ist ein gewaltiges Projekt für die Gemeinde, mit Einflüssen auf uns Bürger. Bei der Komplexität gehört pedantische Sorgfalt vorgelebt, und zwar ausschließlich.

    • „Die Rewe-Ansiedlung ist ein gewaltiges Projekt für die Gemeinde, mit Einflüssen auf uns Bürger. Bei der Komplexität gehört pedantische Sorgfalt vorgelebt, und zwar ausschließlich.“
      ————
      Sicherlich sollte zu einem Bürgerentscheid nicht jeder Bürger seine eigene Rechnung auf den Markt werden. Vielmehr sollte jeden in der GV vertretene Partei dazu ein begründetes Votum abgeben (also ein Ja/Nein-Beschluss existieren), der aber bewusst & parteienübergreifend unter den Vorbehalt der Bestätigung oder Ablehnung durch die Wählerschaft gestellt wird. Um dem nicht gerade tagesgeschäftlichen Charakter sowohl der Komplexität als auch ihrer möglichen Tragweite gerecht zu werden.
      Sitzt Rewe dann irgendwann wie der Kuckuck im Henstedt-Ulzburg-Nest und die Gemeinde reibt sich nur noch auf, ihn zu füttern, dann kann wenigstens keiner meckern, das „die Politik“ das allein verbockt habe. Wobei das Kuckucksküken irgendwann mal satt davonfliegt. Rewe saugt an unserem Blute für immerdar, sollte sich das Pro-Lager verrechnet haben.

  13. R. Finsterbusch sagt:

    Zitat: „Den meisten Menschen fehlt für die vollständige Beurteilung der Rewe-Ansiedlung die Grundlage“.

    Und das war bei der Entscheidung – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – bei der Netto-Ansiedlung anders?

    Deshalb konnte man hier auch auf eine „Wirkungsanalyse“ verzichten?

    M. E. ganz schön „blauäugig“ dieses anzunehmen.

    Und warum hat man nicht bei der Rewe-Ansiedlung von Anfang an eine „Wirkungsanalyse“ zugrunde gelegt / eingeholt, wenn allseits eingestanden wurde, dass für eine vollständige Beurteilung die Grundlage fehlt? Unter kaufmännischen Gesichtspunkten nicht nachvollziehbar Und widerspricht dieses Vorgehen nicht auch der stets betonten „sorgfältigen Prüfung“?

    Zitat: „Soll so Politik gemacht werden? Dann vielleicht auch noch mit einem basisdemokratischen Ansatz, wie einen Bürgerentscheid? Beeinflusst von den auch hier fleißig Um-Kopf-und-Kragen-Schreibern? Grausame Vorstellung.“

    ???

    „Bürgerentscheide“ dem Bürger verwehren???

    = Es gibt Situationen, wo der Bürger den Entscheid über sein WOHL, nicht einer Vertretung überlässt, sondern selbst entscheiden will !!!

    = Ich meine, wer den Bürger entmündigen will, der verkennt demokratische Grundwerte.

    = Wurden die Bürger nicht sogar aufgefordert, sich in die „Diskussion“ der Rewe-Ansiedlung
    mit einzubringen?

    = Man sollte sich auch einmal anschauen, welche Rechte die „Gemeindeordnung für
    Schleswig-Holstein“

    den Bürgern zugesteht …

    u. a. § 16 e : „Anregungen und Beschwerden: Die Einwohnerinnen und Einwohner haben das Recht, sich schriftlich oder zur Niederschrift mit Anregungen und Beschwerden an die Gemeindevertretung zu wenden.“

    = Anregungen, Bedenken, Beschwerden sind alleine in diesem Forum nun reichlich genannt worden – ähnlich wie auch in der Rewe-Info-Veranstaltung.
    Und das alles soll keine Beachtung finden???

    Zugegeben es ist nicht alles Gold, was glänzt. So sind auch Ausführungen unserer Gemeindvertreter/innen nicht immer nachvollziehbar oder sogar irreführend. Oder wie darf man einzelne Kommentare hier verstehen?

    Die eigentliche Diskussion wird doch erst nach dem Vorliegen des Gutachtens erfolgen. Und mal sehen, ob unsere Gemeindevertreter/innen die Entscheidung dann alleine treffen wollen.

    Frohe Ostern!

  14. R. Finsterbusch sagt:

    Hier findet man Antworten auf bereits gestellte Fragen:
    rewe-hu.de

    Was passiert mit der Verkehrsführung, wenn die A7 gesperrt ist?
    „Es kommt darauf an, mit was für einer Sperrung und welchem Stau wir es zu tun haben. Bei einer Vollsperrung der A7 werden wir die B4 nutzen. Wir haben kein Interesse daran, die angespannte Verkehrslage in Henstedt-Ulzburg in diesem Fall noch weiter zu belasten, in dem wir unsere Verkehre durch den Ort schicken“.
    = Es wird leider nicht ausgeführt, wie die Route dann zur B4 verlaufen soll.

    Wer kommt für Straßenschäden auf?
    „Wir unterstützen im Vorfeld Maßnahmen, die zur Ertüchtigung der Infrastruktur beitragen. Laufende Kosten werden durch kommunale oder Landesmittel beglichen.“
    = Hat man sich denn auch mal den heutigen Straßenzustand angesehen? Kisdorf-Felder, Hamburger Straße nach südlichen Ortsausgang Ulzburg-Süd etc.

    usw. usw. usw..

    • G. Willsch sagt:

      Die daraus resultierenden und zu erwartenden Straßenschäden lassen sich über folgenden Artikel der ZEIT auf nahezu schockierende Art und Weise erahnen:
      http://www.zeit.de/2011/31/Stimmts-Strasse

    • http://www.rewe-hu.de/faqs –> „Kommt jetzt mehr Verkehr nach Henstedt-Ulzburg?
      Wir wollen so viel Transport wie nur möglich und sinnvoll über die A7 abwickeln und die Belastung für Henstedt-Ulzburg so gering wie mögich halten. Sollte perspektivisch der Weiterbau der A 20 erfolgen, werden wir noch mehr Verkehr über die Autobahn regeln als bisher geplant.“
      —–
      Möglich? Jede einzelne Fahrt von und zum Lager ist via A7 möglich, lediglich die Rewe-belieferten Geschäfte (Rewe, Penny, Toom-Baumarkt m.W.) wären davon sachlogisch ausgenommen. Und A7-Sperrungen würden die temporäre Ausnahme bilden.
      Sinnvoll? Für H-U wäre die Orientierung am o.g. Möglichen megasinnvoll. Sofern Rewe hier überhaupt von möglich/sinnvoll aus der HU-Einwohner-Perspektive meint. Davon auszugehen wäre sicherlich hochgradig blauäugig.
      =============
      „Wie unterstützt REWE den Aufbau der Infrastruktur in Henstedt-Ulzburg?
      Wir beteiligen uns an den Kosten der neu zu schaffenden Infrastruktur mit einer dreiviertel Million Euro. Das bezieht sich auf verschiedene Verkehrsknotenpunkte in Henstedt-Ulzburg[…]

      Wer kommt für Straßenschäden auf?
      Wir unterstützen im Vorfeld Maßnahmen, die zur Ertüchtigung der Infrastruktur beitragen. Laufende Kosten werden durch kommunale oder Landesmittel beglichen.“
      ——–
      Also: Sie bezahlen den Ausbau der Kreuzung nach Kisdorf und die Anbindung des Grundstücks an den A7-Zubringer (ggf. noch irgendwas), und dann sind sie durch damit. Schrecken mit Ende.
      Und wenn dann die Straßen irgendwann schneller kaputt gefahren sind (s. Kommentar Hr. Willsch/Link Zeit.de/4-Potenzen-Regel), dürfen Landesmittel herhalten (wo das Land SH für die Unterhaltung zuständig ist, darf man unterstellen…?!?) und Kommunalmittel (wo H-U die Unterhaltung wuppen muss), z.B. für die Hamburger Straße, denn die haben wir ja gerade kostenmäßig vom Land SH „geschenkt“ bekommen. Da dürfen wir nun zahlen, aber nicht mal eine Spielstraße draus machen, wenn es uns gefällt.
      ——–
      Rewe formuliert es unauffällig, gibt aber ggü. dem präzisen Leser seiner eigenen FAQ selbst zu: Recht bald werden Ihr die Kapelle bezahlen, aber wir werden bestimmen, welche Musik sie spielt. Es wird also ein fulminantes Grundstücksgeschäft geben, vergrößerte Kreuzungen, nominell 900 Jobs mehr in HU und 300T€ Zuwachs an GewSt. Da gibt’s dann für die Lokalhonoratioren viele Spatenstich- und Eröffnungsreden-Termine, einige ggf. sogar noch pünktlich zur Kommunalwahl, wenn alles fix geht. Und danach? Kommt die Rechnung! Die werden wir dann alle bezahlen (mehr Steuern oder weniger öfftl. Leistungen, potentiell beides) und die Befürworter werden dann verlauten lassen: Das konnte aber doch auch keiner ahnen, dass die ihre ganzen Absichtsbekundungen nicht so umsetzen, wie es uns in die hohle Hand versprochen wurde.
      ========
      „Warum braucht REWE ein neues Regionallager und einen neuen Verwaltungsstandort überhaupt?
      Zentralstandort
      Bisher ist unsere Verwaltung auf mehrere Bürogebäude im Industriegebiet Harksheide/Norderstedt aufgeteilt. Diese Räumlichkeiten lassen keine Erweiterungen zu – und wir wachsen kontinuierlich. Das neue Regionallager bietet nun die Möglichkeit, diesen Engpass durch die Integration eines Verwaltungsgebäudes perspektivisch auszugleichen und dem kommenden Wachstum gerecht zu werden. Henstedt-Ulzburg bietet aufgrund der Nähe zum jetzigen Standort ideale Voraussetzungen.

      Regionallager
      Nadelöhr Elbtunnel: Derzeit beliefern wir auch das nördliche Schleswig-Holstein vom Süden Hamburgs. Jeder, der zu Stoßzeiten den Elbtunnel nutzen muss, wird uns beipflichten: Der Elbtunnel ist ein Nadelöhr. Damit unsere Waren schneller, einfacher und dadurch auch frischer ausgeliefert werden können, brauchen wir ein Lager nördlich des Elbtunnels.

      Die Kapazitäten werden außerdem benötigt, weil wir wachsen. Die anderen Lager werden nicht abgebaut.“
      —————–
      Die Bürostandorte sollen also zusammengefasst werden. Ja, virulentes Problem im ganzen GR HH und ein gutes Argument, in den Nordport zu ziehen.
      Lager: Offensichtlich ausreichend, auch wenn man wachsen möchte. Verlagert doch NUR die Büros nach HU (dann bleiben sie auch für die Fachkräfte erreichbar, die man woanders schwer neu anziehen kann) und Ihr könnt die alten Gebäude abreißen und das Lager Norderstedt vergrößern. Und Ihr habt coop eG in Kiel übernommen, da gibts ja ein Lager nördlich des Elbtunnels. Baut auch das noch aus, dann habt Ihr was Ihr wollt. Und wir auch. Und Eure Schlüsselmitarbeiter haben auch keinen Grund, Euch von der Fahne zu gehen. Vielleicht könnte man den Bürostandort ja auch auf das Wagenhuber-Gelände setzen? Dann ist es fast eine fußläufige Distanz.

  15. Rolf Michelsen sagt:

    Es ist zwar nicht Sache von HU, aber Kreis- oder Landesmittel sind knapp. Die Anbindung nördlich der Gutenbergstraße an die A 7 ist katastrophal. Auch in Ulzburg-Süd außerhalb HU Richtung Norderstedt ist die Straße schlichtweg eine Katastrophe. Irgendwann wird die total zerstört sein. Und wir Bürger brauchen im Nahverkehr diese Strecken. Und wenn dann saniert wird, rollt vieles über die innerörtlichen Nebenstraßen, wie gehabt, z.B. Westerwohld, Norderstedt Straße u.a.
    Solche Straßen habe ich nicht einmal abseits der Fernstraßen in den neuen Bundesländern auf und über die Dörfer gesehen.
    Und Kisdorf, wo auch LKW’s durchrollen – wovon sollen die denn die innerörtliche Hauptachse sanieren können – aus welchem Topf ?
    Wer weiß, wieviel die Sanierung der Hamburger Straße gekostet hat bevor HU sie „geschenkt“ bekam? Bestimmt mehr als € 300.000,00. Wenn hier nicht einmal Mittel zur Sanierung der Rad- und Fußwege (Beispiel „An der Alsterquelle“ für € 80.000,00 vorhanden sind, wovon soll denn das bezahlt werden, was HU tragen muß ?
    Schon jetzt sieht man LKW’s von REWE / Penny und zusätzlich von Anlieferlastzügen div Firmen durch HU rollen aus Richtung Kaltenkirchen Richtung Oststraße / Norderstedt. Das spart Maut, wenn man die A 7 umgeht.
    Wie oft staut es sich schon morgens und insbesonders nachmittags auf der Hamburger Straße schier endlos ab HU-Süd. Vollsperrungen der A 7 und Umleitung über die B 4 – das trifft für Fahrzeuge aus dem Raum Hamburg-Nord und östlich nicht zu.
    Ich vermisse seitens der GV-ler und Verwaltung die Klärung der Frage was HU erwartet seitens der LKW’s etc von NETTO. -Eine auch nur annnährende Beteiligung von NETTO scheint nicht gegeben zu sein. Meine Meinung dazu: Gute Nacht, ihr Verantwortlichen !
    Und ist es gut, wenn man die Nachbargemeinden frustiert oder verärgert ? Da darf man sicht nicht wundern, wenn dort nachhaltig Protest erfolgt und keinerleit Zugeständnisse für eine mögliche Umleitungsstrecke für HU über fremdes Nachbargebiet zu erwarten ist.
    Man sollte schon etwas weiterdenken können. Egoismus zahlt sich selten aus.
    Die Hamburger Straße wird reparaturanfälig sein binnen 10 Jahren, bevor REWE und auch NETTO überhaupt Steuern nach Ende der Abschreibungen zahlen.
    Und wieviel Steuern erwartet eigentlich HU von NETTO? Da habe ich noch nichts gehört.
    Warum kümmer sich keiner darum ? Das gehört doch mit zum Verkehrskonzept und Finanzmittelbedarf..

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