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Henstedt-Ulzburgs Mega-Tunnel: Nach dem Hubschrauber kommen jetzt die Bodentruppen | Henstedt-Ulzburger
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Henstedt-Ulzburgs Mega-Tunnel: Nach dem Hubschrauber kommen jetzt die Bodentruppen

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Die obere Leitung ist die Buddelvariante. Fällt die Baugrund-Untersuchung positiv aus, wird es wohl auf diese Streckenführung hinauslaufen. Wenn nicht, gehts im Süden auf Stromstelzen über die Gemeinde hinweg

Die Erkundungsarbeiten zur geplanten Untertunnelung Henstedt-Ulzburgs gehen weiter. Nach den Hubschrauberflügen über die Pinnau-Wiesen hat der Stromnetzbetreiber Tennet jetzt die Betretung öffentlicher sowie privater Flächen angekündigt, will  dort den „Baugrund“ untersuchen sowie Vermessungsarbeiten und Geländekartierungen vornehmen, wie es in einem Bekanntmachungstext heißt, den heute Rathaussprecher Malte Pohlmann den Henstedt-Ulzburger Nachrichten zugemailt hat.

Dabei kann es offenbar durchaus Rabiat zugehen: „Sollte es trotz aller Vorsicht der beauftragten Unternehmen zu Flurschäden kommen, bitten wir um Dokumentation selbiger (z.B. mittels Foto) und um Kontaktaufnahme“, schreibt die Tennet.  Dem Unternehmen einfach die Grundstücksbetretung untersagen, funktioniert nach Tennet-Angaben nicht: „Es wird darauf hingewiesen, dass die Arbeiten gem § 44 EnWG als Vorarbeiten für Planung und Bauausführung zu dulden sind“, heißt es weiter in der Ankündigung.

Was plant die Tennet genau?

Das Unternehmen will mit seiner Stromautobahn unter die Erde, will die Gemeinde auf vier Kilometern untertunneln. Konkret soll die aus Lübeck kommende 380-kV-Ostküstenleitung weit vor dem Pinnaubiotop ins Erdreich abtauchen, sämtliche Biotop-Gewässer untertunneln, dann ebenfalls unterirdisch vorbei an der Villa in Alleinlage auf den Pinnau-Wiesen. Auch die Hamburger Straße, die Usedomer Straße, die Kadener Chaussee und die AKN sollen unterbuddelt werden. Erst ganz am Rand Henstedt-Ulzburgs, an der Autobahn, soll die Trasse wieder auftauchen und dort an ein neu zu bauendes Umspannwerk anknüpfen. Insgesamt könnte die tiefgelegte Stromautobahn 4200 Meter lang werden.

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  1. August 2016

Ein Kommentar zu "Henstedt-Ulzburgs Mega-Tunnel: Nach dem Hubschrauber kommen jetzt die Bodentruppen"

  1. Rolf Michelsen sagt:

    Gestern am Nachmittag war schon der erste Vermesser im Pinnau-Biotop – Nähe des „Fischteichs“ im Gehölz bei der Arbeit……..die Tennet hat es eilig…..! Vermessen wird eine Strecke durch den moorigen und wasserhaltigen Bereich.

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