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Sport- und Leistungszentrum Henstedt – für Bürgermeister Stefan Bauer eine „Herzensangelegenheit“ | Henstedt-Ulzburger
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Sport- und Leistungszentrum Henstedt – für Bürgermeister Stefan Bauer eine „Herzensangelegenheit“

Dirk Aagaard sowie Verwaltung und Politik wollen an der Henstedter Ortsgrenze ein Super-Sportzentrum hinstellen

Dirk Aagaard sowie Verwaltung und Politik wollen an der Henstedter Ortsgrenze ein Super-Sportzentrum hinstellen

Kurswechsel bei der WHU: Stand die Wählergemeinschaft bisher für eine moderate Ortsentwicklung, hat sie jetzt ihr Herz für den Sportentwicklungsplan entdeckt und kämpft Seit’ an Seit’ mit den Wachstumsfetischisten von der CDU für die Errichtung einer Super-Sportanlage an der Bürgermeister-Steenbock-Straße in der nordöstlichen Ecke des Ortsteils Henstedt! Unterstützung erhielten beide Fraktionen in der Sitzung des Kultur- und Sportausschusses am Donnerstag für ihren gemeinsamen Antrag von BFB und FDP. Einzig die SPD lehnt das Vorhaben in seiner jetzigen Form ab.

Es ging hoch her im Ratssaal, da sich viele Zuhörer eingefunden hatten, die die Debatte immer wieder durch laute Zwischenrufe unterbrachen. Dem Ausschussvorsitzenden Sven Oldag (CDU), der den in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Antrag zusammen mit Gemeindevertreter Kurt Göttsch (WHU) eingebracht hatte, gelang es wohl auch angesichts eigener Nervosität nur mit Mühe, die Debatte in ruhige Bahnen zu lenken.

Hintergrund der Planung für das Superprojekt: Der Verwaltung liegt das Angebot eines Investors vor, mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro in Henstedt-Ulzburg ein Sport- und Leistungszentrum mit Mehrzweckhalle – vor allem für den Handballsport – und Übernachtungsmöglichkeiten zu errichten. Der Norderstedter IT-Unternehmer und Investor Dirk Aagaard, der seit 20 Jahren in Henstedt-Ulzburg lebt und Finanzbeirat bei den SVHU-Handballern ist, stellte dem Ausschuss seine Pläne persönlich vor. Er betonte, dieses „Handballinternat“ in jedem Falle bauen zu wollen, auch wenn die Gemeinde nicht mitziehe. Notfalls werde man auf einen anderen Standort ausweichen.

Für zusätzlich etwa drei Millionen Euro kann laut Aagaard in der Halle eine Tribüne für rund 1 400 Besucher errichtet werden. Diese Mittel müssten allerdings von der Gemeinde finanziert werden. Die Halle soll nach Wunsch des Investors möglichst bis 2017 stehen. Ihm wurde allerdings bereits signalisiert, dass frühestens 2018 realistischer sei. Auf demselben Gelände soll auch ein Fussball-Leistungszentrum entstehen, wofür sich der Ausschuss bereits vor einem Jahr einstimmig ausgesprochen hatte. Die Ausarbeitung der Pläne durch die Verwaltung ist bisher allerdings nicht erfolgt – wegen Personalmangels.

Die anvisierte Halle würde dem SVHU zur Nutzung für bestimmte Sportarten – vor allem Handball – überlassen werden. Auch die Gemeinde könnte die Halle nutzen – beispielsweise für eigene Veranstaltungen wie Bürgerball oder HHG-Messe. Die Refinanzierung der vom Investor eingebrachten Kosten erfolgt durch die Nutzer der Halle.

Bürgermeister Stefan Bauer nannte das Vorhaben eine „Herzensangelegenheit“. Er möchte mit ihm dem SVHU, mit 5.400 Mitgliedern zweitgrößter Sportverein des Landes, „zu größerem Glanz verhelfen.“ Bauer betonte aber, dass zur Realisierung eine Art Umgehungsstraße gebaut werden müsse, da die jetzigen Straßen den zu erwartenden Verkehr nicht verkraften könnten. Grunderwerb sei dafür nötig. Bis September will die Verwaltung prüfen, ob die betroffenen Eigentümer überhaupt zum Verkauf bereit seien. Andernfalls sei das Großprojekt in der gewünschten Form nämlich gar nicht zu verwirklichen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Horst Ostwald äußerte Bedenken an den Plänen angesichts der Vermischung von privaten und öffentlichen Investitionen. Beide Projekte müßten voneinender getrennt werden. Das jetzige Nein der SPD zu dem Vorhaben begründete Ostwald damit, dass die Verwaltung ein Jahr lang nichts getan habe in Sachen Fußball-Leistungszentrum: „Nichts ist abgearbeit“, empörte er sich. Jetzt aber wolle die Verwaltung ein noch größeres Unterfangen innerhalb von nur sechs Wochen bearbeiten. Der SPD-Mann nannte den von CDU und WHU eingebrachten Vorschlag schlicht „oberflächlich“.

Ganz anders CDU-Gemeindevertreter Thomas Matthis. Er bezeichnete das Angebot des privaten Investors als „Wunder“. Es geschehe „ganz selten, dass sich so eine Gelegenheit bietet. Wir wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir sie ablehnen.“ Unterstützung erhielt er vom Parteifreund und Ausschussvorsitzenden Sven Oldag: „Wir müssen vorankommen!“ Und auch Bürgermeister Stefan Bauer ließ seiner Begeisterung noch einmal freien Lauf: „Ich würde mich freuen, wenn es klappen würde.“

Allerdings war der Verwaltungschef im Vorfeld der Debatte mit seiner überbordenden Sympathie für den SVHU ganz schön ins Fettnäpfchen getreten. Er hatte sich in geheimer Sitzung zum Verwaltungsratsmitglied des Vereins wählen lassen. Natürlich wurde der Schritt bekannt. Eine Gemeindevertreterin ließ die Rechtsmäßigkeit bei der Kommunalaufsicht des Kreise Segeberg prüfen. Der SVHU-Posten sei nicht vereinbar mit dem Amt des Bürgermeisters, hieß es dort. Bauer gab den neuen Posten nach wenigen Tagen auf. SVHU-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Meschede, zugleich CDU-Ortsvorsitzender, muss sich jetzt um einen Nachfolger für das prominenteste und wahrscheinlich auch einflussreichste Kurzmitglied seines Gremiums bemühen.

Jörg Schlömann

17. Juli 2015

29 Kommentare zu "Sport- und Leistungszentrum Henstedt – für Bürgermeister Stefan Bauer eine „Herzensangelegenheit“"

  1. F. Six sagt:

    Heißt der Investor nicht Dirk Aagaard oder besteht seitens der Redaktion eine so große Abneigung gegen besagten dass man ihn schon als Dirk Aasgaard tituliert? 😉

    Danke für den Hinweis, die Red.

  2. E. Weiman sagt:

    Glauben also die hier euphorisierten Macher aus Politik und Verwaltung an einen langjährigen Verbleib der SVHU Handballer in den höheren Spielklassen. Wurde nicht schon der diesjährige Etat nur mühevoll zusammen geklaubt und schön gerechnet?
    Wenn denn 2018 die Halle steht und die noch intakte Landschaft durch Straßen- und Parkplatzbau zerstört wurde, wer soll denn noch dort für volle Ränge sorgen? Fußball ist doch bekanntlich ein Rasensport. Tennis wird ja gerade auf den Rhen verlagert. Basketball, Volleyball, ach nein Bürgerball, zumindest einmal jährlich. Oder hat die als Investor beteiligte Eventagentur schon die Termine für allwöchentliche Konzerte in Planung?
    Nur mal so ein Rechenbeispiel; 1500 Sitzplätze plus ca. 100 Akteure und Begleiter macht ca. 800 Autos die einen Parkplatz brauchen. Nicht zuvergessen die Stellplätze für die TV Team und das Catering. Macht so ca. 10.000 Quadratmeter reine Stellfläche plus der Fahrweg und Blumenrabatten und selbstredend der Zufahrtsstraßen. Haben die Bauern rings um das jetzige Sportfeld noch so viel Fläche übrig, der nicht für den Energiewende-Mais benötigt wird. Ich hab da keine Bedenken, der gleichnamige Bürgermeister wird es Ihnen schon verklickern.
    Also auf eine beton-graue statt grüne Zukunft im sportbegeisterten Henstedt-Ulzburg.

  3. Hans Bergmann sagt:

    Das passiert jeder politischen Partei früher oder später einmal. Jetzt aber hat die WHU den Schuß nicht gehört. Mehr als deutlich ist bereits bei früherer H.-U.-Nachricht gesagt worden: „Keine sportliche Großanlage in oder am Rande eines Wohngebietes!“

  4. Stefan Schneider sagt:

    Ich fände das klasse, solange selbst tragfähig und aufkommensneutral ggü. dem notwendigen Aufgabenspektrum im Sportstättenbereich.
    Aber bitte nicht als Eventinvestor betätigen, ist keine öffentliche Aufgabe. Das sollte der Investor auf eigenes Risiko und auf eigene Rechnung machen.
    Kann man das nicht zwischen A7 und dem Gewerbegebiet ansiedeln, den Bahnbogen zur Westerwohlder durchstechen und diese auch gleich mit dem Autohof verbinden? Und eine Bedarfshaltestelle am A3/Bahnübergang an der Westerwohlder Str anlegen? Dann können wir den Verkehr sowohl zu den Sportstätten als auch zu den Läden aus der Besiedlung fernhalten, soweit er über A7 oder von westlich der A7 kommt. Es wäre kaum weiter weg als Mediamarkt und Co., und dorthin finden ja auch alle ihren Weg.

    • Oliver Blau sagt:

      Haben Sie schon einmal nachgeschaut, wieviele Menschen per pedes zum Media Markt fahren? Die meisten Nachwuchssportler (Kinder, Jugendliche) tun dies. Leistungssport lässt sich nur dann wirkungsvoll aufbauen, wenn man eine intensive und intelligente Nachwuchsarbeit leistet. Insofern ist die Erreichbarkeit des Leistungszentrums ein Killerkriterium bei der Standortsuche. Wo der dafür bestgeeignete Standort ist, muss genau analysiert sein. Ein Leistungssportzentrum muss für HUer gut erreichbar sein, hochwertige Spielaustragungsorte/Veranstaltungshallen sind sicherlich in der A7-Nähe gut aufgehoben (oder eben dort, wo Anwohner nicht bei der Wahrnehmung der Wochenendruhe gestört werden).
      Die Investorenakqusition ist eine super Grundlage! Ergänzende Investitionen der Gemeinde unter Absicherung des langfristige Engagements der Investoren (und deren wirtschaftlichen Sicherheit) halte ich für sinnvoll, wenn nicht sogar für notwendig. Wichtig ist, das es a) keine unbeteiligten Verlierer bei den Bürgern gibt, b) das Gesamtkonzept der gesamten sportlichen Entwicklung oberste Priorität behält, und c) die Umsetzung unserer Gemeinde zu einer Profilierung verhilft.
      Ohne übergreifende Zieldefinition, und damit verknüpfter Strategie unter Einbindung eines ambitionierten, aber realistischen Zeitstrahlls, wird das alles sehr, sehr schwierig. Kennt jemand die übergeordnete Zieldefinition, mit Aufführung des allgemeinen Nutzens? Und wer ist dort eingebunden?

  5. R. Finsterbusch sagt:

    Ein interessantes und verlockendes Angebot. Nun steht aber erst einmal eine Machbarkeitsstudie an. Wie Herr Thomas Matthis (CDU) ohne diese bereits vorab eine Realisierung fordert, ist nicht nachvollziehbar. Denn wohl doch eher ein Fall für Herrn Peter Zwegat oder Mario Barth deckt auf.
    Das Sportzentrum kostet der Gemeinde für eine Tribüne 3 Millionen Euro + Umgehungsstraße mindestens weitere 3 Millionen. Und das ist nur erst einmal der Anfang!

    Nun sollte man trotz aller Euphorie einen klaren Kopf behalten und auch über den Tellerrand hinwegschauen.

    Wir haben in unserer Gemeinde viele offene Großprojekte oder Vorschläge, wie z.B.:
    Umsetzung des Verkehrsstrukturgutachtens, neue Feuerwache, Kita-Ausbau, Schulbausanierungen, Straßenerneuerungen, Asylunterkünfte, Ausbau von Fahrradwegen, P+R-Plätzen, Busverkehr, Personalsaufstockung der Verwaltung und das Sportzentrum usw., usw, usw. um nur einige zu nennen (die Aufzählung stellt keine Rangfolge da!). Wenn mann all diese Projekte in Euro beziffern würde, käme man auf 30? 40? 50? Millionen oder noch viel mehr? – Was mir hierbei fehlt, ist eine Prioritätenaufstellung, was ist vorrangig und wie finanzieren wir das (Neuverschuldung?, Steuererhöhung?, Einsparungen an anderer Stelle und wo? oder Verkauf von „HU-Tafelsilber“?)

    Interessant der Artikel im Hamburger Abendblatt – Norderstedter Teil – vom 18./19.07.2015. Herr Till Goottstein – Geschäftsführer der Zweitliga-Handballer des SVHU -: „Ziel muss es sein, zumindest die Halle in der Maurepasstraße stets voll zu bekommen.“ Ferner hat er ein Problem zu verstehen, dass der Zuschauerschnitt bei nur knapp 500 liegt.

    Ach ja, noch der Hinweis zur Hallennutzung: Der Bürgerball 2016 wurde erst kürzlich aufgrund rückläufiger Besucher ( zuletzt 364 Besucher) gecancelt.

  6. Oliver Blau sagt:

    Super beschrieben! Da liessen sich noch so viele Fragen nachschieben. Wüsste als Wähler derzeit nicht, welche Partei für welche Priorisierung der Themen steht. Geschweige denn, wie es die Verwaltung damit hält.

  7. Rolf Michelsen sagt:

    Hallo Herr Kirmse ! Die uralte Planung mit Ost- oder Westumgehung (auch als Fragezeichen-Strecke bezeichnet) ist wohl noch möglich. Ich lebe seit 1968 hier in der Gemeinde, die ich kaum noch wiedererkenne und für die ich mich heute nicht wieder entscheiden würde aufgrund der städtischen Entwicklung – weg von der Gemeinde im Grünen zu Gunsten Betonburgen. Die damalige Planung ist hinfällig, weil alles bebaut wurde.
    „Am Bahnbogen“ ist im Ortsplan als „in Planung“ erkennbar, aber so kaum noch möglich als Umgehungstrecke aufgrund der Bbauung am Ortsausgang. Die Strecke geht dann bis an die Schulstraße. Dann muß sich nur noch eine Lösung her – zusammen mit Alveslohe ergeben, was sehr schwer wird. In unmittelbarer Nähe der möglichen Kreuzung Schulstraße / Am Bahnbogen wohnt allerdings ein politisch prominenten Bürger.
    Wenn der Ortsplaner hier doch mehr Freiraum gelassen hätte für eine Anbindung Richtung Kadener Chaussee / Golfplatz / Pferdehof wäre es leichter.

    • Jan Kirmse sagt:

      Hallo Herr Michelsen, Sie sprechen genau den Punkt an, den ich bei allem Kritisieren einfach nicht verstehe: früher war alles anders! Ja, war es, und das würden (je nach Wohngebiet) auch Kaltenkirchener sagen, oder Norderstedter, oder Lentfördener, oder oder… Das ist doch nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal von HU sondern eher der Lauf der Dinge. Mit mehr Abstand zur Großstadt und nur 3 Busverbindungen pro Tag, das mögen Gebiete sein, die sich ihre Dörflichkeit bewahrt haben, aber das konnte man doch vor Jahrzenten schon erahnen?! Es ist doch auch nahezu irrelevant, was vor 47 Jahren war. Vor 47 Jahren haben sich auch viele für einen VW Käfer entschieden, heute undenkbar (und das nicht nur mangels Verfügbarkeit).

  8. R. Finsterbusch sagt:

    Apropos Verwaltung.
    Hallo Herr Blau, nehmen Sie doch bitte mal als ein Beispiel, wie unsere Verwaltung mit der Sicherheit der Bürger/innen umgeht. Vor über 2 1/2 Jahren hat unsere Feuerwehr Alarm geschlagen, dass man in vielen Fällen die vorgeschriebene Rettungsfrist nicht einhalten kann. Was macht unsere Verwaltung? Erteilt der Feuerwehr einen Maulkorb und gaukelt den Bürgern/innen Sicherheit vor . Was mittlerweile durch ein Gutachten widerlegt wurde! Und was sagt unser BGM, wenn etwas passiert, stehe ich mit dem Arsch an der Wand. Anders Kaltenkirchen; die bauen eine neue Feuerwehrwache und deren BGM sagt, dass man mit der Sicherheit der Bürger/innen nicht spielt!

  9. Heinrich Winckelmann sagt:

    Hallo Herr Finsterbusch: Sie schreiben

    „interessant der Artikel im Hamburger Abendblatt – Norderstedter Teil – vom 18./19.07.2015. Herr Till Gottstein – Geschäftsführer der Zweitliga-Handballer des SVHU -: “Ziel muss es sein, zumindest die Halle in der Maurepasstraße stets voll zu bekommen.” Ferner hat er ein Problem zu verstehen, dass der Zuschauerschnitt bei nur knapp 500 liegt. “

    Als Handballspieler, der in HU insgesamt ca 1,2 Jahrzehnte Handball spielte ( früher in der höchsten deutschen Spielklasse beim Polizei SV Hamburg ) – zudem als Betriebswirt der Touristik & langjähriger Werbeagentur-Berater & Werbeleiter – habe ich sehr eine fachlich begründete Meinung, warum der Zuschauerschnitt in HU bei nur knapp 500 liegt.
    Nur, ich werde mich hüten, meine Analyse kund zu tun.
    Bei der geringsten Abweichung von den offiziellen und inoffiziellen Handballmeinungen in HU gibt es sofort aus allen Ecken – nicht zuletzt hier – verbale Prügel.

    • Oliver Blau sagt:

      Ach, Herr Winckelmann, dann hätten Sie Ihren Kommentar doch gar nicht erst schreiben sollen, was schade wäre. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihren detaillierteren Standpunkt hier lesen könnte. Sie finden garantiert Symphatisanten dazu. Und Prügel? Dazu gehört gefühlt doch mehr, als durch dieses Forum möglich ist.

  10. Lutz Christiansen sagt:

    Ja, ich bin ein betroffener Anwohner.
    Ja, ich war auf dieser Sitzung.
    Nein, ich bin nicht Mitglied der Tennisparte des SVHU.
    Und daher möchte ich hier mal einiges klarstellen.
    Die Anwohner (soweit ich es beurteilen kann) finden ein Sportzentrum ebenfalls wichtig und nötig. Nur der gewählte Ort ist leider total falsch gewählt. Und das aus mehreren Gründen:

    1. Die bestehende Tennissparte wird nun ein 2tes Mal zwangzsverlegt und das nach all den Mühen, Kosten und Gefahren, die die Mitglieder in den letzten Jahren in Kauf genommen haben. Hierzu zählen private Bürgschaften genauso wie höhere Mitgliedsbeiträge. Weiterhin wurden erheblich weniger Unterstützungen von der Gemeinde beantragt, um die Anlage in Schuss zu halten. Dies wird der Tennissparte nun zum Verhängnis. Hier wurde an der Realität vorbeigerechnet und eine Entscheidung getroffen, ohne die betreffenden Mitglieder mitzunehmen oder überhaupt zu informieren. Es gibt Indizien, dass auf den Vorstand des SVHU Druck ausgeübt wurde, damit der Vorstand eine Zusammenlegung mit dem Tennisclub Alsterquelle (an dessen Standort) beschließt und damit Platz für das Leistungszentrum zu schaffen. Und dies wurde durch eine obskure Berechnung dann versucht zu untermauern. Aber näheres sollte hier lieber ein betroffenes Tennismitglied ausführen, da ich (zugegebenermaßen) nicht in alle Internas eingeweiht bin. Nur noch soviel: Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden viele (oder sogar die meisten) Mitglieder der Tennissparte den Verein wohl verlassen.
    2. Die Lage des Sportzentrums ist alles anders als gut gewählt, weil:
    a. die Lage nicht zentral ist (nordöstlicher Rand der Gemeinde)
    b. das Gelände heute zwar für die Sportnutzung ausgewiesen ist, aber nicht als Gewerbegebiet. Und nichts anderes ist es, wenn dort ein Leistungszentrum für Sport incl. Übernachtungsmöglichkeiten für Sportler ect. gebaut wird. Den schließlich wird der Investor sein Geld ja wieder reinbringen wollen.
    c. es schon etliche Gerichtsurteile gibt, die eine sportliche Nutzung solch einer Anlage (die nachträglich an ein Wohngebiet gebaut wird) erheblich einschränkt. Dies kann im Extremfall dazu führen, dass eine Nutzung nach 19:00h und am Wochenende gerichtlich untersagt wird (Siehe hierzu z.B. den Fall Tegelsbarg vs. Hamburg).
    d. in weitere Planung hier auch ein Fußballstadion erstellt werden soll, damit die 1. Damen adäquat spielen kann. Gegen eine solche Lärmbelastung der Anwohner am Wochenende würden die Anwohner auf jeden Fall gerichtlich vorgehen.
    e. weiterhin wohl auch eine Nutzung der Halle für Events (Messen, Rockkonzerte ect.) geplant ist. Die damit verbundene Lärmbelastung brauche ich an dieser Stelle wohl nicht näher zu erläutern.
    f. Die Verkehrsplanung schlicht weg eine Fehlplanung ist. Es sollen 2 neue Straßen gebaut werden die nicht nur viel Geld kosten würden, sondern das Problem auch nicht in den Griff bekommen. Wir reden hier von 1400 Besuchern zuzgl. Servicepersonal. Die kommen entweder
    i. Über die Autobahn, über Kisdorf auf die Kisdorfer Straße. Die Kreuzung ist heute schon überfordert. Da wird sich Kisdorf sicherlich nicht besonders drüber freuen.
    ii. Aus Richtung Hamburg/Norderstedt wird der Verkehr über den Wöttel in die Götzberger Straße geleitet. Das hier Verkehr quer durch den Ort fließt, scheint keinen zu interessieren. Und so nebenbei: Hier ist das Chaos doch schon vorprogrammiert.
    iii. Und dann wird es noch Autofahrer geben, die über die Hamburger Straße über die/den Maurepassstraße / Beckersberg quer durch den Ort fahren werden.

    Dass die Anwohner darüber nicht erfreut sind, ist doch zu verstehen. Zumal ein Ausweg ja durchaus zur Verfügung steht. Und ich meine ausdrücklich nicht den Standort Dammstücken, da hier die Probleme ähnlich gelagert wären.

    Warum wird das Projekt nicht im Gewerbegebiet realisiert?

    Diese Frage wurde natürlich in der Sitzung gestellt und nicht wirklich belastbar beantwortet mit: Das wäre zu teuer?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?

  11. Rolf Michelsen sagt:

    Hallo Herr Kirmse ! Ich lebe nicht im gestern sondern im heute. Ich denke an die Jugend und deren Zukunft hier. Das der Ort hier langsam im Beton und Verkehrslärm erstickt war nicht vorhersehbar. Wer hier eine Immobilie suchte – in der grünen Gemeinde Henstedt-Ulzburg – der soll es auch noch in 10 Jahren hier gut aushalten. Man(n) und Frau erwarteten etwas ländliche Idylle ohne am Ende der Welt zu residieren und für die Familie / Kinder Spielflächen und Erholungsflächen. Wer Angst davor hat, der der ziehe doch bitten nach Hamburg mit hervorangenden Verkehrsverbindungen mit U-Bahn, S-Bahn oder Bus und den Problemen des Verkehrs, der Ozonwerte, dem Großstadtlärm und Baulärm und kaum noch Freiflächen. Mit hohen Mieten ab € 12,00 und Kaufpreisen ab € 450.000 für Häuser mit Minigrundstücken kein Problem.
    Klar gesagt: noch mehr Umweltbelastung will ein Großteil der Bevölkerung nicht. Oder sind Sie ein Fan hier von dem ständigen Staus im Ort auf der Hamburger Straße – außer nachts, wenn die arbeitenden Bevölkerung schläft und Ruhe braucht ? Die grüne Welle verhindert aber keine Staus von min. 400 m und mehr, besonders nachmittags ab Ulzbzurg-Süd beginnend Richtung Norden. In Gegenrichtung dann ab Gutenbergstraße.

    • H. Sazmann sagt:

      Herr Michelsen, Ihnen fällt aber schon der Widerspruch in der Argumentation auf?

      „Das der Ort hier langsam im Beton und Verkehrslärm erstickt war nicht vorhersehbar. “

      Doch. Schon in den 1960ern war Henstedt (-) Ulzburg in der Planung als „Entwicklungsraum“ vorgesehen. Deshalb erst das Wachstum. Ziel dieser Planung war nicht, dass H-U ein Kuhdorf bleibt. Dafür hätte man nach Wakendorf II gehen können.

      „Man(n) und Frau erwarteten etwas ländliche Idylle ohne am Ende der Welt zu residieren und für die Familie / Kinder Spielflächen und Erholungsflächen. “

      Ja, das suchen auch andere.

      „Mit hohen Mieten ab € 12,00 und Kaufpreisen ab € 450.000 für Häuser mit Minigrundstücken kein Problem.“

      Das würde es in H-U auch geben, hätte man genau den Ort nach Ihren Vorstellungen, nehme ich an.

      „Klar gesagt: noch mehr Umweltbelastung will ein Großteil der Bevölkerung nicht.“

      Klare Ansage: Die Umweltbelastung entsteht durch die Henstedt-Ulzburger selbst. Das fällt jetzt immer stärker auf, war aber schon immer da. Was Sie wollen, ist indirekt aus meiner Sicht nur, dass nicht noch mehr Menschen so viel Ressourcen (Landschaft, Verkehrsfläche, etc.) verbrauchen. Das ist eigentlich eine klassische Argumentation, die so nicht dauerhaft haltbar ist.

      • Jan Kirmse sagt:

        Danke Herr Sazmann, da haben Sie ja für mich die Antwort übernommen und es gleich noch besser und ausführlicher ausgedrückt, als ich es gekonnt hätte. Ich füge trotzdem noch an: ich persönlich habe mich für Ulzburg entschieden, da es preiswert ist (zumindest auf die Region bezogen) und mit Bahn- und Autobahnanbindung und Einkaufsmöglichkeiten. Der Stau auf der Hamburger Straße betrifft mich persönlich nicht und außerdem ist der andernorts genauso vorhanden (Rellingen, Pinneberg, Wedel, Norderstedt, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen). Gerne hätte ich es richtig dörflich, mit „weniger Umweltbelastung“, wie Sie es ausdrücken (Herr Michelsen), allerdings wäre die Wahl dann logischerweise nicht HU gewesen und hätte sich in jedem Fall negativ auf meine Fahrzeit zur Arbeit ausgewirkt. Und, Herr Michelsen, noch was zum Thema „mehr Umweltbelastung will ein Großteil der Bevölkerung nicht“: deswegen finde ich ja den Ausbau von „Am Bahnbogen“ doof. Kann von mir aus gemacht werden, ich werde da keine Bürgerinitiative gegen gründen, aber meine Luft und mein Grünflächenbereich wären betroffen, also wird man mich da niemals für begeistern können. 😉

        • H. Sazmann sagt:

          Ich muss noch kurz eins ergänzen:

          Gedankenloses Wachstum IST Mist. Und natürlich sind die ganzen negativen Folgen ein hartes Brot und wohl jedem verständlich alles andere als schön.

          Zu einer ehrlichen Diskussion gehört aber eben auch dazu, dass diese Folgen auch schon durch die ausgelöst wurden, die sie jetzt beklagen. Hätten wir nur „Henstedt-Ulzburgs“, dann wäre die Natur aber richtig im Eimer. Zersiedlung pur. Und dafür reichen schon Henstedt-Ulzburgs eine Nummer kleiner – also der Stand, den viele durch ihren Umzug erst ausgelöst haben.

          Es sollte langfristig Ziel sein, den ganzen Ort, inklusive Bestand, naturschonender umzustrukturieren.

        • Stefan Schneider sagt:

          Exakt, wir sind auch nach HU gekommen, WEIL hier ein Mindestmaß an Urbanität in der Luft liegt und der Dorf-Stadt-Mix somit passt. Dass nun die A7 ausgebaut und irgendwann dank A20 auch HL und der östliche Rand von HH via A21 fix erreichbar sind, ist da noch ein Bonus. Wenn noch die S21 käme: Top.
          B-Pläne für Wohnblöcke mitten in EFH-Gegenden oder Großsportanlagen im Wohngebiet dürfen dennoch nicht sein, finde ich. Da sollte Bestandsschutz für die B-Pläne von einst gelten, als die Leute dort die Grundstücke gekauft haben. Wollte man hier HH nachbauen, hätte man ja gleich 3-Stock-Blöcke erlauben können. Dann hätte jeder sein Risiko gekannt. Aber wer liest schon irgendwelche globalgalaktischen Raumplanungskonzepte, die ohnehin meist nur heisse Luft sind und nach jeder Wahl wieder in der Schublade verschwinden? Man schaut sich die Umgebung an, lässt den B-Plan auf sich wirken, schaut ins Grundbuch und kauft ggf., wenn alles gut aussieht. Insofern kann ich schon verstehen, wenn manche enttäuscht sind, weil sie sich vom einstmals dörflichen Charakter haben täuschen lassen.

  12. Rolf Michelsen sagt:

    GutenTag Herr Sazmann ! Richtig, die Gemeinde war als Entwickungraum geplant. Das heißt aber nicht übermässig und aber mit Verstand und Augenmaß auf die Wünsche der Neubürger zugeschnitten. Also nicht Bebauung um fast jeden Preis.
    Das Thema Umwelt war in den 70-er Jahren noch kein Themas. Nachhaltigkeit ist aktuell.
    Wo wird dann hier im Ort neu aufgeforstet ? Der Bürgerpark ist nicht wie der Stadtpark in Norderstedt gestalter und gepflegt – mangels Geldmitteln.
    Wer so wohnt, daß er von dem Staudesaster der Hamburger Straße nicht mitbekommt, wohnt eben so, daß er das nicht erleiden muß, weder als Bewohner noch als Verkehrsteilnehmer.
    Das Fahrrad nutzen im Winter bei Eis, Schnee und Regen nur wenige Bürger, die Kinder werden dann auf die letzte Minute von den Eltern per PKW transportiert. CarSharing ist hier eine Rarität. Die TG im CCU wird nicht täglich wegen Überfüllung geschlossen, weil die Autofahrer aus der Nachbarschaft lieber am Ortsrand oder im Ort – egal ob Ulzburg-Nord oder bald auch in Kaltenkirchen Kirsdorfer Weg aus den Dörfern besser erreichbar sind.
    Im CCU sind noch jede Menge Freiflächen. Völkerscharen habe ich im CCU noch nicht gesehen nach der Eröffnungsphase. Die Fläche vor dem CCU und der Gemeinde ist eine zu einer Müllhalde für Bauabfall geworden – und niemanden stört es in der Verwaltung.
    Hier eine attraktive Fläche zu erstellen – nicht in einer Gemeinde wie die unsere augenscheinlich möglich. Weder Politik noch Verwaltung kümmern sich sichtbar darum.
    Es fängt schon im kleinen an Grünflächen als Nebensache zu sehen – macht ja doch nur Arbeit. Am besten Herr Sazmann: gestalten Sie das noch mal in Eigeninitiative. Ich schlage sie gern für den nächsten Bürgerpreis nach Erledigung vor !

    • H. Sazmann sagt:

      Etliche Infrastruktur ist nicht mitgewachsen. Hier müsste man aber ansetzen – und nicht pauschal die Ortsentwicklung stoppen. Es gibt nun schon lange Henstedt-Ulzburger, die an der Hauptstraße zur Miete ohne riesiges Grundstück leben. Sollte man die Hütten gleich abreißen – verlärmt, schlechte Luft und zur Erholung muss man dann auch per Auto fahren?

      Der Fehler liegt in der bestehenden Struktur und die muss geändert werden. Das kann auch heißen, dass man noch verdichtet, um z.B. einen Supermarkt an einem Standort rentabel zu machen. Das kann auch heißen, dass sich herausstellt, dass eine Fläche die Ressourcen im Ort völlig überbelastet und ungeeignet ist.

    • Stefan Schneider sagt:

      „CarSharing ist hier eine Rarität.“ ?
      Gar nicht existent, da Greenwheels nicht den unternehmerischen Mut hatte, mal ein Auto hier zu stationieren und natürlich dann auch mit ein bisschen Anlaufzeit zu bewerben.
      Und die Gemeinde hatte ebenfalls nicht den Mut, hier mal einen Pflock einzuschlagen, während für andere Dinge Geld da ist…
      Und wie immer, wenn jeder nur auf den anderen wartet: Kein Mikadostäbchen wackelt…
      Wer am Carsharing teilnehmen will, muss mit der AKN nach Norderstedt zuckeln, und das Auto dorthin auch zurückbringen, also zusammen gut 1 Stunde Wegezeiten draufpacken. Sonntags auch mehr, da fährt abends die A2 nur halbstündlich zurück…

      Wir haben nun Zuwachs bekommen, da sinkt die Flexibilität. Daher haben wir uns nun abgeholfen. Fängt mit Au an und endet mit to. Aber die AKN und das Fahrrad bleiben natürlich die Hauptverkehrsmittel.

      • Jan Kirmse sagt:

        Da führen die dämlichen Anglizismen hin! Es sind wohl Fahrgemeinschaften der Eltern gemeint, nicht das Angebot von Unternehmen. 😉

        • Stefan Schneider sagt:

          Aha? Die hätte ich jetzt Fahrgemeinschaften oder so genannt… 🙂
          Aber ich gehe jeden morgen an einer Grundschule vorbei, wenn die Kids „angeliefert“ werden: Mehr als 2 pro Auto sehe ich da quasi nie, sieht dann immer eher nach Geschwistern aus.

          Hier könnte man evtl. mit einem begleiteten Schulbus was tun, wo also sichergestellt ist, dass die Kleinen wirklich vom Bus in die Schule, und aus der Schule NUR in den Bus gehen. Dann brauchen die Eltern nur noch den heimischen Abfahrt- und Ankunfttermin im Griff haben.

          • Jan Kirmse sagt:

            Begleiteter Schulbus? Da kann ich mir ehrlich gesagt nichts drunter vorstellen. Außerdem würde es doch nichts an dem Problem ändern, daß die Eltern ihre Kinder bei Regen lieber zur Schule fahren, anstatt ihnen Regenjacke oder -schirm zu kaufen. Oder sie lieber fahren, anstatt sie zu spät kommen zu lassen. In meiner Schulzeit waren es auch immer dieselben, die mit dem Auto gebracht wurden, das Problem scheint also weniger bei den Kindern als mehr bei den Eltern zu liegen. 😉 Auch verstehe ich nicht den Unterschied zwischen einem Zeitpunkt, an dem ein Schulbus fährt oder einem Zeitpunkt, an dem man mit Fahrrad oder zu Fuß los müßte, macht doch keinen Unterschied?! Aber evtl hab ich Sie auch ganz falsch verstanden, vielleicht wieder so ein Pinneberger Konzept, von dem ich noch nie gehört habe. 😀

            • Stefan Schneider sagt:

              Ja, wirklich: Die Kameraden von den Kuhdörfern wurden stets per Bus gebracht, nicht einzeln in PKW. Aber heute „helikoptern“ ja viele Eltern und mögen evtl. die Vorstellung nicht, der Bus öffnet einfach die Tür und niemand stellt sicher, das die Kids auch wirklich in den Klassenraum gehen, statt etwa nebenan Pferdchen gucken oder bei MM PlayStation-daddeln. Dann müssen die Eltern nur noch die Abfahrzeit vom Bus vor der Haustür schaffen, und können der Straße fernbleiben.
              Sofern jemand mitfährt, das eingestiegene Kind registriert und kontrolliert, das es in der richtigen Schule verschwand, finden manche Hobbytaxifahrer evtl. zu mehr Zutrauen in den Schulbus.
              Gibt’s sogar OHNE Bus:
              http://www.walking-bus.de/information.htm

              • Jan Kirmse sagt:

                Das können doch eigentlich nur die Eltern sein, die früher selbst ständig geschwänzt haben, oder?! 😉

  13. Dämliche Anglizismen und dämliche englische Werbesprüche in Deutschland, sowie mögliche Übersetzungen.

    World’s Pleasure Authority – Manum/Langnese: Die Behörde für Bittsteller.

    Broadcased yourself – YouTube: Mache Deinen Brotkasten selbst.

    Taste Tuned – Mixery/Carlsberg: Geschmacksverstärker.

    Adjust your Comfort Zone – odlo – Kleidung: Passen Sie Ihre Bequemlichkeit an.

    • Stefan Schneider sagt:

      In Schnelsen gabs immer einen Getränkemarkt: Getränke-World.
      Also nicht: Beverage world oder Getränkewelt, sondern doof XXL. 🙂

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17. Juli 2018

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15. Juli 2018

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Gymnasiasten machen Theater in der AKN

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14. Juli 2018

Theaterbegeisterte Fahrgäste der AKN und solche, die es werden wollen, sollten sich den Frühsommer 2[...]