Stromtrassen-Update: Grützbach kämpft im NDR für Henstedt-Ulzburg – Aufregung in Alveslohe

Gemeindevertreterin Verena Grützbach
Gemeindevertreterin Verena Grützbach

Öffentlichkeitswirksames Engagement von Verena Grützbach gegen die Stromtrasse durch Henstedt-Ulzburg. Gestern trat die Gemeindevertreterin im TV auf, forderte ein unabhängiges Erforderlichkeitsgutachten für die umstrittene Ost-West-Starkstromleitung. Grützbach im NDR: „Das Problem ist, dass der Netzbetreiber selbst die Planungsunterlagen abgegeben hat bei der Bundesnetzagentur, d.h. derjenige der davon profitiert, hat die Unterlagen eigenreicht und nach denen wird das jetzt auch entschieden. Wir fordern, dass die Erforderlichkeit dieser Leitung überprüft wird, und zwar unabhängig, das haben die Menschen im Bereich Stuttgart schon getan…. mit dem Ergebnis, dass dort die 380kv-Leitungen nicht gebaut werden.“

Grützbach trat in ihrer Funktion als Sprecherin eines Bündnisses gegen die Ostküstenleitung vor die Kamera, wie berichtet haben sich mehrere Bürgerinitiativen entlang der geplanten Trasse zusammengeschlossen. Die WHU-Gemeindevertreterin heute zu den HU-Nachrichten: „Das Bündnis hat mittlerweile auch eine Homepage, die Webadresse lautet: http://www.buendnis-gegen-380kv.de/.“

Störfeuer beim Kampf gegen den Trassenbau kommt unterdessen aus Alsveslohe. Bürgermeister Peter Kroll klingelte heute bei den HU-Nachrichten durch, dementierte, dass der Nachbarort sich an der Finanzierung des von Henstedt-Ulzburg geforderten Gegengutachtens beteiligen wolle. Entsprechende Aussagen hatte Karin Honerlah gemacht. Kroll: „Wir wissen nichts davon, es gibt hier mittlerweile Proteste aus allen Fraktionen.“

Alveslohes Bürgermeister weiter:“ Im Boot sind wir definitiv noch nicht, wir haben keine Gemeinderatsbeschlüsse gefasst.“

cm

14. Juli 2015

Hier gehts zum Grützbach-Auftritt im NDR, ab Minute 10 gehts los

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